O (2001)
O - Vertrauen, Verführung, Verrat
O (2001) O - Vertrauen, Verführung, Verrat
Oder: "O-ou"
USA ums Jahr 2001; Südstaatenluft. Odin 'O' James (Mekhi Phifer) ist der absolute Basketball-Star der Palmetto Grove Akademie - und erst noch der einzige schwarze Schüler dort. Um Odins Wohlbefinden zu sichern, verlangt der Basket Coach Duke Goulding (Martin Sheen) von seinem Sohn Hugo (Josh Hartnett), dass dieser ein kollegiales Auge auf seinen "Freund" werfe *plop!*.
Das kommt Hugo aber eher schräg rein. Denn alles, was Odin besitzt - Talent, Ansehen der Mitschüler und die Liebe von Desi Brable (Julia Stiles) - löst beim Sohnemann Hugo (als ob er mit seinem Namen nicht schon genug gestraft wäre) einen Megaschwall von Eifersucht und Hassgefühlen aus *ich-wott-au!*. Weder Odin noch Desi ahnen etwas von diesen gegen sich aufflammenden negativen Gefühlen *turtel*.
Menschgemäss nutzt Hugo jedes Vertrauen seiner Mitschüler und Freunden aus, um stetig mit viel Bosheit ein Netz von gegenseitigem Hass zu spinnen. Sein Ziel: die Vernichtung Odins inkl. dessen Zukunft und der Liebe zu Desi.
So geht das gefährliche Spinnen los und Hugo zieht alle Register: hoffnungslos Verliebte werden von ihm zu Raufanstifter geadelt; hoffnungsvoll Verliebte tun für ihn alles, um endlich sein Echo zu erhalten und... Irgendwann gipfelt der ganze aufgeschürte Hassberg zu einem für Hugo letzlich unkontrollierbaren Haufen Scheisse. Pläne, die bereits schlimm genug sind, entwickeln sich zu Massakern...
Kinofilm-Rating
So, so. Musste Herr Shakespeare, oder wenigstens eines seiner hochgeehrten Werke (sprich "Othello"), wieder dran (an Hollywood) glauben. So sei es! Schliesslich herrscht in unseren Breitengraden mehr oder weniger frewilliges Kinositzen.
Ein Shakespeare ist es im allerdünnsten Gerüst; das merkt sogar eine Kreatur wie die meinige. Master William hatte wahrhaftig ein Gespür fürs Wesentliche in der Welt - die Dinge, welche uns Menschen unberechenbar berechenbar machen. Und schliesslich spielen fast alle Filme das gleiche Schema X ab: Liebe, Verrat, Hass... *schnarch*
Aber 'O' nein, so will ich nicht sein... *tralla*. Diese Art von Film ist (man möge mir verzeihen) nicht gerade nach meinem Gusto. Handelt es sich ala Romeo und Julia um ein *new* Format? Niet! Schauspiel ok. Musik yo-yo. Drumrum ok. Endergebnis naja. Textfluss entgegen allfälliger Schreckensvisionen nicht in Shakespeare-Stil! Vielleicht spürt man's: es riss und reisst mich nichts vom Hocker, das 'O' betitelt. Ob sich jemand da draussen runterreissen lässt?
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4.1 Sterne (19 Bewertungen) | 2 Kommentare




