The One (2001)
The One (2001)
Oder: ...es kann nur (noch) einen geben...
Intro: "Es gibt nicht nur ein Universum, es gibt viele - ein Multiversum. Es existiert eine Technologie um zwischen den Universen zu reisen, aber das Reisen ist stark eingeschränkt und von einer Spezialeinheit überwacht. Du bist nicht alleine, es gibt mehrere deinesgleichen: Jeder von uns existiert zur selben Zeit in parallelen Universen. Bis anhin herrschte Ausgeglichenheit im Multiversum, aber nun existiert eine Kraft, die dies zu zerstören versucht. Wenn er es schafft, wird er The One!"
Also scheinbar gibt es 125 parallele Welten und jeder Mensch ist somit 125 mal existent. Zudem ist da so eine Art Gesamtenergie, die durch die Anzahl lebender Parallel-Li's geteilt wird ... soweit so gut, doch nun gibts auch einen bösen, der nennt sich Yulaw (Jet Li). Sein Ziel ist es all seine 124 Parallelkollegen umzunieten, um alle Energie an sich zu reissen (so ein Egoist) und The One zu werden. 123 mal konnte er nun die superduper Spezialeinheit überlisten, durch den Tunnel schlüpfen und wieder ein Li-chen umbringen.
Doch diesmal glauben die Multiversum-Detectives (Delroy Lindo und Jason Statham) den böswilligen Yulaw endgültig auszuschalten. Er wird verurteilt den Rest seines Lebens in einem Gefängnis Universum zu verbringen, denn von dort gibt es kein zurückkommen mehr. Doch er entkommt nochmals und macht sich sofort auf den Weg, um auch noch den letzten seiner Gattung unter die Erde zu bringen. Doch der letzte Li, auch Gabe genannt, ist Polizist und kämpft für Recht und Verfassung, da heisst es "Vorsicht, mein lieber Yulaw!"
DVD-Rating
Was erwartet man von einem Film mit dem Kampf-Ass Jet Li? Genau diese Frage sollte man sich stellen, bevor man The One anschaut.
Dialoge? *Tröööt*, Nein. Romantische Szenen mit Geigenmusik? Höhö, nö. Eher njet. Kluge Sätze in akzentfreiem Englisch? Kann er gar nicht. Also auch negativ. Aber man darf erwarten, dass gekämpft wird, bis zum umfallen. Japanisch angehauchte "One-Liner" über die Leinwand donnern und natürlich kracht und blitzt es an allen Ecken. Dazu ein paar gelungene (und ein paar eher peinliche) Special-Effects, und das Männerherz ist zufriedengestellt.
Die Story ist einfach. Ein böser, böser Bube hat schon 123 mal sein eigenes Ich in den jeweiligen Parallelwelten umgebracht. (Man stelle sich das mal vor.... *schauder*..) Die Macht der jeweils Getöteten, wurde dann auf die noch Lebenden Ich's verteilt. Schlussendlich ist nur noch einer übrig, den es zu besiegen gibt. Doch dieser setzt sich zur Wehr. Schlussendlich kann es ja bekanntlich nur Einen geben. (Ups, das kenn ich doch von irgendwo her...)
Schauspielerisch ist hier nichts zu wollen. Jet Li macht das, was er am besten kann. In diesem Film sogar doppelt... Aber schauspielern ist es nicht... Actor-technisch doch eher schwach, sind es vor allem die Kampfszenen, die hier zu überzeugen wissen. Da wird die ganze Palette geboten. Glaubwürdige, spektakuläre Fights, aber auch dämliche und wohl manuell am Computer hergestellte Tricks. Aber das soll uns hier nicht kümmern... *g*
Der Rest der Crew (inklusive Delroy Lindo) bleibt auf der Strecke. Denn das ist schliesslich die One-man-Show von Jet Li. Was noch anzumerken wäre, ist dass man darauf wetten kann, dass, sobald harte Gitarrenriffs erklingen, sogleich ein Kampf folgt. Das macht das ganze zwar nicht besser, aber immerhin ist der Sound gut...
Fazit: Für Prügelfans kann ich den Streifen eigentlich empfehlen. Ein bisschen Matrix-Posen, ein bisschen asiatische Kampfkunst und schon ist der Filmabend gerettet. Allen anderen, die mit nuschelnden Asiaten oder deren Kampfkünstem nichts anfangen können, sollten sich lieber anders beschäftigen... Und auch wenn der Film im Kino kein grosser Hit wurde, in den Videotheken wird das ein Knaller. Glaubt's mir...
Die DVD beeindruckt durch ein aufwändiges Menü. Die Führung ist einfach und man findet schnell, was man eigentlich sucht. Da wären zum Beispiel 5 Making-of's (von Make-up bis Special-Effects), Audiokommentare des Regisseurs oder Statements von Mr. Li himself. Ausserdem kann man mit dem "X-Plore Mode" direkte Statements während des Filmes abrufen. Ist noch witzig.... Sprachlich wird mit Englisch und Deutsch eine solide Auswahl geboten.
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2.8 Sterne (56 Bewertungen) | 0 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 04.06.2002
- Bildformat: 16:9 (1:2.35)
- Sprachen: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
- Untertitel: Deutsch
- Extras: Filmographien, Jet Li's Statements zum Film, Audiokommentar des Regisseurs, 5 Making-of-Featurettes




