Meet the Parents (2000)

Meine Braut, ihr Vater und Ich

Meet the Parents (2000) Meine Braut, ihr Vater und Ich

Oder: Warum überhaupt heiraten?

Meet the Parents

Dabei sehen sie doch so nett aus...

Greg Focker (Ben Stiller) hat seine Frau fürs Leben in der Person von Pam Byrnes (Teri Polo) gefunden. Er Krankenpfleger -- sie Kindergärtnerin. Er vor ihr auf den Knien um ihr DIE Frage aller Fragen zu stellen -- sie am Mobiltelefon mit ihrer frisch verlobten Schwester Debbie (Nicole Dehuff) tratschen. Da er zwangsläufig dem Gespräch lauschen muss, bekommt er auch mit wie Debbie's Verlobter Dr. Bob Banks (Tom McCarthy) erst ihren Vater um Erlaubnis fragte. Schnell kombiniert Greg: "Willst du Erfolg, so frage erst den beschützenden Vater der Braut"...

Meet the Parents

Big Daddy is Watching YOU!

Zwei Wochen später ist's soweit: Debbie's Hochzeit steht vor der Tür. Die Gelegenheit endlich Pam's Eltern kennenzulernen. Doch schon vor dem ersten Aufeinandertreffen geht alles schief: Die Fluggesellschaft verliert Greg's Koffer. Obwohl er dadurch umso gestresster und nervöser ist, schafft er es, Mutter Dina Byrnes (Blythe Danner) zu beeindrucken. Ganz im Gegensatz zum Vater Jack (Robert De Niro). Dieser führt vielmehr ein Verhör als ein Gespräch... Und als er Greg die selbstentwickelten versteckten Minikameras zeigt, wird dieser immer nervöser und fühlt sich fehl am Platz.

Doch dies stellt nur den Auftakt zu einer schier unglaublichen Serie von Fettnäpfchen. Und dass Greg in jedes reintritt, das muss ja so sein. Greg merkt bald, dass das Auskommen mit dem potentiellen Schwiegervateranwärter alles andere als leicht wird. Und doch... There's something about the Parents...


Kinofilm-Rating

Eigentlich wollte ich Meet the Parents nach den letzten Komödienflopps gar nicht erst sehen. Doch ich kam, sah und... habe mir teilweise fast in die Hosen gemacht vor lachen. Klar, die Handlung ist einfach und vorhersehbar, ein Teil der Jokes not-really-funny oder gar doof. Einige Szenen jedoch, die habens in sich.

Der Film lebt durch das Zusammenspiel der beiden Profis Ben Stiller und Robert De Niro. Der schüchterne, brave, kleine Junge vs. der eiserne, unzugängliche, verbitterte Vater. Einfach sehenswert. Des einen Erfolg, des anderen Niederlage: Die restlichen Charaktere sind blass und kaum entwickelt.

Und trotzdem, richtig befriedigt hat mich das Spektakel nicht. Ich werde gerne überrascht: Voraussehbare Witze sind ja schon gut und recht aber nicht mehr als "nett". Interessant und richtig lustig ist das Unerwartete. Leider bietet das Meet the Parents nur in ein, zwei Szenen. Daraus folgere ich: Meet the Parents ist gut, aber nicht spitze. Und mal ehrlich, wer wird sich in ein paar Wochen noch an den Film erinnern? Ich sicher nicht...

4.0 Sterne
4.0 Sterne (107 Bewertungen) | 14 Kommentare

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10.12.2000 / th