Infos zu Fight Club (1999)
Jeder von uns kennt das Gefühl. Man arbeitet, ohne es wirklich cool zu finden. Man lebt sein Leben einfach so vor sich hin und wenn man nicht schnellstens aus diesem Alltagstrott und dieser Frustration rauskommt, dann besteht die Gefahr, dass etwas passieren kann, das eigentlich gar nie beabsichtigt war. Jack (Edward Norton) hat genau diese Probleme. Sein Job suckt, versucht durch schwedische Möbelstücke *hust*IKEA*hust* ein bisschen "normales" in sein Leben zu bringen. Ausserdem leidet er an Insomnia, kann also nicht schlafen. Drum verbringt er die Nächte in diversen Selbsthilfegruppen. Seien es Hodenkrebsprobleme oder sonstige Gebrechen. Jack ist immer da, weint sich aus und findet so eine Beschäftigung. Aber er hat eine Nachahmerin gefunden. Marla (Helen Bonham Carter), welche genau das gleiche macht und sich nun mit Jack abspricht, damit nicht beide Simulanten den gleichen Kurs besuchen.
Die gesamte Inhaltsangabe aufklappen
Eines Tages trifft er in einem Flug einen interessanten Typen namens Tyler Durden (Brad Pitt), der sein Geld mit Seife macht und auch sonst das Leben halt lebt wies kommt und sich kaum an Regeln hält. Als Jack mit der Tatsache konfrontiert wird, dass sein Apartment explodiert ist und er kein Zuhause mehr hat, kontaktiert er seinen neuen Freund und zieht bei ihm ein. Vorher gibts aber noch eine kleine Aufgabe. "Hit me, as hard as you can", sagt Tyler und Jack schlägt ihm aufs Ohr. Daraus entsteht ein Kampf, der für beide befreiend wirkt und sogar ein paar Zuschauer anlockt.

Was als kleine Prügelei im Hinterhof einer Bar anfängt, nimmt Formen an. Es entsteht der Fight Club. Wildfremde Menschen prügeln sich organisiert durch den Untergrund. Kein Abend ohne Regeln. Die da wären: 1. Du sollst nicht über Fight Club reden. 2. Du sollst NICHT über Fight Club reden. 3. Wenn jemand aufgibt oder "Stop" ruft, ist der Kampf aus. 4. Es kämpfen nur immer zwei Männer. 5. Immer nur ein Kampf wird auf einmal stattfinden. 6. Hemd und Schuhe werden ausgezogen. 7. Die Kämpfe stoppen dann, wenn sie stoppen müssen. 8. Wenn heute deine erste Nacht im Fight Club ist, musst du kämpfen.
Nicht nur der Fight Club wird immer grösser, sondern auch die Probleme zwischen Tyler und Jack. Vor allem, da Marla immer wieder dazwischenfunkt und das ganze anheizt. Als Jack dann schliesslich herausfindet, dass unter dem Deckmantel des Prügelvereins inzwischen eine kleine Armee gebildet wurde, die grosse Dinge gegen die Gesellschaft plant, stellt er Tyler zur Rede. Aber dieser ist abgehauen und Jack muss nun versuchen, die geplanten Aktionen zu verhindern. Dass Tyler natürlich vor dem Finale noch eine tragende Rolle spielt und Jack erst dann klar erkennt, um was es eigentlich geht und wer Tyler Durden wirklich ist, scheint es zu spät.
Text: OutNow.CH (muri)
Unsere Kritiken
Bilder zum Film
alle Bilder auflisten
Film-Infos
Drehorte: Deutschland, USA 1999
Genres: Drama, Thriller, Mystery, Action
Laufzeit: 139 Minuten
Regie: David Fincher
Drehbuch: Chuck Palahniuk, Jim Uhls
Musik: John King, Michael Simpson
Darsteller: Edward Norton, Brad Pitt, Helena Bonham Carter, Meat Loaf, Zach Grenier, Richmond Arquette, David Andrews, George Maguire, Eugenie Bondurant, Christina Cabot, Sydney 'Big Dawg' Colston, Rachel Singer, Christie Cronenweth, Tim De Zarn, Ezra Buzzington, Robert J. Stephenson
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentar schreiben
27 Kommentare
15.04.2013
woc
15.08.2008
mr.wolfich libe filme wie fight club. So düster und Gesellschaftskritisch. Ich finde in mitten von all den animationsfilmen und scary movie nachamern sind filme wie fight club die rettung. Ich war von der ersten sekunde an gefesselt und das hat mich lange nicht losgelassen. Ist besonders empfelenswert für Leute die von diesen 08/15 Filmen gelangweilt sind. denn auf einen Film wie Fight club kommen etwa zehn filme wie "ey mann wo ist mein auto?".
|
17.05.2008
psgZitat Dirty Harry (2008-05-17 21:54:48) Zitat ()=() (2008-05-17 20:14:39) Und welche ist die Beste.
Für einen Westernfan wie mich natürlich Jesse James. 
Doch die ist nicht halb so kultig wie die Rolle des Tyler Durdan. 
|
17.05.2008
jonZitat ()=() (2008-05-17 20:14:39) Und welche ist die Beste.
Für einen Westernfan wie mich natürlich Jesse James. 
|
17.05.2008
()=()Zitat Dirty Harry (2008-05-17 19:48:20) Kann ich auch nicht verstehen. Jedenfalls, ich mag Fight Club. Nicht der Überfilm, aber ich mag ihn. Auf jeden Fall Brads zweitbeste Rolle, die ich bisher gesehen habe.
Und welche ist die Beste.
Für mich ist das Brads Beste Rolle. Dicht gefolgt von Snatch.
|
Kann ich auch nicht verstehen. Jedenfalls, ich mag Fight Club. Nicht der Überfilm, aber ich mag ihn. Auf jeden Fall Brads zweitbeste Rolle, die ich bisher gesehen habe.
Wenn man keine Ahnung hat...
Naja. Im Gegensatz zu Brad Pitts grandioser Leistung in Sieben und der genialen Story fande ich Fight Club ziemlich doof. Wieder einer dieser komischen Filme die auch von Tarantio hätten sein können. Pff...!!!
Chuck Palahniuk hat ja selbst gesagt, dass ihm der Film besser als das Buch gefällt, weil im Film das Zeug mit den Systemtheorien usw. besser eingefangen wurden.
Besser könnte man das erste Gefühl nach diesem Film nicht besser zusammenfassen. Wow.
Darf man einem Film, der einem so verdammt unsympathisch ist volle Punktzahl geben? Keine Ahnung, ich tus einfach.
Also schon mal zum Voraus: Ich hasse diesen Film! Ich hasse ihn abgrundtief! Aber Genialität kann ich ihm nicht absprechen. Geniale Schauspieler, geniale, aber kranke Story...
Ich habe den Film richtig angefangen zu hassen (oder mich unwohl zu fühlen),
Aber Regisseur David Fincher hat das so gut gemacht, dass man den Film auch wieder lieben muss.
Kamera (nicht zu vergessen die kurzen Einblendungen von Brad Pitt am Anfang und die nicht jugendfreie am Schluss (
Bildsprache und Hintergrundgeschehen sind in diesem Film natürlich besonders wichtig und verschaffen ihm auch einen ganz besonderen Reiz.
Auch der Soundtrack lässt gar nichts zu wünschen übrig, wirklich ein klasse Film!
Lieblingsfilm #12
[Editiert von El Chupanebrey am 2008-11-16 12:01:49]
Wie war das mit dem 'Reservoir Dogs'-Remake? Man hatte noch etwas Platz und hat deshalb die Schiesserei aus Heat auch gleich noch eingebaut.
Oh dear!
Die sollen nur machen...Indische Filme sind unterste Schublade (Musikanten-Stadl der Filmindustrie)
gleiches recht für alle... wenn die amis jeden streifen remaken dürfen, so sei dies den indern doch auch erlaubt, oder?
Mein absoluter lieblings Film habe ihn schon mehrmals angeschaut und er wird jedesmal besser. Es hat etliche Wendungen im Film und man kann richtig mit den Charakeren mitfühlen <=Ein fettes GZ an die Schauspieler
Ja was soll ich zu diesem Meisterwerk schreiben? Fight Club gehört für mich zu den besten Filmen unserer Zeit. Ist für mich bestimmt der beste Film der 90er Jahren. Knapp dahinter lauern dann Pulp Fiction und Arlington Road.
Der Streifen hat eine geniale Story. Die sehr gut durchdacht und zu jeder Zeit extrem spannend ist. Der Schluss überrascht dann jeder. Der Unterhaltungswert ist immer auf dem höchsten Level. Man wird in diesen fast 2 1/2 Stunden perfekt Unterhalten. Die Schauspieler sind auch auf einem übernatürlichem Level. Brad Pitt und Edward Norton harmonieren Prächtig zusammen. Sowiso ist Fight Club's, Brad's beste Performences.
Fazit: Wer Fight Club schlecht findet hat meiner Meinung nach keine Ahnung von Filmen (vielleicht ein bisschen böse gesagt). Das Teil gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Ganz klare 6 Sterne.
[Editiert von ()=() am 2008-10-05 15:05:00]
Fight Club oder Hit me as hard as you can!
Wow.
Was soll man da sagen.
Der Film ist dreckig, spannend und von Anfang bis zum überraschenden Schluss hin genial.
Zu verdanken hat der Film diese Genialität,
den wirklich hervorragenden Schauspielern (Warum wurde Edward Norton eigentlich nicht für den Oscar nominiert? Eine Schande!),
dem sensationellen Drehbuch und dem genialen Regisseur Fincher der schon mit dem ebenso tollen Se7en sein Können bewies.
Unterlegt wird der Film mit einem fetzigen Soundtrack, der immer passt.
Jeff Cronenweth schuf ausserdem Bilder vom Feinsten.
Auch den Schnitt kann man nur loben.
Es stimmt einfach alles in diesem dreckigen Meisterwerk, das den Zuschauer am Schluss verblüfft wie beinahe kein anderer Film.
Solche Filme sind Kunstwerke. Solche Filme verursachen Gänsehaut.
Solche Filme brauchen wir.
[Editiert von henker am 2006-04-11 19:09:04]
Fight Club
Für mich der beste Film überhaupt!
Warum?
Meine Meinung zum Film (falls sie jemanden interessiert) auf meiner Homepage: http://web44.server-drome.net/html/fight_club.html
Zum kotzen!
hab ich mir doch gedacht, dass der indische Fight-Club mindestens einen Anhänger auf Outnow hat
Reservoir Dogs wurde auch schon für den indischen Markt angepasst.
War witzig.
http://imdb.com/title/tt0294662/movieconnections
Weil Kaante ein Dreistünder ist, passte die Schiesserei aus Heat auch noch rein.
Hab gerade gesehen, dass Bollywood ein Remake dieses Film macht...
http://imdb.com/title/tt0456413/
WHY???!!
Der beste Film überhaupt! Spart euch den Gang zum Psychiater, schaut Fight Club und ihr werdet alle Antworten finden.
Optisch eine Augenweide, schauspielerisch selten solch überzeugende Leistungen gesehen und der Score ist einfach nur gigantisch! Der Film ist eine einzige Superlative.
[Editiert von 'chemic' am 19 Jul 2005 13:03:42]
Einer meiner Lieblingsfilme. Wenn ich eine Rangliste machen müsste, wäre er unter den ersten drei.
Die Doppel-DVD von Fox hat übrigens noch sehenswertes Bonusmaterial. Die UK-DVD ist jedoch cut.
Der Film ist wirklich gut, aber für meinereiner ein bisserl zu sehr mit der Kamera auf die brutalen Szenen gezoomt.
Geht mir auch so. Wir sind schon kranke Brüder nicht

jup kann ich nur zustimmen, düster inzeniert, krank und mit brillianten Schauspielern. Einer der wenigen Filme wo mir Brad Pitt auch sympatisch ist. Hätte nicht gedacht das Mister auch-ich-bin-ja-so-schön eine solch kranke Rolle annimmt.
Die Kämpfe sind Brutal und haben das nötige Mass an Blood-and-Gore, da wird nichts beschönigt aber auch nichts übertrieben wie es sein sollte.
Als ich den Film zum ersten Mal sah, war ich am Schluss so überrascht, dass ich ihn nochmals anschauen musste. Respeckt, das ist ein Ende das man nicht voraussehen oder vielleicht nur vermuten kann. Da kann sich Mister Signs und Mister Village eine Scheibe Abschneiden.
einer meiner absoluten lieblingsfilmen.
Ein wahrhaftes Meisterwerk, das das kranke Buch von Chuck Palahniuk brilliant einfängt.
Die Charaktere sind sehr gut gestaltet und wirken lebensecht.
Die Auflösung ist meisterhaft und konnte nicht vorhergesehen werden (nicht von mir auf jedenfalls).
[Editiert von Markus am 2005-09-14 08:30:29]