What Lies Beneath (2000)

Schatten der Wahrheit

What Lies Beneath (2000) Schatten der Wahrheit

Oder: Auch Badewannen können tief sein...

What Lies Beneath

"Och Schatzi, hör doch auf zu chatten!"

Norman (Altmeister Harrison Ford) und Claire Spencer (Michelle Pfeiffer) scheinen glücklich verheiratet zu sein. Ihre Tochter Caitlin (Katharine Towne) hat mittlerweile das College-Alter erreicht und die Eltern geniessen deshalb die neugewonnene Ruhe. Ruhe? Wären da nicht die neuen Nachbarn (James Remar & Miranda Ott) mit ihren nächtlichen... Aktivitäten. Norman beschäftigt dies nicht gross: Als Forscher an der lokalen Universität hat er sonst schon genug um die Ohren. Claire hingegen hat die optimale Freizeitsbeschäftigung gefunden: Nachbarn-nachspannern.

What Lies Beneath

*Ohmmmmmmmm*

Als es dann plötzlich ruhig um die Nachbarn wird, beginnt sich die - seit einem vor beinahe einem Jahr passierten Autounfall - feinfühlige Claire sich Sorgen um die Nachbarin zu machen. Sie verdächtigt Nachbar Warren, seine Frau Mary umgebracht zu haben. Als Norman dies jedoch bezweifelt und Claire beginnt, seltsame übernatürliche Phänomene ums Haus zu sehen, befürchtet sie, verrückt zu werden.

What Lies Beneath

"Darf ich dir den Rücken einseifen?"

Ein Besuch beim Psychiater Dr. Drayton (Joe Morton) hilft auch nicht weiter. Auch ihre beste Freundin, Jody (Diana Scarwid) kann ihr nur raten, mit dem "Geist" Kontakt aufzunehmen. Nach einer Gläserrücken-Session sind die zwei zwar gehörig verängstigt, doch auch dies und Jody's Hexenbuch ("Witchcraft for Dummies"?) befreit Claire nicht von ihren Erscheinungen. Claire beginnt deshalb zu glauben, dass es in ihrem Haus spukt. Ihrer Nachforschungen zufolge könnte es der Geist der jungen Studentin (hmmm) Madison Elizabeth Frank (Amber Valletta) sein, die seit einem Jahr vermisst (oha) wird...

Obwohl ihr niemand glaubt, sucht Claire weiter nach Hinweisen und Details rund um die geheimnisvolle Identität ihres Geistes. Doch was sie da aufdeckt ist weit mehr, als es ihr lieb wäre...


Kinofilm-Rating

Gute Schauspieler; ein erfahrener Regisseur; eine Story, die Hitchcock's Rear Window und Sixth Sense zu vereinen scheint... Eigentlich alles Voraussetzungen für ein gelungener Film.

Theoretisch ja... Praktisch nein. Leider:
Schauspielerische Leitungen: Top
Regisseursarbeit: Top
Skript: Flopp

Die Story ist klischeebehaftet, dünn und voraussehbar. Was noch vielversprechend beginnt, wird spätestens in der letzten halben Stunde zur Lachnummer. Der Höhepunkt, auf den im ersten Teil hingearbeitet wurde, entpuppt sich als schlechter "I Know What You Did Last Summer"-Verschnitt -- ja, so schlecht. Warum hat sich das Harrisson angetan? Er sollte lieber mal mit Indiana Jones 4 beginnen... *grummel*

Fazit: Die zwei Sternchen hat er von mir auch nur aus Goodwill bekommen. Die Aufmachung und Schauspieler sind ja ganz ok... Doch What Lies Beneath ist definitiv ein Film, den man sich besser auf Video/DVD oder im Fernsehen anguckt.

4.1 Sterne
4.1 Sterne (45 Bewertungen) | 2 Kommentare

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27.08.2000 / th