Gone in Sixty Seconds (2000)
Nur noch 60 Sekunden
Gone in Sixty Seconds (2000) Nur noch 60 Sekunden
Oder: Cage forever!
Kip Raines (Giovanni Ribisi) klaut Autos und verdient damit seine Brötchen. Heute Abend steht ein netter Porsche 911 auf der Einkaufsliste: im Ausstellungsraum einer Garage mitten in der Stadt. Kip schnappt sich einen Stein, schmeisst die Scheibe ein, klaut die Schlüssel und düst mit dem silbergrauen Carerra davon. Jawohl, so einfach geht's! Aber das ist natürlich nicht genug, an der nächsten Ampel muss natürlich gleich mit der neuen Karre geprotzt werden. Auch hier weiss Kip natürlich alles besser als seine Kumpels, wie das so üblich ist in der Raines-Familie. Schon bald ist die Polizei den Möchtegern-Profis auf der Spur. So kommt es, dass sie die ganze Kavallerie in ihr Versteck führen .... welch Missgeschick!
Nun haben die Jungs ein kleines Problemchen: Die bestellte Ware wurde beschlagnahmt und ihnen bleiben nur noch ein paar Tage, um 50 Wagen zu klauen - ausschliesslich Luxuskarossen, versteht sich. Da fällt dem Boss ein, dass der Bruder von Kip ein Profi in solchen Dingen ist und somit könnte das Problem gelöst werden. Dieser Bruder ist niemand anders als Randall Raines (Nicolas Cage) oder für gute Freunde einfach " Memphis". Er ist die Nummer Eins wenn's ums klauen geht, doch er ist raus aus dem Geschäft und hat nun ein ruhiges Leben begonnen. Nichts könnte ihn dazu bringen wieder anzufangen ... oder vielleicht doch?
Sie lassen Memphis keine Wahl: Entweder er steigt ein oder sein Bruder ist tot. Memphis stürzt gleich in die Sache hinein und trommelt seine alte Gang zusammen. Er hat alles unter Kontrolle und das Team funktioniert nach wie vor. Die Vorbereitungen beginnen: Es wird abgeklärt, wo es etwas zu klauen gibt, alles aufnotiert, fotografiert und zusammengetragen ... doch nicht ganz unbemerkt: Detective Castlebeck (Delroy Lindo) und Detective Drycoff (Timothy Olyphant) haben einen guten Riecher und wollen die Profis in eine Falle laufen lassen.
Schliesslich entscheidet sich Memphis alle 50 Wagen in einer einzigen Nacht zu klauen. Jetzt kommt die ganze Sache so richtig ins Rollen: Überall wird hereinspaziert, aufgeknackt und abgefahren .... die reinste Selbstbedienung! Für den 50. Wagen hat sich Memphis was ganz spezielles aufbewahrt, ein Unikat, einen Shelby GT 500 .... doch diese Aktion könnte ihm zum Verhängnis werden und somit beginnt der grosse Showdown ...
Kinofilm-Rating
Die Vorschau von Gone In Sixty Seconds bietet mindestens das Doppelte von dem was der Film hergeben kann. Es gibt zwar jede Menge schöne Autos zu sehen, doch so richtig actionreich ist nur die letzte Verfolgungsjagd mit dem Shelby GT 500. Der grösste Teil des Films besteht aus Dialogen und uninteressanten Vorbereitungen für den grossen Coup.
Die Story an und für sich ist schwach: der kleine Bruder baut Scheisse in seinem Übermut und der grosse Bruder muss diese dann ausbaden. Der grosse Bruder ist die Nummer eins, der Chef, Gott in Person und natürlicherweise von Nicolas Cage dargestellt. Absolut 0815 und Klischee-Heromässig ist der Schluss, den ich hier trotzdem nicht erwähnen möchte. Dem Film fehlt es an wirklicher Action, was durch Cage in keiner Weise gutgemacht werden kann und Sway (Angelina Jolie) sieht man viel zu wenig.
Die schauspielerischen Leistungen an und für sich sind gut und die letzte Verfolgungsjagd ist doch ziemlich spannend und actionreich, Stunts inklusive! Doch leider ist das auch schon alles.
Fazit: Cagefans und Autofreaks kommen einigermassen auf ihre Rechnungen, allen anderen gebe ich keine Garantie, dass es sie um ihren Eintritt reuen könnte. Also lieber warten, bis der Film im TV kommt oder man ihn sonst irgendwie kostenlos reinziehen kann.
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2.9 Sterne (98 Bewertungen) | 6 Kommentare




