House on Haunted Hill (1999)

Haunted Hill

House on Haunted Hill (1999) Haunted Hill

Oder: La vida es dura on Haunted Hill

House on Haunted Hill

Sooooo gross...!

Mr. Steve Price (Geoffrey Rush) ist ein ziemlich deftig horrorbegeisterter Mensch. Unglaublich was der sich alles einfallen lässt, um die Besucher seines Horror-Theme-Parks so richtig zu schocken. Geld genug für solche Spässe hat er ja und eine schöne Frau dazu. Nur hat seine Evelyn (Famke Janssen) einen etwas ungewöhnlich verdrehten Charakter, der besondere Behandlung wünscht.

House on Haunted Hill

Fünf Freunde und die Nackenstarre.

Für ihren Geburtstag lässt sich Price ein ganz aussergewöhnlich horrormässiges Geschenk einfallen: er lädt fünf Gäste in ein alleinstehendes Haus (on Haunted Hill - versteht sich) ein, wo einst ein sadistischer Arzt Experimente mit seinen Patienten durchführte. Die ganze Angelegenheit wird ihnen mit 1 Million $ Preisgeld schmackhaft gemacht, sollten sie eine Nacht im spukig-gefährlichen Haus überleben. Tja - tönt doch extrem verlockend.

House on Haunted Hill

Voulez-vous chanter avec moi ce soir?

Die Show beginnt, die Türen werden hermetisch verriegelt und die Gäste sich selbst und dem Haus überlassen. Dass dieses Haus auf dem Haunted Hill grad so bös ist, hat bestimmt niemand der Gäste gedacht. Nebst irrigen Intrigen untereinander läuft das altbekannte Spielchen "Zehn kleine Negerlein" ab. Mehr und mehr werden es immer weniger Besucher, die noch eine Chance auf die Gewinnsumme haben. Scary!


Kinofilm-Rating

House on Haunted Hill ist der beste Horror-Schocker für hirnlose Dummies, denen es überhaupt nicht draufankommt verarscht zu werden. Ich schäme mich abgrundtief, diesen Film gesehen zu haben - noch mehr schäme ich mich, dass ich ein Review darüber schreibe. Aber fertig lustig...

Langweilig, überhaupt keine Überzeugungs- kraft, New-Age-oder-was-auch-immer Kameraführung und Schnitt - inkl. Musik von Marilyn Manson - charakterisiersen den Film am besten. Dennoch bleibt der Manson-Sound chancenlos hintendran und macht mehr nervös als ängstlich. Wer am Ende des Films noch nicht von den Zentnern der Idiotie erdrückt im Sessel geknautscht liegt, ist wahrscheinlich wegen der laschen Story eingeschlafen. Andererseits: Ein Nickerchen in Ehren ist auch nicht abzuwehren. Ausser man bezahlt dafür 15 Franken, Germanen oder wie auch immer sie heissen mögen.

Darum: Geht den Film nicht gucken - tut euch das nicht an - es ist mir wirklich ernst! Bevormundendarf ich natürlich niemanden... von warnen hat niemand 'was gesagt!

Es bleibt mir nur folgender Ratschlag: Wartet bis ein depperter Freund von euch die DVD kauft und zum nächtlichen Horrorsitzen einlädt. Da könnt ihr wenigstens rumgröhlen, rumschreien und euch gewaltig wegen House on Haunted Hill aufregen. Und falls der Freund noch Snacks und Co. auftischt, hat es sich wenigstens im Bereich Food allemal gelohnt!

2.5 Sterne
2.5 Sterne (38 Bewertungen) | 12 Kommentare

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27.04.2000 / nd