Back to the Future (1985)

Zurück in die Zukunft

Back to the Future (1985) Zurück in die Zukunft

Oder: Jemand zu Hause?

Back to the Future

Jemand zu Hause?

Marty McFly (Michael J. Fox) hat einen komischen Kollegen. Doc Brown (Christopher Lloyd) ist Professor, ziemlich verwirrt, trägt eine wirre, weisse Frisur spazieren und hat dem Jungen heute Nacht etwas ganz Spezielles zu zeigen. Eine Zeitmaschine, in Form eines Delorean, eines Autos. Und die soll getestet werden.

Als das Experiment durchgeführt werden soll, tauchen Terroristen in einem Bus auf und erschiessen Doc Brown. Marty, in Angst und Panik, flüchtet ins Auto und "fährt" zurück in die Vergangenheit. Und zwar genau ins Jahr 1955. Dort, Dreissig Jahre vor seiner Zeit, hat sich Marty erst mal zurecht zu finden und trifft auf eine Welt, die er höchstens von irgendwelchen Bildern und Erzählungen kennt.

Back to the Future

Rock this Town!

Um aber wieder Zurück in die Zukunft zu kommen, muss er den Doc Brown der damaligen Zeit ausfindig machen und ihm bei der Entwicklung einer neuen Zeitmaschine helfen. Durch einen Blitzeinschlag in die alte Rathausuhr soll genügend Energie freigesetzt werden, um die Reise durchführen zu können.

Gleichzeitig hat Marty ein weiteres Problem an der Backe. Sein Vater George (Crispin Clover) ist ein absoluter Verlierertyp und wird von einem Schläger namens Biff (Thomas F. Wilson) in der Gegend rumkommandiert. Ihm muss nun Marty helfen, sich in seine (Martys) künftige Mutter, Lorraine (Lea Tompson), zu verlieben. Denn wenn das nicht passiert, wirds auch keinen künftigen Marty McFly geben. Dumm nur, dass Lorraine ausgerechnet an Marty Gefallen findet und die Sache so für George noch viel schwieriger macht.


DVD-Rating

Was soll man bloss über einen Film schreiben, der eine ganze Generation beeinflusst hat? Back to the Future wurde zu einem Welterfolg, spielte in Amerika über 200 Millionen Dollar ein und klassiert sich dort seither in den Top 100 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Zusätzlich wurde Michael J. Fox mit seiner Rolle zum Weltstar, Teenieidol und war eine der beherrschenden Filmfiguren der späten Achtzigerjahre.

Unter der Regie von Robert Zemeckis (Forrest Gump, Romancing the Stone) wurden die Zeitreisen des jungen Marty McFly zu einer Trilogie ausgebaut, die sich fest in den Annalen eines jeden cineastischen Geschichtsbuches festgesetzt hat. Sei es das Auto, ein herrlicher und cooler DeLorean, oder der fetzige Titelsong von Huey Lewis. Die Kulisse, die man heute noch auf der Backstage-Tour durch die Universal-Studios zu Gesicht bekommt, der fetzige Gitarrenauftritt ("I guess you guys aren't ready for that, yet. But your kids are gonna love it.") oder natürlich der kultige Christopher Lloyd als herrlicher, verwirrter Doc Brown. Es gibt kaum was an Back to the Future, das nicht in irgendeiner Form bekannt ist.

Überhaupt, das Zusammenspiel von Michael J. Fox und Christopher Lloyd ist herrlich. Die beiden Figuren ergänzen sich hervorragend, und vor allem McFlys Sprüche über die Zukunft sind fantastisch. Leider erkrankte Michael J. Fox 1991 an der Parkinsonkrankheit, die sich dann so stark bemerkbar machte, dass der Schauspieler seit 1998 praktisch nur noch in kurzen TV-Serien oder als Sprecher von Animationsfilmen in der Öffentlichkeit steht. Christopher Lloyd hatte als "Doc Brown" klar seine bekannteste Rolle und tauchte danach meist als verwirrter Wissenschaftler in diversen Produktionen auf.

Fazit: Back to the Future ist ein Klassiker geworden und sicherlich der beste Teil der Trilogie. Dass die Fortsetzungen aber dennoch ein schön hohes Niveau halten konnten, spricht umso mehr für diese Eröffnung der Geschichte um Marty McFly, der damals noch eine Reise in die Zukunft und eine in den wilden Westen vor sich hatte. Wer sich diesen Film bislang noch nicht auf DVD (oder einem alternativen Medium) zugelegt hat, der sollte sich schämen. Jawohl!

Inzwischen gibt es einige Versionen des Filmes auf DVD zu kaufen. Einzeln oder auch in der ganzen Box mit den Fortsetzungen. Und genau auf einer solchen sind interessante Features zu gucken: das erwartete Making-Of mit jungen Darstellern und Machern sowie der erste Teil einer schönen Berichts-Trilogie, die ein bisschen über den Tellerrand von Back to the Future rausblickt. Die Outtakes sind glatt und die zusätzlichen Szenen wie immer Geschmacksache. Was allerdings ganz lässig daherkommt, ist das "Wussten sie das?"-Feature, das während des Filmes immer wieder kleine Texte einblendet, auf die man beim "normalen" Schauen des Filmes eher nicht achtet. Einen schöne Storyboardvergleich und viele Bildergalerien runden das Angebot ab. Leider ist kein Musikvideo von Huey Lewis dabei. Das hätte jetzt noch gepasst.

Technisch kommt der Film überarbeitet und darum in sehr guter Qualität daher. Er hat ja immerhin auch schon über 20 Jahre auf dem Buckel und dafür klingts sehr gut und auch das Bild macht einen passablen und genügenden Eindruck. Schön auch, dass sich der Fan die Originalversion anhören darf, und für unsere hebräischen Freunde wurden ebenfalls Untertitel gepresst. Was würden wir bloss ohne die machen....

5.3 Sterne 5.0 Sterne
5.3 Sterne (97 Bewertungen) | 6 Kommentare

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17.04.2008 / muri


DVD-Infos

Trilogy Boxset, erschienen am 25.09.2002

  • Bildformat: 1.85:1 (anamorph Widescreen)
  • Sprachen: Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Hebräisch
  • Extras: Making-Of, Entstehung einer Trilogie, Audiokommentar, Outtakes, Zusätzliche Szenen, Make-Up-Tests, Wusstest du das?, Fotogalerien, Storyboardvergleich, Trailer