Jurassic Park III (2001)
Jurassic Park III (2001)
Oder: Nicht nur Dinos sind laut
Herzlich Willkommen zum dritten Teil des "Ich bin ein Mensch und lasse mich von echten Dinosauriern anknabbern"-Films, ferner bekannt unter Dino Park Show Nummer 3. Lasst uns (wenigstens all jene, welche die ersten zwei Stückchen (Jurassic Park und The Lost World) schon miterzittern konnten) nochmals zurückdenken...
Wie war das damals, als John Hammond genial-grössenwahnsinnig-tierlieb totes Geviech zum Leben erwecken liess?! Jo, es wurde gefressen, was das Zeug hält. Man (genauer Firma "InGen") wollte auf der Isla Nublar einen Dinopark mit wahrhaftig lebendigen Sauriern aus der Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Urzeit eröffnen. Alles lief dinoglatt, die Saurierbabies sprossen aus allen Eiern und... aber was erzähl' ich. Es geht schliesslich um die Gegenwart. Was geschehen ist, ist geschehen... lassen wir die Vergangenheit ruhen!!
Das hätten wir wohl gerne! Denn es kommt, wie es immer kommen muss *gähn*. Überhaupt geschieht nicht viel Neues unter der Sonne, auch nicht auf der Isla Sorna. Da kreucht und fleucht nämlich alles Saurierige (?!) und lässt nicht mit sich diskutieren, geschweige denn verhandeln. Kurz und schmerzlos: Dr. Alan Grant (Sam Neill) wird trotz seiner Vorsätze (Prinzipien; das, was man sich so fest vornimmt) auf die berüchtigte Insel gelockt und findet sich schliesslich mit weiteren Menschen inmitten eines grossen "Survival of the fittest" wieder.
Wann, wie und warum dieser Dr. Grant und der putzige "Menschenrest" auf Isla Sorna landet, darf hier nicht verraten werden. Schliesslich wollen wir den Gespannten nicht die Freude am Rätseln stehlen! Eines sei dennoch gesagt und zugleich versprochen. Die Dinos waren keinenfalls reproduktionsscheu... *schluck!*
DVD-Rating
Nach Steven Spielbergs etwas verpfuschtem zweiten Teil The Lost World (Godzilla liess grüssen), war die Erwartungshaltung zum dritten Dinofilm gedämpfter. Mit Joe Johnston wurde aber immerhin ein versierter Regisseur engagiert, der schon andere Effektfilme umzusetzen verstand (The Rocketeer, Honey I Shrunk the Kids). Umso erfreulicher war auch die Rückkehr von Sam Neill als Dr. Grant, der Jurassic Park 3 viel Pep und Selbstironie einzuverleiben verstand. Natürlich sind die Dinos wieder toll gemacht, aber das "Ah!" und "Oh!", das einem im Original noch über die Lippen huschte, das kann Jurassic Park 3 nicht wieder hervorrufen. Ein Ärgernis der besonderen Art ist die undankbare Rolle von Tea Leoni, die hüpfend und schreiend durch den Urwald rennt, als wäre Tarzan alias Johnny Weissmüller aus den 30ern hinter ihr her. Davon abgesehen ist der Film rasant, sehr kurzweilig und mit knapp 90 Minuten auch nicht überlang. Flotte Unterhaltung ist garantiert.
Als Bonus erfährt man einiges über die neuen Dinosaurier sowie natürlich den Spezial Effekten des dritten Teiles und wird in einer kleinen Doku nach Montana geführt, auf den Spuren der Paläontologen. Ein Audio-Kommentar des SFX-Teams rundet die Sache ab, doch wirklich überraschendes vermögen die Features nicht zu vermitteln.
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3.2 Sterne (98 Bewertungen) | 14 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 06.03.2002
- Bildformat: anamorph Widescreen (16:9)
- Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
- Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Hebräisch
- Extras: Making Of, New Dinosaurs of JP3, A Visit to ILM, Behind the Scenes, Fotogalerie, Guided Tour of the Stan Winston Studio, Storyboards, Kommentare des Special Effects Teams, Kino Trailer, uvm. (Ca. 83 Min. Zusatzmaterial)





