The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring (2001)

Der Herr der Ringe: Die Gefährten

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring (2001) Der Herr der Ringe: Die Gefährten

Oder: He Rules!

Ein Ring sie zu knechten - sie alle zu finden.
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

"In a Fantasy, far far away..."

Einst, vor ettlichen Jahrhunderten von Sauron (Sala Baker) dem bösen Herrscher von Mordor geschmiedet, stellt der Ring der Ringe das Werkzeug absoluter Macht dar. Seine Macht ist gross genug um ganz Mittelerde in totale Finsternis und Verdammnis zu stürzen. Sauron jedoch verlor glücklicherweise den Ring im Kampf und so blieb es jahrelang ruhig um den Ring...

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

Beleuchtet & erleuchtet

Bis an jenen verheissungsvollen Tag, an dem der kleinen Hobbit Frodo (Elijah Wood) von seinem Onkel Bilbo (Ian Holm) einen kleinen goldenen Ring geschenkt bekommt... DEN Ring! Zauberer Gandalf (Ian McKellen), gern gesehener Gast in Hobbiton, erkennt den gefährlichen Ring und die damit verbundene Gefahr: Sauron's Geist ist erwacht und dürstet nach dem Ring. Mit Hilfe seiner neun Dunklen Reiter - einstige Könige, der Macht der Ringe erlegen und so dem Bösen verfallen - will er in den Besitz des Einen Ringes kommen um seine Kraft zurück zu erlangen. Und dies wäre der garantierte Niedergang der ganzen Mittelerde, der Heimat von Elben, Hobbits, Menschen, Zwergen und anderer Kulturen.

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

Soviel zur Dentalhygiene...

Für unsere Helden beginnt eine schwere Zeit: Nur ein unschuldiges Wesen wie Frodo kann der Anziehungskraft des Ringes wiederstehen. So wird er von Gandalf als Ringträger ins Reich der Elben geschickt, wo über das weitere Schicksal des Ringes entschieden werden soll. Der Weg dahin erweist sich schon als äusserst schwer: Zusammen mit den drei jungen Hobbits Samweis (Sean Astin), Peregrin (Bill Boyd) und Meriadoc (Dominic Monaghan) muss Frodo Saurons Häscher entfliehen. Dank Hilfe eines menschlichen Landstreichers (Viggio Mortensen) und der Elbe Arwen (Liv Tyler) überstehen die vier Freunde die Reise unbeschadet.

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

"Wandern ist des Müllers Lust *lalala*"

Die weisen Herrscher des Landes sind sich einig: Ein derartig Böses kann nur an dem Ort zerstört werden, an dem es geschaffen wurde - in den Tiefen der Feuerberge Mordors. Und die Zeit drängt: Zauberer Saruman (Christopher Lee) bereitet Mordon auf die Rückkehr Saurons vor und rüstet eine riesige Armee von Goblins. So machen sich die neun Gefährten - die vier Hobbits, Zauberer Gandalf, die Menschen Aragon und Boromir (Sean Bean), der Zwerg Gimil (John Rhys-Davies) und der Elb Legolas (Orlando Bloom) - auf die Reise durch Mittelerde. Ihr Marsch ist voller Gefahren: Längst sind ihnen nicht alle Wesen wohlgesonnen, das Böse lauert überall und der Ring versucht die Gemeinschaft zu zerbrechen...


Kinofilm-Rating

Ooops... Es scheint, ich bin dem Ring total erlegen. Ich konnte seiner Magie, seiner Anziehungskraft nicht widerstehen und musste, konnte, DURFTE ihn während dreier Stunden begleiten, bestaunen, verehren... Doch dies ist mir nicht genug, ich brauch mehr. mehr! MEHR! Und nicht in einem beziehungsweise zwei Jahren. Ich muss JETZT wissen wie's weitergeht. Hilfe!

Ich hab viel Erwartung in Lord of the Rings gesteckt. Vor einigen Jahren hat mich damals schon das erste Buch der Trilogie fasziniert und so ging ich mit einem etwas mulmigen Gefühl aber voller Vorfreuden in die Pressevorführung. Und da hätts mich ungehauen, wär ich nicht schon bequem im Kinosessel gehockt: Die Erwartungen wurden nicht nur alle erfüllt, nein sogar übertroffen! Was Peter Jackson aus den Büchern produzierte ist beinahe so genial wie das Buch selber. Komplex, spannend, schön und vorallem: echt. Keine Minute zweifelt man an der (leider nur vorgegaukelten) Realität.

Die Schauspieler könnten eigentlich kaum passender sein und scheinen beinahe ein Abbild meiner Phantasie zu sein. Nicht selten ist man enttäuscht wenn man das Buch kennt und sich dann den Film anguckt. Doch nicht in diesem Falle: Zwar nicht ganz so komplex wie das Buch selber, kommt die Verfilmung an das eigentliche Limit, dem eigentlichen Machbaren sehr sehr nahe. Die Aufnahmen und Trickszenen sind eine cineastische Meisterleistung. Da sieht Mr. Harry Potter direkt laienhaft aus...

Und doch, ein Fehler hat das ganze. Und der ist gravierend: Der nächste Teil kommt erst in einem Jahr. Ob ich das überlebe? *schmach*

Ach ja, ich bin ein Fan des Genres. Hat man das bemerkt? Nichts desto Trotz sollten sich alle dieses fantastische Märchen für Erwachsene antun und sich so selbst eine Meinung bilden... Doch Vorsicht, kann abhängig machen!!!

5.5 Sterne
5.5 Sterne (405 Bewertungen) | 82 Kommentare

6.0 Sterne6 von 0.0-6.0
17.12.2001 / th