Crazy/Beautiful (2001)

verrückt/schön

Crazy/Beautiful (2001) verrückt/schön

Oder: Kein Romeo und Julia

Crazy/Beautiful

crazy friends

Nicole Oakley (Kirsten Dunst) und Carlos Nuñez (Jay Hernandez) könnten verschiedener nicht sein. Sie ist die Tochter des wohlhabenden Kongressabgeorneten Tom Oakley (Bruce Davison) und lebt in der First Class Kommune von "Pacific Palisades, California". Zudem nimmt die 17jährige den Schulalltag, ihre Stiefmutter Corntney (Lucinda Jenney) und die Tücken des Lebens nicht sehr ernst. Verwöhnt bis über beide Ohren, bezirzt sie jede/n und kriegt, was immer sie will...

Crazy/Beautiful

Ihren Bierbauch mag ich am liebsten

Carlos aber lebt mit seiner Familie im Osten von L.A.: Bruder Hector (Rolando Molina) und deren strenge Mutter (Soledad St. Hiilaire). Im Gegensatz zu Nicole gibt er in der Schule sein Bestes, ist sportlich engagiert und hofft in die U.S. Naval Academy aufgenommen zu werden. Um sein Ziel zu erreichen, nimmt er täglich eine 2stündige Busreise zur Pacific High School in Kauf - welche Nicole nur ab und zu besucht - um die bestmögliche Ausbildung zu erhalten.

Crazy/Beautiful

Wann kommt die Flut?!

Nicole und Carlos treffen sich, die Liebesfunken fliegen und es entsteht eine wirklich romantische Beziehung - ganz zur Verwunderung der beiden Familien Oakley und Nuñez. Nicoles légere Haltung scheinen mehr und mehr auf Carlos abzufärben, was seine Mutter überhaubt nicht duldet. Nicoles Vater versucht auf der anderen Familienseite die Beziehung von aussen zu beenden - nicht etwa um seine Tochter zu schützen... sondern vielmehr um Carlos von ihrem schlechten Einfluss zu bewahren!

So lernen die zwei jungen Verliebten mehr über einander während sie Selbstzweifel und verschiendenste Kräfte bekämpfen, welche ihre Liebe auseinanderbrechen wollen. N&C stehen vor der Entscheidung was für sie einzeln und als Paar richtig ist.


Kinofilm-Rating

Ach herrjeh! Hollywood leidet unter Originalitätsmangel! 0815-Film als Mixtur aus Romeo and Juliet (doch bei weitem nicht so revolutionär), Save the Last Dance, La Boum (wer kennt den noch?!), usw. Damit will ich nicht behaupten, dass Crazy/Beautiful ein öder Film ist. Es fehlt einfach das gewisse Etwas plus Zugemüse.

Schön wäre es, wenn dieser Film den beiden Hauptdarstellern in Zukunft zu mehr Rollen verhelfen würde. Schauspielerisch gibt es nämlich keinerlei Bemängelungen. Auch technisch, musikalisch und all der Gugus schmeckt den Besucher-Sinnen normal angenehm. Und man glaube es kaum: Drama hin oder her - ein, zwei Spürchen Humor und sogar einige Ironie-Einlagen peppen das Werk ziemlich auf.

Ich ziehe ein Fazit: verliebt bis über beide Ohren, offen für eine Seite Lässigkeit, eine Seite Verantwortungsbewusstsein und Ernstheit... und man kann sich das Kinogeld sparen. Überlassen wir diesen Film besser denjenigen, die im Leben bisher nur die eine Seite gesehen haben. Und nochmal herrjeh! Es gibt bestimmt schlechtere - jedoch auch 'ne Menge bessere Filme.

3.6 Sterne
3.6 Sterne (17 Bewertungen) | 2 Kommentare

3.53.5
23.10.2001 / nd