The Faculty (1998)

Faculty - Trau keinem Lehrer

The Faculty (1998) Faculty - Trau keinem Lehrer

Oder: Sniff this!

The Faculty

Schnupfen macht sexy!

Wir befinden uns in der typischen, amerikanischen High-School. Die Lehrer werden gehasst, die Mädels sind Cheerleader, die Jungs spielen Football und wer nicht zu diesen beiden Gruppen gehört, ist ein "Freak", ein Aussenseiter. So auch Casey (Elijah Wood), der, mit Kamera bewaffnet, ständig verprügelt wird und auch sonst keinen Anschluss findet.

Neben dem armen Würstchen liegt unser Fokus auf dem Rebell Zeke (Josh Hartnett), dem Footballspieler Stan (Shawn Hatsoy), der schönen aber oberflächlichen Delilah (Jordana Brewster), sowie der Aussenseiterin Stokes (Clea Du Vall) und der "Neuen" an der Schule, dem netten Mädel Marybeth (Laura Harris). Sie alle, die auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten haben, machen eine gefährliche Entdeckung.

The Faculty

Da ist was faul!

Angefangen hats mit Coach Willis (Robert Patrick), der durchdreht und in letzter Zeit ziemlich viel Wasser trinkt. Dann kam die Krankenschwester Rosa (Salma Hayek), die eigentlich abgestochen wurde, aber nur Minuten danach wieder rumlief. Oder die schüchterne Miss Elizabeth Burke (Famke Janssen), deren Persönlichkeit scheinbar vollkommen durcheinander geraten ist.

Ja, was ist da los, in dieser High-School. Sind denn alle Lehrer verrückt geworden? Wurden sie von Aliens übernommen? Was hat es mit dem fleischigen Ding auf sich, das Casey gefunden hat und das sich im Wasser scheinbar entwickelt hat? Und vor allem, wo ist das Teil jetzt? Die bunt zusammengewürfelte Gruppe von Schülern muss sich alle diesen Fragen stellen und die Antworten darauf sind nicht nur fast unglaublich, sondern auch brandgefährlich.


DVD-Rating

Robert Rodriguez kennt man heute vor allem durch seine Arbeit an Filmen wie Planet Terror, Sin City oder natürlich From Dusk Till Dawn und Desperado. Zwischendurch brachte der Mann aber auch Kinderabenteuer (Spy Kids 2) in die Kinos und mit The Faculty auch einen waschechten Teeniefilm, der allerdings bald mal zur Monstershow mit Gänsehautfaktor wird.

Für dieses Projekt wurden junge und damals aufstrebende Darsteller verpflichtet, von denen sich die meisten heute einen Namen in Hollywood gemacht haben. Josh Hartnett durfte danach in Pearl Harbor leiden, Laura Harris dürften einige noch aus Severance kennen und Clea Du Vall ist jedem ein Begriff, der Heroes regelmässig guckt. Von Elijah Wood fangen wir gar nicht erst an.

Die Jungschar, die in The Faculty schön langsam dezimiert wird und meist schön schreiend durch die Gegend rennt, kann sich gut gegen das Team der "Erwachsenen" behaupten. Dort tummeln sich Terminator 2-Roboter Robert Patrick, die heisseste Frau Mexicos Salma Hayek oder X-Men-Schönheit Famke Janssen. Weitere bekannte Gesichter tauchen immer wieder auf und geben sich mit kleineren Rollen zufrieden. Wie etwa Jon Stewart oder Sängerknabe Usher Raymond.

Die Geschichte nimmt erfreulicherweise schnell Zug auf und lässt den Zuschauer den verstörten Kids immer einen Schritt voraus sein. "Wir" wissen, was im Lehrerzimmer passiert, während die Schüler noch daran rumtüfteln, ob das ganze Szenario jetzt einfach ein lebendig gewordener Sci-Fi-Film ist oder ob alle unter Drogen stehen. Das ergibt ein paar herrliche Dialoge, schöne Anspielungen auf die Körperfresser-Filme (von denen The Invasion der Letzte war, aber natürlich im Film nicht erwähnt wird...) und ein paar hübsche Gore-Effekte. Denn ein Bleistift durch die Hand, ein Drogenstäbchen im Auge oder ein abgehackter Kopf sind doch immer glatt. Vor allem Letzterer verzweifelt seinen Körper sucht....

Fazit: The Faculty ist eine optimale Mischung aus Horrorfilm und Teeniethriller. Die Lehrer sind die Bösen und das nicht mal absichtlich. Die Jungstars in früheren Rollen zu sehen, macht Spass und auch wenn das Finale ein bisschen gar viel des Guten ist, so macht der Film herrlich Laune und beschert gruselige Momente, in denen das Kuscheln auf dem Sofa auf eine harte Probe gestellt wird.

Als Extras wurden Produktionsnotizen (Texttafeln) und der Trailer auf die DVD gepresst. Mehr Infos gibts leider auf der vorliegenden DVD nicht zu sehen. Das Bild ist okay, hat aber teilweise mit der Qualität zu kämpfen. Der Ton kann sich hören lassen, auch wenn die englische Version nur mit unausschaltbaren, deutschen Untertitel zu sehen ist.

4.0 Sterne 2.8 Sterne
4.0 Sterne (41 Bewertungen) | 4 Kommentare

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04.03.2008 / muri


DVD-Infos

DVD erschienen am 28.10.1999

  • Bildformat: 1:1.85 (16:9)
  • Sprachen: Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Extras: Produktionsnotizen, Trailer