The Fast and the Furious (2001)

The Fast and the Furious (2001)

Oder: Wo hab ich denn meine Matchbox™-Autöli?

The Fast and the Furious

"Schau misch ned an hol isch sonst meine grosse Bruder!"

Strassenrennen. Eine Welt für sich, in der Jungs ihre Autos bis zum Gehtnichtmehr aufmöbeln, nur um mit diesen vor den Augen schöner Girls Rennen zu fahren. Die einen können sich das teure Hobby leisten, die anderen arbeiten tagsüber als Mechaniker und überfallen von Zeit zu Zeit Lieferwagen mit DVD Playern und anderen HiFi-Geräten. Zu der letzteren Gruppe zählt auch Dominc Toretto (Vin Diesel) und seine Mechanikergespändli.

The Fast and the Furious

Heisser Flitzer...

Unser Held jedoch ist Brian (Paul Walker), ein Ex-Sträfling von Arizona, der sich mit Dominic anfreundet. Naja, zuerst kämpft er mit Dominic, doch dann, als nach einem illegalen Rennen die Bullen eintrafen werden sie Freunde, weil eben der Brian dem Dom hilf von den Bullen zu flüchten. Nett, nicht? Doch Dom's Freunde mögen Brian immer noch nicht, doch dann mögen sie ihn trotzdem.

Einer dieser Freunde die ihn erst nicht mögen aber dann doch, irgendwie, ist Vince (Matt Schulze). Der ist eifersüchtig, weil der Brian Dominics Schwester Mia (Jordana Brewster) anmacht. Weil die Mia, die hat mal dem Vince gehört. Jawohl. Doch dann mag auch der Vince den Brian.

The Fast and the Furious

Men at work

Doch keine Angst. Diese hochstehenden Beziehungskisten ist NICHT die einzige Handlung. Wär auf die Dauer ein wenig... langweilig. Zum Glück hats da noch diese asiatischen Töfflibuben, geführt von Johnny Tran (Rick Yune). Die Bösen plagen Dominics Crew, weil da mal ein altes Geschäft platzte. Und dann wäre da natürlich auch noch unsere geliebte Strassenpolizisten, die liebend gerne wissen wüsste wer die Trucks beraubt. Spannende Minuten? Nun, zumindest bekommt man(n) mal wieder ein paar flotte Autos zu Gesicht.


Kinofilm-Rating

The Fast and the Furious - "Fast" ja. "Furious"? Naaaaja. Ich kann mir nur einen Weg vorstellen, die dieser Film entstanden ist... Rob Cohen hat sich Gone in Sixty Seconds angesehen und gedacht: "Also besser als das kann ich's allemal". Dann ist er hingesessen und hat alle interessanten Handlungen durch Aufnahmen schneller Autos ersetzt. Und weil im Handbuch für Angehende Regisseure steht, man solle den Rollen Charakter verleihen hat er kurzerhand noch ein paar "bewegende" Momente eingebaut. Ein wahrer Höhepunkt: Dom erzählt seine ach so tragische Geschichte... *Tränchenausdrück*. Der Film kommt so blöd daher, dass man schon wieder darob amüsiert sein kann. Aber wohl kaum ist, es sei denn man ist in Autos vernarrt.

Und ist es nicht schön zu sehen, dass Vin Diesel ganz der Alte geblieben ist? NEIN. Hey, also ein bisschen Gefühl und Mimik zeigen wärs schon noch. Paul Walker spielt wie Keanu Reeves (kann nun jeder interpretieren wie er will). Von den Frauen will ich hier mal gar nicht erst reden... *yikes*

Fazit: Das einzige Tolle sind die Autorennen und Verfolungfahrten mit den schnellen Flitzern, mit einem fetzigen Soundtrack hinterlegt. Glücklicherweise besteht The Fast and the Furious zu mehr als 2/3 aus solchen Szenen...

3.8 Sterne
3.8 Sterne (141 Bewertungen) | 10 Kommentare

2.52.5
20.07.2001 / th