Speed (1994)

Speed (1994)

Oder: Drück auf die Pedale, Schätzchen

*Kawumm*

*Kawumm*

Howard Payne (Dennis Hopper) wollte eigentlich einen Lift voll mit Menschen in die Tiefe stürzen lassen, wenn ihn nicht ein paar Millionen Dollar gezahlt würden. Dass aber die Antiterror-Spezialisten Jack Traven (Keanu Reeves) und Harry Temple (Jeff Daniels) dazwischenfunken und er selber Schaden an der Aktion nimmt, macht den Mann nur noch wütender. Er lässt seinen zweiten Plan anlaufen.

Payne kontaktiert Traven persönlich und teilt ihm Folgendes mit: In einem Linienbus ist eine Bombe versteckt. Sollte dieser Bus eine Geschwindigkeit von 50 Meilen erreichen, wird der Sprengsatz scharf. Und sollte der Speed danach wieder unter die gleiche Marke fallen, machts Bumm. Zivilisten würden umkommen und Los Angeles hätte eine Katastrophe zu verantworten.

Neulich in der Fahrschule

Neulich in der Fahrschule

Jack Traven macht sich nun auf den Weg, diesen Bus zu finden, schafft es, an Bord zu gelangen und lernt dort Annie (Sandra Bullock) kennen. Die hat zwar grad ihren Fahrausweis wegen überhöhter Geschwindigkeit abgeben müssen, aber nun muss sie ans Steuer dieses Busses und die ganze Karre durch die Millionenstadt Los Angeles fahren, ohne zu langsam zu werden. Denn wenn irgendwas diesen Bus zum Stoppen bringt, werden alle Insassen sterben....


DVD-Rating

1994 raste ein Film von Jan De Bont (Twister) an die Spitze der Kinocharts und brachte eine Intensität auf die Leinwand, die nicht nur Kritiker und das Publikum beeindruckte, sondern auch aus den beiden Hauptdarstellern definitiv Hollywoodstars machte. Speed war schnell, laut, explosiv und hatte alles, was ein Kinoerlebnis ausmachte.

Keanu Reeves (The Matrix) gibt den jungen, attraktiven Actionhelden hervorragend. Körperlich imposant meistert er seine Rolle und brach wohl einige Damenherzen. Mit ihm wurde Sandra Bullock (Miss Congeniality) von der Nebendarstellerin zum Star. Ihre Frische und ihr natürlicher Look passten hervorragend zu ihrer Rolle. Ein Traumduo hatte sich gefunden, das erst 2006 in The Lake House wieder eine filmische Vereinigung fand.

Heute, 15 Jahre später, hat Speed nichts von seiner Qualität verloren. Der Film wirkt spritzig, spannend und ist angereichert mit toller Action. Dazu kriegen wir das angesprochene Duo geboten, das sich hervorragend ergänzt. Das Sahnehäubchen bildet Bösewicht Dennis Hopper, der zwar meist nur am Telefon sichtbar ist, aber mit seiner teuflischen Aura einen ebenbürtigen Gegner gibt.

Fazit: Speed ist klasse. Es ist einer der Actionfilme, die einfach flüssig funktionieren. Man fiebert (beim ersten Mal gucken) mit den Akteuren mit, staunt ab den Explosionen und kriegt sogar noch einen tollen Song von Billy Idol um die Ohren geschlagen. Hervorragend!

1997 kam die Fortsetzung Speed 2 - Cruise Control in die Kinos und soff gnadenlos ab. Aber das ist eine andere, traurigere, Geschichte....

Inzwischen gibt es von Speed diverse DVD-Editionen. Special-Editionen, solche in Steelbooks und natürlich diejenigen auf Blu-Ray. Leider liegt dieser Rezension nur die Standard-Edition zu Grund, weshalb es leider nur den Original-Trailer als Bonusmaterial zu erwähnen gibt. Wer Musikvideos (zu empfehlen), Interviews und Blicke hinter die Kulissen sucht, der soll den inneren Geizhals überwinden und eine der erwähnten Spezialversionen des Filmes kaufen.

Technisch wird hier Standard geboten. Der Ton kommt im DD 5.1 sauber durch die Boxen, beansprucht diese in den lauteren Szenen auch artig und das Bild hat ein bisschen mit dem Alter zu kämpfen. Dennoch, wer den Film liebt und auf Extras verzichten mag, darf hier ruhig die normale Disc kaufen.


OutNow.CH:

Bewertung: 5.05

 

01.05.2009 / muri

Community:

Bewertung: 4.5 (75 Bewertungen)

 

 

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