Elvira: Mistress of the Dark (1988)

Elvira - Herrscherin der Dunkelheit

Elvira: Mistress of the Dark (1988) Elvira - Herrscherin der Dunkelheit

Oder: Die Frau mit den zwei grossen Augen

Duell der Spitzberge

Duell der Spitzberge

Elvira (Cassandra Peterson) ist die gruftige Moderatorin im Fernsehen, die schlechte Horrorfilme ansagt und sich dabei ganz gruselig gibt. Doch dieser Job ist nicht der Traum der Dame, denn sie möchte schon länger eine eigene Show in Las Vegas auf die Beine stellen. Nur das Kleingeld fehlt bislang. Als sie dann auch noch vom Sender gefeuert wird, sieht's düster aus. Glücklicherweise erhält sie prompt die Nachricht, dass sie geerbt hat. Und im kleinen Städtchen Fallwell soll sie die Erbschaft antreten.

Putztag!

Putztag!

Doch Fallwell ist nicht parat für Elvira. Dort herrscht Zucht und Ordnung, und eine grossbusige, stark geschminkte Frau mit toupierten Haaren fällt definitiv auf. Zumal sich Elvira nicht mit sarkastischen Kommentaren zurückhält und die örtliche Männerwelt durcheinanderbringt. Als die Erbschaft ausgesprochen wird, erhält Elvira unter anderem ein geheimnisvolles Buch, das auch ihr Onkel Vincent (William Morgan Sheppard) gern haben möchte. Und dieser Kerl stellt sich als hartnäckiger und teuflischer Gegner heraus, denn das mysteriöse Buch hat ein dunkles Geheimnis.


DVD-Rating

In den Achtzigern war die Figur der "Elvira" die Gastgeberin einer nächtlichen Fernsehsendung, in der alte (und trashige) Horrorfilme gezeigt wurden und in der vor allem der grosse Vorbau, die knappe Bekleidung und die Aufmachung der Gastgeberin für Quoten sorgte. Schauspielerin Cassandra Peterson schuf mit ihrer Kunstfigur einen kleinen Kult und eine grosse Fangemeinde und bekam 1988 mit Elvira, Mistress of the Dark sogar einen eigenen Film spendiert. Heutzutage spielt sie ihre Lieblingsrolle noch immer, hat eine neue Show im US-Fernsehen bekommen und wird wohl auch weiterhin als Gothic-Dame mit grossen Brüsten bekannt bleiben.

Die Geschichte ist weder besonders speziell, noch gruselig, witzig oder spannend. Es geht schlichtweg darum, die Hauptfigur der Elvira ins rechte Licht zu setzen und ein paar heftige Sprüche aufsagen zu lassen. Dabei wird die Männerwelt reihenweise schwach, die Frauen werden neidisch, und die altmodischen Einwohner des kleinen Städtchens kriegen einen Liebeszauber verpasst. Das ist zwar zwischendurch zum Schmunzeln, aber mehr als wippende Hügel und dunkel geschminkte Augen gibt es hier nicht zu gucken.

Fazit: Elvira, Mistress of the Dark hat einen schönen Soundtrack, harmlose Figuren und eine Hauptdarstellerin, die mit ihrem Aussehen und ihrer schnoddrigen Art den Film an sich reisst. Anfänglich ist das glatt, dann immer durchschnittlicher und wie viele Komödien der damaligen Zeit noch mit ein paar Spezialeffekten angereichert. Ist okay, für Fans sehenswert und besitzt halt den Kultfaktor der Achtzigerjahre.

Ausser einer Trailershow hat die DVD von Elvira, Mistress of the Dark kein Bonusmaterial zu bieten. Ebenfalls fehlen Untertitelspuren und ein schönes Bild. Das ist nämlich ziemlich schmierig und zeitweise auch etwas unscharf. Der Ton kommt solide und gut abgemischt daher.


OutNow.CH:

Bewertung: 3.03

 

16.07.2011 / muri

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