Legally Blonde (2001)

Natürlich Blond

Legally Blonde (2001) Natürlich Blond

Oder: in dubio pro blond

Legally Blonde

"Hi Schnüüüügeliiiii"

Ellen Woods (Reese Witherspoon) hatte es bisher immer leicht im Leben. Reiche Familie, angesehene Schülerin, Präsidentin der Schülerverbindung Delta Nu, lokale Schönheitskönigin, mit Warner Huntington III (Matthew Davis) ein Prachtskerl als Freund... Doch diese Friede-Freude-Eierkuchen-Trautheit ändert jäh, als Warner anstatt sich mit ihr zu verloben sie in die Wüste schickt. Zu blöd, zu unseriös, zu... blond. Für Warner als Harward Law School Student klare Sache: Weg mit der Blondine.

Legally Blonde

"Einspruch, euer Ehren! Die Frau ist NICHT blond!"

Doch selbst eine Blondine gibt nicht so schnell auf, kurzerhand schreibt sich Elle ebenfalls für ein Jurastudium in Harvard ein. Ihrer Keck- und Blondheit sei Dank wird sie zugelassen. Schon nach dem ersten "zufälligem" Zusammentreffen mit Warner merkt Ellen schnell: leicht wird die Rückeroberung nicht, die Tatsache dass Warner inzwischen mit Vivian (Selmar Blair) liiert ist macht die Sache nicht einfacher. Und auch das Jurastudium soll - gerüchteweise - kein Zuckerschlecken sein...

Legally Blonde

Say Cheeeeeeeeeeeese

Doch noch ist nichts verloren. Mit moralischer Unterstützung von Paulette (Jennifer Cooldige), der lokalen Maniküre, und fachmännischen Ratschlägen von Emmett (Luke Wilson), Professor Callahan's Assistent schafft Elle, einer der begehrten Praktikumsplätze in Professor Callahan's (Victor Garber) Kanzlei zu ergattern. Ihr erster zu begleitender Fall: Brooke Taylor Windham (Ali Larter) wird des Mordes an ihrem reichen - und viel älteren - Ehemanns beschuldigt.

Im Verlaufe des Prozesses wird allen bewiesen: Auch Blondinen haben (manchmal) Recht...


Kinofilm-Rating

"How many blondes does it take to change Harvard Law School? - Only one, if she's as fabulous als Elle Woods."

Erstaunlich aber wahr: Trotz abgedroschener, vorausschaubarer Handlung schafft es Legally Blonde unterhaltend und kurzweilig zu sein. Nach Fear, Cruel Intentions und Pleasantville eine weitere schauspielerische Meisterleistung seitens von Reese Witherspoon. Reese-sei-Dank, durch ihre Performance haucht sie erst dem Film Leben ein (und nein, dies NICHT nur wegen ihres netten Lächelns und dem schönen Körper).

Ausser Reese Whitherspoon bietet der Film keine grossartie Highlights. Nette Unterhaltung, nicht mehr - nicht weniger.

Die Jus-Barbie, jetzt in einem Kino in deiner Nähe zu sehen. Don't miss her.

3.7 Sterne
3.7 Sterne (75 Bewertungen) | 6 Kommentare

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09.10.2001 / th