Taxi 2 (2000)

Taxi Taxi

Taxi 2 (2000) Taxi Taxi

Oder: Schneller als ein Konnichi Wa

Taxi 2

"Bin gleich zuhause!"

Steigen sie ein - und bitte Anschnallen nicht vergessen. Taxifahrer Daniel (Samy Nacéri) und Polizist Emilien (Frédéric Diefenthal) sind wieder schell unterwegs. Diesmal ist der japanische Verteidigungsminister in Marseille zu Besuch und dem will Emiliens Chef, Kommisar Gibert (Bernard Farcy) natürlich beweisen, was seine Mannen alles können. Auf einer Präsentationsfahrt mit dem Prototyp eines Super-Peugeot will er mit einstudierten Fallen beweisen, dass seine Mannschaft auf alle Situationen gefasst. Ungelegen kommt ihm dabei natürlich die Entführung des Ministers durch japanische Gangster, die unter alle Umständen die Unterzeichnung bilateraler Verträge zwischen den zwei Ländern verhindern wollen.

Taxi 2

Das erste fliegende Taxi.

Daniel schlittert wie schon in Taxi eher zufällig in die Story, denn er muss seinen in Zeitnot geratenen zukünftigen Schwiegervater General Bertineau (Jean-Christophe Bouvet) zur Begrüssung des Ministers bringen. Et voilà - schon ist er drinnen im Vergnügen. Sexy Unterstützung bekommen er und Polizist Emilien von der blonden Petra (Emma Sjöberg) und der japanischen Geheimpolizistin Yuli (Tsuyu). Denn alleine ist der tollpatschige Polizist zu nichts fähig und auch die Ermittlungserfolge der Polizei von Marseille sähen ohne dieses unfreiwillige Dream-Team aus Daniel, Emilien und den schönen, smarten Mädels mager aus.


DVD-Rating

Zum zweiten Mal lädt Produzent Luc Besson (Das 5. Element) zur rasanten Taxifahrt durch Marseilles Strassen. Dass er nach dem Erfolg von Taxi mit grösserem Budget die Action und das Tempo nur noch erhöht hat, ist klar. Die Verfolgungsjagden sind atemberaubend und die Polizei gegen dem Temposünder Daniel (Samy Nacéri) machtlos. Trotz seiner Abneigung gegen die Männer in Blau, wird er wieder zu deren Helfer, denn seinen Kumpel Emilien lässt er nicht einfach so im Stich. Aus der Zusammenarbeit der beiden entstehen die witzigsten Dialoge des Films, aber auch Kommisar Gibert (Bernard Farcy) trägt als Asien-Fan sehr zur Erheiterung bei.

Die Story und die Stunts sind unrealistisch, aber das ist kein grosses Manko, da sich der Film nicht allzu ernst nimmt und der Zuschauer nicht mit einer tiefgehenden Geschichte rechnet. Deshalb lieber zurücklehnen, die Schnelligkeit geniessen und von einem Leben als Rennfahrer oder lieber gleich als Taxifahrer in Marseille träumen.

Die DVD ist zusammen mit Taxi und Taxi 3 in einer Special Edition erhältlich und enthält ausführliches Bonusmaterial wie den Blick hinter die Kulissen, ein Interview mit Emma Sjöberg, der Videoclip "2Mille" der Massiven Töne, Produktionsnotizen, Trailer zu Filmen von Luc Besson und einiges mehr. Wer immer noch nicht genug hat, kann sich auf mehr als 100 Minuten Material auf der Bonus-DVD freuen.


OutNow.CH:

Bewertung: 3.53.5

 

31.05.2004 / boxi

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Bewertung: 4.0 (58 Bewertungen)

 

 

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