Proof of Life (2000)
Lebenszeichen - Proof of Life
Proof of Life (2000) Lebenszeichen - Proof of Life
Oder: "Ton agäää!"
Peter Bowman (David Morse), seines Zeichens Amerikanischer Bauingenieur, ist in einem Lateinamerikanischen Land für die Konstruktion eines Dammes zuständig. "Ein wichtiger Mann" denken sich die lokalen Guerillas, die ihn sogleich entführen und mit ihm ein saftiges Lösegeld erpressen wollen. Doch Pech: Peter's Firma ist nicht gegen Entführungen versichert und ebensowenig bereit, dafür aus eigener Kasse zu bezahlen. Tja tja, arme Alice (Meg Ryan), muss sie nun zuhause um das Leben ihres Mannes bangen....
Zusammen mit Peters Schwester Janis Goodman (Pamela Reed) organisieren sie Terry Thorne (Russell "Gladiator" Crowe). Terry ist für Entführungsfälle spezialisiert. Doch oh weh, ohne finanzielle Absicherung wollen Terry's Vorgesetzten sich nicht auf die Mission einlassen. Wie's sich für einen guten Amerikaner jedoch gehört, wiedersetzt sich Terry den Anweisungen und nimmt sich des Falles an: Informationen werden recherchiert, ein "Proof of Life" (na eben halt ein Lebenszeichen... wer zahlt schon gerne für Tote...) angefordert und man bereitet sich auf eine Lösegeldzahlung vor.
Meanwhile... In a Forrest far far away... sind die Kidnapper nicht untätig: Peter wird immer weiter in den Dschungel verschleppt. Im Guerilla-Dörfchen schliesslich trifft er eine zweite Geisel, Eric Kessler (Gottfried John), die nun schon seit 19 Monate auf Befreiung hofft...
Wird Peter Alice jemals wiedersehen? Oder vergnügt sich Alice nun lieber mit Terry? Zumindest am Ende ist alles beantwortet.... bis vielleicht auf diese eine Frage: Gibts nicht schon genug Pro-Ami-Army-Filme?
Kinofilm-Rating
Wääääh! Von Filme wie Proof of Life krieg ich Ausschläge! Wahrscheinlich muss man Amerikanischer Staatsbürger sein, um einen solchen Sch...rott gut zu finden. Jaja, ich mag die Meg Ryan ja auch. Und der Russell Crowe ist auch ein netter. Aber bitte: Keinen ich-bin-Amerikaner-und-deshalb-der-Beste-Film mehr! Währe die Handlung ansprechend, ok. Doch nicht mal das: Genauso langwierig wie reale Verhandlungen mit Entführern wohl vorsich gehen, präsentiert sich Proof of Life. Einzig die Hoffnung auf ein gutes Ende vermochte mich im Kinosessel zu halten. (Leider blieb Hoffnung ein weiteres Mal nur Hoffnung. Tja)
Der Film ist prinzipiell in zwei Teile gegliedert: Mann wird entführt - Mann wird befreit. Während der erste Teil die Charme (?!?) eines The Siege (*würg*) oder The Peacemaker hat, wird im zweiten Teil beinahe Action àla schlechter (!) Rambo-Verschnitt geboten. Leider nur beinahe...
Mag Proof of Life gucken wer will... ICH tue mir den sicher nicht mehr freiwillig an!
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3.3 Sterne (38 Bewertungen) | 7 Kommentare




