Crocodile Dundee in L.A. (2001)
Crocodile Dundee in L.A. (2001)
Oder: Krokodilstränen lügen nicht.
Mick Dundee (Paul Hogan) ist Walkabouts berühmtester Krokodiljäger. Wer ihn nicht kennt ist wohl TV-los aufgewachsen. Anyway... Mick lebt also friedlich und ruhig in Australiens Outback. Jedenfalls solange, bis Freundin Sue Charleton (Linda Kozlowski) aus Los Angeles einen Hilferuf bekommt: Ihr Vater, ein grosser Zeitungsverleger, braucht eine Aushilfskraft für den Chefposten in der LA'er Redaktion. So zieht Familie Dundee (jaja, Mick ist inzwischen stolzer Opa äh Papa) mitsamt neunmalklugem Sohnemann Mikey (Serge Cockburn) gen Hollywood.
Dort macht sich Sue gleich an eine interessante Reportage: Arnan Rotham (Jere Burns) und sein kleines Filmstudio scheinen endlos Filme zu produzieren, obwohl alle floppen. Da jukt Sues Reporternäschen... irgendwas MUss faul sein. Unterdessen versuchen Mick and Mikey sich als Touristen durchs moderne Los Angeles Leben zu schlagen und die dabei auftretenden kulturellen Differenzen auf Dundee'sche Art zu lösen. (Man(n) trägt Buschmesser. Ist IN, emfall!).
Um Sue bei ihrer Ermittlungen zu helfen, beschliesst Papa Dundee einen Job beim der fraglichen Studio zu bekommen. Und wer hät's gedacht: Dank der Hilfe von Schauspieler Diego Gonzales (Paul Rodriguez) wird Mick als Tierzähmer eingestellt. So beginnt Mick mit der Arbeit, die er bestens kann: Aufspüren allerlei Viechereien... und da bereitet ihm der schleimige Handlanger von Rotham, Milos Drubnik (Jonathan Banks) keine besondere Challenge. Dass der Aussi den Tag retten bezweifelt eh keiner. Interessanter wärs jedoch zu erfahren, wie er aus den Krokodile diese sexy Höschen geschneidert hat. Aber das wirklich nützliche erfährt man wie immer eh nicht. Tssss... Aber wer weiss, vielleicht in der 4. Folge.
Kinofilm-Rating
3 Mal die gleiche Masche? Das kann einfach nicht funktionieren. Crocodile Dundee's erster Streich war genial. Mal was neues. Der zweite.... nun ja... der profitierte hauptsächlich vom Sequel-Syndrom. Doch beim dritten Versuch nach 13 Jahren fehlt die Akzeptanz meinerseits. Schwache Story, alte Witze, noch ältere Schauspieler. Kurzum, es fehlt an Witz und Elan.
So zieht Crocodile Dundee in LA unweigerlich ein bitterer Beigeschmack mit sich: Da wollte wohl wieder mal einer Kapital aus Vergangenem ziehen. Originalität? Ein Fremdwort. Die gleichen alten Jokes kommen wieder zum tragen: "Wie bediene ich eine Fernbedienung" / "Mein Buschmesser ist grösser als dein Zahnstocher" / "Y-M-C-A". *gähn*.
Ganz klar: Nur für Hardcore-Dundee-Anhänger. Und für die fernsehlos erzogene Jugend, welche von den vorgängigen Filmen bisher verschont wurde...
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2.6 Sterne (33 Bewertungen) | 3 Kommentare




