Infos zu X-Men (2000)
In nicht allzu ferner Zukunft leben unter den Normal-Humanoiden genetisch mutierte Freaks mit überirdischen Fähigkeiten. Diese Mutanten verunsichern die Normalos, so dass eine Anti-Mutanten-Bewegung bald Nährboden findet.
Unter den Mutantis befindet sich auch der gehbehinderte, mit telepathischen Fähigkeiten ausgestattete Professor Charles Xavier (Patrick Stewart). Er ist der Gründer der X-Men, einer Gruppe von Mutanten, die gemeinsam ein positives Ziel verfolgen: Sie schützen andere Mutanten vor der Welt und den Normalos und lehren sie mit ihrer Aussergewöhnlichkeit umzugehen. Unter Xaviers Langzeitstudenten befinden sich u.a. Cyclops (James Marsden), ein Mann, dessen Augen Laserstrahlen aussenden; Jean Grey (Famke Janssen), eine Telepathin die zusätzlich telekinetische Fähigkeiten besitzt; und Storm (Halle Berry), die das Wetter steuern kann.
Die gesamte Inhaltsangabe aufklappen
Aber was wären die X-Men ohne Gegner? Magneto (Ian McKellen), der Gegenspieler von Xavier, besitzt wahnsinnige magnetische Kontrollmöglichkeiten. Die frühen Trauma- und Horrorerlebnisse in den Nazi-Konzentrationslagern während des Zweiten Weltkriegs haben tiefe Narben in seiner Psyche hinterlassen. Der Hass gegen die Verantwortlichen und die Angst vor einer weiteren ähnlichen Tragödie veranlassen ihn dazu, alle potenziellen Verursacher zu vernichten. Unter seinen hörigen Jüngern befinden sich Sabretooth (Tyler Mane), so eine Mischung zwischen Mensch und starkem Braunhaar-Yeti; Toad (Ray Park), dessen Wesen an eine froschähnliche Mischung erinnert; und Mystique (Rebecca Romijn-Stamos), eine blauhäutige Mutantin, die sich dank spontaner Wandlung in eine x-beliebige Person ändern kann (kurz: Formwandler wie in StarTrek V und StarTrekVoyager schon gesehen).

Als der Einzelgänger Wolverine (Hugh Jackman) - ausfahrbare Stahlklauen und schnellste Selbstheilung ist seine Mutation - und die Mutantin Rogue (Anna Paquin) von Magnetos Dienern angegriffen werden, kommen ihnen die X-Men zu Hilfe. Xavier befürchtet hinter Magnetos Vorgehen und Verhalten einen gefährlichen Plan, den es zu enträtseln gilt.
Rogue besitzt die Fähigkeit, von einem x-beliebigen Mutanten die Kraft zu absorbieren und soll Magneto als Verstärkerin für seinen Angriff gegen den kommenden Kongress der Vereinten Nationen (der Normalos) dienen. Die Verhinderung dieser Greueltat ist das Ziel der X-Men - wie könnte es anders sein. Aber einfach wird es nicht werden... Garantiert!
Text: OutNow.CH (nd)
Unsere Kritiken
Bilder zum Film
alle Bilder auflisten
Film-Infos
Drehort: USA 2000
Genres: Action, Sci-Fi, Thriller
Laufzeit: 104 Minuten
Kinostart: 31.08.2000
Verleih: 20th Century Fox
Regie: Bryan Singer
Drehbuch: Tom DeSanto, Bryan Singer, David Hayter
Musik: James Seymour Brett, Michael Kamen, Jeremy Sweet
Darsteller: Hugh Jackman, Patrick Stewart, Ian McKellen, Famke Janssen, James Marsden, Halle Berry, Anna Paquin, Tyler Mane, Ray Park, Rebecca Romijn-Stamos, Bruce Davison, Matthew Sharp, Brett Morris, Rhona Shekter, Kenneth McGregor, Shawn Roberts, Donna Goodhand, John Nelles, George Buza
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentar schreiben
17 Kommentare
09.11.2011
yanX-Men ist hat mich sowas von gar nicht begeistert. Auf ganzer Linie eine Enttäuschung. Die Geschichte ist langweilig, die Figuren sowas von unspektakulär und unausgereift und das Ende ist eine Katastrophe. Klar, gewisse Szenen sind ganz gut gemacht und unterhalten auch ganz passabel, aber im Vergleich zu anderen Comic-Verfilmungen wurde hier tonnenweise Potential verschenkt. Schade eigentlich, denn die Fortsetzungen passen eindeutig besser.
|
29.01.2008
farossiZitat gargamel (2008-01-29 08:14:04) aha. und darum sind die transformers viel realer. weil es sie ja gibt. als spielzeug. mhm. 
oooch, ich weiss nicht warum wir dauernd aneinander vorbeireden... vermutlich liegt's einfach daran, dass das verhältnis, in welchem die superhelden zu den menschen stehen, allgemein bei comicverfilmungen anders ist als eben bei transformers. bei marvel sind die helden (meines wissens) in der regel menschen, die durch irgendwelche umweltliche einflüsse superkräfte entwickeln und schliesslich ihren platz in der welt / gesellschaft einnehmen und in ihrer bestimmung agieren. transformers sind da eine komplett andere species, die schon fast wider willen auf planet erde landet.
nicht wirklich. ist einfach die realverfilmung eines comics. und die absurditäten der comicwelt werden als realitäten behandelt (z.b. die existenz von mutanten oder eisenerzengeln). das ist aber bei jedem fantasy oder scifi-streifen auch so, oder?
nun, bei fantasy ist im besten fall eine in sich geschlossene welt, welche nach ihren gesetztmässigkeiten funktioniert. bei sci-fi (z.b. starwars) verhält es sich ja auch so. bei comicverfilmungen - auch besonders hier bei x-men - fehlt mir das irgendwie ein bisschen. ich meine: auf der einen seite diese welt der mutanten - die eigentlich gar keine welt in sich ist, da es sich bei mutanten bei einer weiterentwickelten sorte von mensch handelt - auf der anderen seite die "unterentwickelten" menschen. nun, irgendwie finde ich einfach den "link" noch nicht so ganz zu diesen comichelden: irgendwie menschlich und eben doch nicht ganz - kommt mir vor wie weder fisch noch vogel.
ich kenne jedoch einige comic-verfilmungen, die's in sachen realitätsgehalt mit jedem michael-bay-film aufnehmen! 
eehm, die rede war vom verhältnis zwischen realität und überdrehtem... 
|
29.01.2008
gargamelZitat farossi (2008-01-28 20:51:12) Zitat gargamel (2008-01-28 12:33:38) Zitat farossi (2008-01-22 21:59:29) zuerst mal: superhelden-comicverfilmungen haben bei mir einen schweren stand.
ausser es handelt sich um 20 m grosse erzengel riesenroboter... 
(achhätteichdochdamalsbessermeineklappegehalten )
tjaha, später ist man immer klüger... das wirst du so schnell nicht wieder los   transformers ist keine comic-verfilmung, soviel ich weiss, es handelt sich um spielzeugroboter - ist ja auch egal...
aha. und darum sind die transformers viel realer. weil es sie ja gibt. als spielzeug. mhm.  (andauerndhackteraufmeinenroboternrum )
es geht mir allgemein bei comicverfilmungen (auch spiderman, fanta4) ähnlich: irgendwie ist es mir oft zu "comicmässig"; ich weiss, ein sonderbares wort.
es kann einer comicverfilmung natürlich passieren, dass sie "comicmässig" wird. seltsam, ich weiss, aber es kommt tatsächlich vor  ich weiss nie, wie ich jetzt den film sehen soll: ist es comic oder ist es real? das ist mein problem. chunnsch nache?
nicht wirklich. ist einfach die realverfilmung eines comics. und die absurditäten der comicwelt werden als realitäten behandelt (z.b. die existenz von mutanten oder eisenerzengeln). das ist aber bei jedem fantasy oder scifi-streifen auch so, oder? ausserdem: ein bekennender bay-fan sollte sich definitiv nicht über mangelnde realitätsnähe irgendeines filmes beklagen... 
1. bin ich ein bay-sympathisant - kein fan...
ha, wer's glaubt!  2. hat bay sein typisches, ganz eigenes verhältnis zwischen realität und überdrehtem,
tja, so kann man's auch sagen. ich kenne jedoch einige comic-verfilmungen, die's in sachen realitätsgehalt mit jedem michael-bay-film aufnehmen!  was mir persönlich jetzt halt sehr zusagt, i'm so sorry! 3. bezieht sich mein kommentar zu x-men1. x-men2 steht noch auf dem programm... 
x-men 2 hat mir persönlich am besten gefallen von den dreien... der dritte ist vor allem für die fans der comics interessant, da dort "visuelles mutanten-namedropping" im grossen stil betrieben wird.
|
28.01.2008
farossiok. aber irgendwie lässt sich das ganze doch eher schlecht mit comicgrössen wie spiderman, superman, fanta4 oder eben x-men vergleichen, die aufgrund ihres comickultstatus bekannt sind/wurden.
|
28.01.2008
ChemicZitat farossi (2008-01-28 20:51:12) (achhätteichdochdamalsbessermeineklappegehalten ) transformers ist keine comic-verfilmung, soviel ich weiss, es handelt sich um spielzeugroboter - ist ja auch egal... (andauerndhackteraufmeinenroboternrum )
Jep die Transformers sind Spielzeug! Aber Marketingtechnisch wurde mit dem Release des Spielzeuges damals auch gleich ne Zeichentrickserie auf den Markt gebracht, wo u.a auch Marvel seine Finger im Spiel hatte!
|
(achhätteichdochdamalsbessermeineklappegehalten
transformers ist keine comic-verfilmung, soviel ich weiss, es handelt sich um spielzeugroboter - ist ja auch egal...
(andauerndhackteraufmeinenroboternrum
es geht mir allgemein bei comicverfilmungen (auch spiderman, fanta4) ähnlich: irgendwie ist es mir oft zu "comicmässig"; ich weiss, ein sonderbares wort.
ich weiss nie, wie ich jetzt den film sehen soll: ist es comic oder ist es real? das ist mein problem. chunnsch nache?
1. bin ich ein bay-sympathisant - kein fan...
2. hat bay sein typisches, ganz eigenes verhältnis zwischen realität und überdrehtem, was mir persönlich jetzt halt sehr zusagt, i'm so sorry!
3. bezieht sich mein kommentar zu x-men1. x-men2 steht noch auf dem programm...
ausser es handelt sich um 20 m grosse
erzengelriesenroboter...ausserdem: ein bekennender bay-fan sollte sich definitiv nicht über mangelnde realitätsnähe irgendeines filmes beklagen...
[Editiert von gargamel am 2008-01-28 13:21:18]
zuerst mal: superhelden-comicverfilmungen haben bei mir einen schweren stand.
batman begins (okay, ist kein superheld mit superkräften, dafür ebenfalls eine comicverfilmung...) stellte bisher die einzige grosse ausnahme dar - und das wird sich auch bei x-men nicht ändern.
die story ist originell, die charaktere interessant und die special-effects z.t. hammer. hugh jackman ist als wolverine definitiv der coolman wie er im bilderbuch steht und halle berry als storm hat mir persönlich am besten gefallen (ehm ja, von den effekten her
).
aber trotzdem ist mir das ganze manchmal etwas zu abgefahren (der bedepperte zungenköbi lässt grüssen
). irgendwie will der film ernst und realitätsnah sein und trotzdem überborded für mich das ganze ins überdrehte und zu comichafte. mehr als ein durchschnittlich gibt's von meiner seite her für teil 1 nicht. mal schauen was teil 2 bringt...
X-Men - Steh-Auf Männchen ohne Zubehör
So wieder mal eine Comicverfilmung und gleichzeitig eine der besseren. Aber leider hat auch diese Hell- und Schattenseiten.
Einerseits geht diese Adaption das ganze Mutanen Zeugs etwas ernster an und spricht gleichzeitig auch ein Gesellschaftliches Problem an. Wie die Telepaten in Babylon 5, werden auch die Mutanten nicht akzeptiert und werden einerseits gefürchtet wie auch gehasst. Nur haben sie bei X-Men nicht den Luxus eines Psy-Corps sondern haben nur eine Getarnte Schule welche von Professor X alias Patrick Steward betrieben wird. Er bietet den Mutanten ein Pool der ihnen auch die Möglichkeit bietet ihre Fähigkeiten auszubilden.
Das ist das Hauptproblem und auch das Motiv der Bad Guys. Denn die Regierung will ein Registrierungsgesetz für Mutanten durchwürgen und will somit alle Mutanten zwingen ihre Fähigkeiten der Öffentlichkeit preiszugeben. Somit wäre das der sichere Tod.
Der ganze Film arbeitet fein mit den verschiedenen Figuren stellt sie langsam vor und erklährt auch ihre Fähigkeiten ausführlich. Dabei konzentriert er sich hauptsächlich auf den Mysteriösen Wolverine, der seit mehreren Jahren ohne Erinnerung durch die Welt gondelt und auf die junge Rouge, welche die gefähliche Fähigkeit besitzt Menschen die Lebensenergie zu entziehen. Seine Selbstfindungsreise ist auch eine der vielen Subplots die Ablaufen.
Da viele der Charakter recht verschieden sind und auch spezielle Fähigkeiten haben, werden einige nur sehr Oberflächlich beleuchtet und gehen in der Masse unter. Eine dieser Vernachlässigten Figuren ist Mystique, die Gefähliche Gestalltswandlerin unter Magnetos Diensten. Magneto ist das Gegenteil von Xavier, mit einer eigenen Agenda. Wenigstens hat Mystique im 2ten Teil eine ausgebautere Rolle bekommen.
Andere überzeugen auch nicht wirklich: Cyclops geht mit seiner farblosen Art und dem ewigen genörgele an Wolverine mehr auf den Geist als etwas anderes. Ansonsten überzeugen alle Schauspieler in ihren Rollen, von Darth Maul als Toad, und der Wrestler als Sabertooth. Patrick Steward ist aber in seiner Rolle sichtlich unterfordert.
Das ganze ist sehr aufwändig wie auch actionreich inszeniert und man nimmt ihnen auch die Fähigkeiten ab. Besonnders Magneto brilliert mit seiner Fähigkeit Eisen zu Mannipulieren.
Fazit: Für eine geraume Zeit die beste Comicumsetzung inzwischen wurde sie zwar durch Batman Begins abgelöst aber hat gar nichts von der Qualität verloren, sicher zu empfehlen für alle die etwas für Comicverfilmungen übrig haben.
und wenn wir schon x2 bewertet haben kann ich ja den hier auch gleich...
@nussknacker: die story hat nichts unglaubliches... deshalb ist sie ja bei nd's review unter "negatives"
trotzdem ist der film als ganzes überzeugend. eine für mich mehrheitlich glaubwürdige geschichte (kenne das comic nicht, nur die alte zeichentrick-serie), interessantes cast für interessante charaktere, trotz dem alter noch nette effekte & der woverine-bonus
definitv ein gelungener streifen
einziger negativpunkt ist für mich toad (oder wie der heisst)... der ist nun wirklich zu nichts nütze...
Gut gespielt, gut gemacht...
Aber was hat die Story so Unglaubliches?
Guter Superhelden-Film
Jean-Luc Picard vs. Gandalf im Schachspielen...witzig...
Tja, marketingtechnisch wird's wohl darauf hinauslaufen.... Denn warum eine DVD nur einmal vermarkten/verkaufen, wenn's auch 2x geht...
Wäre super wenn die X-Men 2 gleich bei der ersten Version solche Extras hat. Will nicht auf eine 2.5 warten...
"X-men 1" ist für mich wie "Spiderman" ein guter Einstieg in's Universum der Mutanten. Jeder Charakter wird schön vorgestellt (mag ich), eine spannende Story (mag ich auch) und ein paar coole Effekte (mag ich sowieso). Dazu noch Wolverine, der wohl coolste Held den es je gegeben hat...
Gegen den Klassiker "Batman" kommt er zwar nicht heran aber wie gesagt, für einen "Einstieg" in die Filmreihe ist der Film absolut klasse. Teil 2 setzt IMO dem ganzen noch einen oben drauf und ich freu mich auf die DVD der Fortsetzung. Wird wohl auch satt Extras drauf haben...