Friday the 13th Part VI: Jason Lives (1986)

Freitag, der 13. Teil 6 - Jason lebt

Friday the 13th Part VI: Jason Lives (1986) Freitag, der 13. Teil 6 - Jason lebt

Oder: Some folks have a stange idea of entertainment

Friday the 13th Part VI: Jason Lives

111- Uskunft si wünsched

Tommy Jarvis (Thom Mathews) hat sich nach längerem Aufenthalt in psychiatrischen Kliniken einigermassen vom traumatisierenden Erlebnis erholt, das ihm als 12-jähriger widerfahren ist, als er gegen den Serienkiller Jason Vorhees kämpfen musste. Inzwischen sind Tommy nur noch Halluzinationen geblieben, die er endgültig beseitigen will, indem er Jasons Leiche verbrennt. Soweit so gut, Tommy gräbt also Jasons Sarg auf dem Friedhof aus und will den leblosen Körper mit Benzin überschütten. Doch da schlägt ein Blitz in den Metallstab ein, den Tommy in Jasons Herz gerammt hat und erweckt so den Killer wieder zum Leben. Was als simple Übung zur Beseitigung von Halluzinationen begann, ist zu einer Katastrophe mit tödlichen Konsequenzen ausgeartet.

Friday the 13th Part VI: Jason Lives

Sie haben einen Killer bestellt?

Mit knapper Not entkommt Tommy Jason und fährt direkt zur nächsten Polizeistation, wo er den beiden ungläubigen Polizisten mit Händen und Füssen erklärt, dass Jason Vorhees noch immer lebt und weitere Opfer sucht. Die Polizisten bleiben unbeeindruckt und werfen den Jungen erstmals in die Zelle, um ihn am nächsten Tag aus dem Staat auszuschaffen. Damit wird der Serienkiller jedoch keine Sekunde aufgehalten, denn dieser hat sich, kurz nachdem er wieder auferstanden ist, sofort auf den Weg nach Camp Crystal Lake gemacht, wo ein weiteres Mal ein Sommercamp stattfindet.

Tommy hingegen steckt in gröberen Problemen. Er muss die Polizisten überzeugen, dass er nichts mit den Morden zu tun hat und dann aufs Neue den Kampf gegen seinen Erzfeind aufzunehmen. Wird er Jason für immer aufhalten können oder ihm endgültig zum Opfer fallen?


DVD-Rating

Nach dem katastrophalen fünften Teil, der auf allen Ebenen eine Beleidigung für die Fans war und nicht einmal Jason selber enthielt, erschien mit dem sechsten Teil die grösste Überraschung und auch gleichzeitig das beste Kapitel der ganzen Serie. Regisseur Tom McLoughlin hat es nicht nur geschafft einen Cast zusammen zu stellen, der absolut überzeugt, er führt auch die Saga um Jason weiter und kombiniert dies mit einer starken Prise schwarzem Galgenhumor. Dies macht Part 6 zu einem kurzweiligen Stück Horror, das nicht nur unterhalten kann, sondern auch brutale Mordszenen mit immer wieder genial inszenierten Jason-Auftritten kombiniert.

Positiv an Part 6 ist auch, dass er die Ereignisse aus Part 5 komplett ignoriert und mit der Handlung direkt an The Final Friday anknüpft. Deshalb ist Tommy Jarvis (Thom Mathews) auch kein Psychiatriefall mehr und eignet sich auch sehr gut als Leadfigur im Kampf gegen Jason. Dass gerade Tommy auf die Idee kommt, Jason auszubuddeln und diesen dabei versehentlich wieder zum Leben erweckt, kommt zwar sehr konstruiert daher, aber unterhaltsam bleibt es und ist als Auftakt auch sehr gelungen.

Was danach folgt, ist eine längere Vorstellung der verschiedenen Charaktere und die Rückkehr nach Camp Blood. Dies kommt, anders als bei den bisher eher trägen Vorgängern, sehr leichtfüssig daher, da die Kills nicht nur um einiges amüsanter sind, sondern auch gelungen in die Story integriert sind. So werden kurzerhand die Campleiter von Jason abgefangen, wobei die Frau noch sarkastisch bemerkt, dass alle Irren mit Masken nie gutes im Schilde führen. Später spielt Jason etwas unfair in einem Paintballturnier mit, das per Zufall im Wald um Camp Blood stattfindet oder überrascht noch einige andere Opfer auf dem Weg nach Camp Crystal Lake. Solche Sequenzen mit dem von Alice Cooper unterstützen und zum ersten Mal wirklich gut klingenden Soundtrack, machen Part 6 zu einem kurzweiligen Horrorspass, der auch immer wieder für eine Überraschung gut ist.

Jason selber, der inzwischen sprichwörtlich eine reanimierte, halb verrottete Leiche ist, hat endgültig die Ruhe und Unaufhaltsamkeit eines rollenden Güterzuges erreicht und lässt sich weder durch schreiende Kids noch durch Polizisten aus der Ruhe bringen. Bis es zum grossen Finale kommt, muss man noch etwas Slasherroutine über sich ergehen lassen, doch durch das Einbauen von einigen unverbrauchten Einfällen bleibt dies kurzweilig und hält bis zum Schluss bei der Stange.

Fazit: Mit Friday the 13th Part 6 erhält die Friday the 13th-Saga das wohl beste Kapitel. Zum ersten Mal ist ihnen wirklich die Balance zwischen der Hintergrundgeschichte, einer kurzweiligen Handlung und immer wieder geschickt hineingeflochtenem Glagenhumor gelungen. Ein gut zusammengestellter Cast rundet das Paket mit einem sehr gelungenen Soundtrack ab. Ein must be seen.

Die DVD dümpelt weiterhin auf der Low Budget Linie und kombiniert durchschnittliche Bildqualität mit plattem Sound (obwohl Surround auf der Packung steht) und nicht vorhandenem Bonusmaterial. Um doch noch korrekt zu bleiben, es gibt einen Trailer als Bonusmaterial.

4.2 Sterne 2.2 Sterne
4.2 Sterne (12 Bewertungen) | 1 Kommentar

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16.02.2008 / db


DVD-Infos

DVD erschienen am 17.04.2002

  • Bildformat: Widescreen 1.78:1 Anamorph
  • Sprachen: English: Dolby Digital Surround , Français: Dolby Digital 1.0 (Mono), Deutsch: Dolby Digital 1.0 (Mono), Italiano: Dolby Digital 1.0 (Mono), Español: Dolby Digital 1.0 (Mono)
  • Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Holländisch, Isländishc, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
  • Extras: Kinotrailer