Shriek If You Know What I Did Last Friday the Thirteenth (2000)
Schrei wenn du weisst, was ich letzten Freitag den 13. getan habe
Shriek If You Know What I Did Last Friday the Thirteenth (2000) Schrei wenn du weisst, was ich letzten Freitag den 13. getan habe
Oder: Der Anfang vom Ende
Auf der Bulimia Falls High School geht ein Killer um. Der nennt sich selber "Killer" (Chris Palermo), hat aber meist seine Mühe mit dem Abmurksen. Und trotzdem fährt die bekannte Reporterin Hagitha Utslay (Tiffany Amber-Thiessen) vor und will darüber berichten. Zusammen mit Sicherheitschef Doughy (Tom Arnold) will sie versuchen, diesen perfiden Morden auf die Schliche zu kommen.
Gleichzeitig kommt Dawson Deery (Harley Cross) neu an dieser High School an und macht gleich die Bekanntschaft einiger schräger Charaktere. Einer eingebildeten Schönheit (Julie Benz), einem netten Gruftie-Girl (Majandra Delfino), einer ewigen Jungfrau namens "Boner" (Danny Strong) und dem depperten Schulrowdy Slab (Simon Rex). Sie alle finden sich bald in der gleichen Situation wieder. Denn der Killer scheint etwas zu wissen, was alle diese Typen verbindet. Und aus diesem Grund finden sie sich bald auf seiner Abschussliste wieder.
Und während der Killer verzweifelt versucht, sein Messer in irgendeinen menschlichen Körper zu stecken, hat die Schule mit der Leiche vom Rektor (Coolio) bereits das nächste Opfer zu beklagen. Wer ist nun schlauer? Der dämliche Killer, der scheinbar vom Pech verfolgt ist und bei seinen Aktionen höchst unglücklich agiert? Oder doch die illustrie Truppe von Schülern, die zwar jeden Fehler begeht, den "Opfer" in Horrorfilmen so machen, aber halt doch auch herausfindet, dass sie sich in einer ziemlich schlechten Parodie auf Scream befinden.
DVD-Rating
Die Qualität der Filmveräppelungen (von Fans liebevoll "Spoofs" genannt) ist seit einiger Zeit mehr schlecht als recht. Date Movie, Meet the Spartans oder auch Epic Movie. Allesamt drehen sie bekannte Filme durch den Reisswolf und ziehen diverse Filmfiguren und -Stars gnadenlos durch den Kakao. Leider ist der Witz inzwischen so dämlich und banal, das selbst eingefleischte Lachsäcke ins Grübeln geraten. Ein früher Vertreter dieser "lustigen" Filmart ist Shriek if you know what I did last Friday the Thirteenth.
Natürlich werden hauptsächlich sogenannte "Teenie-Slasher", die damals alle ein bisschen im Schaten von Scream standen. So auch I know what you did last Summer, der inzwischen auch die eine oder andere Fortsetzung erhalten hat. Nun reihen sich also die lustigen Szenen aneinander, "The Killer" meuchelt in der High School, Rapper Coolio gibt eine lächerliche Vorstellung als "The Artist formerly know as Principal" und der Rest der Crew ist eine Versammlung bekannter TV-Gesichter.
Tiffany Amber-Thiessen durfte beispielsweise in Beverly Hills 90210 intrigieren, Harley Cross war eins der Opfer von Perdita Durango und Majandra Delfino wurde als Alien-Freund in Roswell bekannt. Und wenn mit Tom Arnold (Ex-Eheman von Roseanne Barr und als Agentenkumpel von Arnold Schwarzenegger in True Lies bekannt) geworben wird, dann ist das schon das halbe Todesurteil.
Shriek if you know what I did last Friday the Thirteenth ist nicht lustig, versucht aber wenigstens, eine einigermassen durchgehende Story zu erzählen. Die Anspielungen sind für Filmfans natürlich bekannt und wiederholen sich mit der Zeit auch. Und zwischendurch macht der Film sogar Hoffnung auf was ganz Neues, wenn nämlich die Protagonisten auf einmal merken, dass sie sich in einer schlechten Version von Scream befinden. Diese Vorlage kann der Film dann aber nicht verwerten.
Fazit: Veräppelungen sind eine Kunst, die scheinbar fast niemand mehr beherrscht. Shriek if you know what I did last Friday the Thirteenth ist nicht ganz so krass dämlich wie seine Kollegen aus der Gegenwart, aber die Blödelrate ist halt doch ein bisschen gar hoch angesetzt. Es trifft selten ein Gag, aber immerhin darf ein paarmal schüchtern (und hinter verdeckender Hand) gegrinst werden.
Die DVD, die leider nur einen Dolby Digital 2.0-Ton der Originalfassung zu bieten hat, hat ausser einem Trailer des Hauptfilms und ein paar von ähnlichen Filmen nichts zu bieten. Auch der Ton ist, wie erwähnt, nur bedingt qualitativ okay. Das Bild hat die typischen Krankheiten eines bereits älteren Films. Es schmiert bei den dunklen Szenen ein bisschen, allerdings muss man froh sein, Tom Arnold so nicht in bester Qualität erleben zu müssen...
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1.7 Sterne (10 Bewertungen) | 2 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 12.12.2001
- Bildformat: 16:9
- Sprachen: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (DD 2.0), Englisch (DD 2.0)
- Untertitel: Deutsch
- Extras: Trailer




