Piranha (1978)
Piranhas
Piranha (1978) Piranhas
Oder: Baden verboten!
Als ein junges Paar in einem Wasserbecken badet, das eigentlich eingegittert und abgesperrt ist, wissen die beiden bald, warum dem so ist. In diesem Becken tummeln sich nämlich äusserst gefährliche Piranhas, die vom Militär zur Vernichtung des Feindes gezüchtet wurden. Natürlich bleiben die beiden Opfer nicht lange unbemerkt und werden bald mal abgenagt. Dieser Vorfall ruft die Detektivin Maggie (Heather Menzies) auf den Plan. Zusammen mit dem Trunkenbold Paul (Bradford Dillman) will sie das Geschehene untersuchen, lässt alles Wasser aus dem Becken heraus und damit leider auch die gefrässigen Fische.
Natürlich werden die Viecher in den grossen Fluss abgelassen, wo nicht nur Fischer und Touristen zu ihren Opfern werden, sondern auch ein Kinderferienlager noch Spass im Wasser hat. Um die Fische zu stoppen, wollen Maggie und Paul nun ein Gift freisetzen, welches die Biester umbringen soll. Da ihnen aber kein Mensch glaubt, bevor die ersten Toten im Wasser umhertreiben, sind die Menschen am Fluss weiterhin in Lebensgefahr.
DVD-Rating
Joe Dante war in den Achtzigern am Mönsterlen und brachte Filme wie The Howling oder Gremlins erfolgreich unter die Leute. Ein frühes Werk des Mannes befasste sich aber mit einer Bedrohung, die durchs Wasser kommt. Während Jaws Menschen vor Angst nicht mehr ins Meer stiegen liess, sorgte Piranha für das gleiche Gefühl bei Flüssen und Seen. Fische mit rasiermesserscharfen Zähnen, die in ganzen Horden angeschossen kamen und von jegwelchem Fleisch nichts mehr übrig liessen. Sie wurden zum Horror einer (fast) ganzen Generation und zogen diverse Fortsetzungen nach sich. Jedoch keine mehr, die mit dem Original mithalten konnte.
Piranha fängt vielversprechend an und lässt, wie es sich gehört, die Bedrohung bereits in den Anfangsminuten zuschlagen. Danach dauert's jeweils ein bisschen, bis wir das bekannte "Geräusch" (ja, die Fische surren...) zu hören kriegen, und durch die schnellen Schnitte sind die Viecher auch praktisch nicht zu erkennen. Trotzdem gibt's viel Geschrei und ebenso viel Blut, das durch die Verdünnung mit (See-)Wasser natürlich noch dramatischer aussieht.
Von den Darstellern muss man eigentlich keinen mehr kennen. Interessant ist jedoch die Tatsache, dass Dick Miller offenbar in allen Filmen von Joe Dante irgend eine Rolle kriegt. Und somit in seiner Filmlaufbahn schon mit allerlei Gevieche umgehen musste. Auch er zeigt allerdings eine normale und passable Leistung, wie die ganze Schauspielerriege. Aber sie sind auch nicht die Stars dieses Filmes, sondern höchstens die Sidekicks der bösen Fische.
Fazit: Piranha ist ein schöner und interessanter Horrorfilm der Siebzigerjahre, der heute ein bisschen gar antiquiert daherkommt und wohl auch darum 2010 ein Remake in 3D bekommt. Trotzdem sind die beissenden Fische bedrohlich in Szene gesetzt und fressen sich genüsslich durch ängstliche Menschen. Macht Spass ;)
Die DVD von Piranha hat ein recht verschmiertes Bild und Mono-Ton zu bieten. Da dürfte aber, auch im Sog des Remakes, wohl bald eine neue Version in den Läden stehen. Als Extra gibt es lediglich den Filmtrailer.
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3.3 Sterne (10 Bewertungen) | 0 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 20.11.2002
- Bildformat: 1.85:1 (Anamorph Widescreen)
- Sprachen: Deutsch (Mono); Englisch (Mono); Französisch (Mono); Italienisch (Mono); Spanisch (Mono)
- Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte; Englisch für Hörgeschädigte; Französisch; Italienisch; Spanisch; Niederländisch; Polnisch
- Extras: Trailer


