Chicken Run (2000)
Chicken Run - Hennen rennen
Chicken Run (2000) Chicken Run - Hennen rennen
Oder: FreiEIheit!
Das Hühnerleben ist schon kein Zuckerschlecken. Kalte Barracken. Wenig zu fressen. Altes Heu in den Nestern. Und zu allem Übel noch dieser Leistungsdruck: Wer nicht genug Ei'ert, der kommt unters Messer und wird zu Hühnerpastete verarbeitet. Kein Wunder wird der Wunsch nach Freiheit bei den Hennen immer grösser. Besonders Ginger drängts nach dem Paradis hinter dem Stachelzaun. Unzählige Ausbruchspläne und -versuche misslangen. Obwohl sie alleine locker fliehen könnte, verhindern ihre tollpatischgen Mit-Henninen und Farmer Tweedy - ein dusseliger Muskelprotz - ihre Flucht jedesmal. Too bad für Ginger, die zur Strafe jeweils im Kohlekeller übernachten musste.
Als Ginger Zeuge wird, wie eine ihrer besten Kolleginnen unter die Axt kommt, reichts ihr endgültig. Es wird Zeit für: The Big Escape. Unterstützung bekommt sie von Rocky, dem berühmten Fliegenden Hahn. Dieser vertreibt seit seiner Bruchlandung im Hühnerhof die Zeit bei den Hennen (oha...). Wird es den Hühner die Flucht in die Freiheit gelingen? Ginger will Rocky dazu bewegen, den Hennen das Fliegen beizubringen. Doch dieser drückt sich mit fadenscheinigen Ausreden. Die Zeit wird knapp: Die hinterlistige Farmerin lernt erstellt eine vollautomatische Hühnerpasteten-Maschine. Mit dem schier unausweichlichen Tod vor den Augen hecken die Hühner mit Hilfe von zwei Ratten einen letzten Plan aus...
Kinofilm-Rating
Und wieder einmal haben Peter Lordon und Nick Park zusammen mit ihrer Crew etliche Kilos Knetmasse bearbeitet. Herausgekommen ist dabei ihr erster abendfüllender Kinofilm, ein äusserst amüsanter und unterhaltes Meisterwerk der Stop-Motion-Animationskunst. Wie bereits ihre früheren Erfolge (man errinnere sich an die Oscarprämierte Walace And Gromit Reihe) ist Chicken Run ein (Hennen-)Renner. Die Story und Aufmachung parodiert The Great Escape: Ausbruch in die Freiheit. Der Film ist nicht nur -wie allzuoft angenommen- für Kinder gedacht. Im Gegenteil: Erst mit reiferen (humm... naja... ab 12?) Alter werden wohl ganzen Spässe und Fieseleien erst richtig geniessbar. Ganz klar:Der bisher witzigste Film des Jahres... und dies mal ganz ohne Computeranimationen.
Spätestens nach diesem Film wirst du es dir zweimal überlegen, ob du nächstes mal im McD. nicht doch den Vegi-Burger dem McChicken vorziehen sollst. Denn: Sind wir nicht alle ein bisschen... Huhn?
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4.6 Sterne (97 Bewertungen) | 6 Kommentare



