Star Wars: Episode IV - A New Hope (1977)
Krieg der Sterne - Episode IV: Eine neue Hoffnung
Star Wars: Episode IV - A New Hope (1977) Krieg der Sterne - Episode IV: Eine neue Hoffnung
Oder: Lasst es beginnen (oder so...)
Die Jedi-Ritter sind vernichtet. Die Galaxie steht unter der grausamen Herrschaft des Imperiums. Doch eine kleine Gruppe von Rebellen widersetzt sich den dunklen Mächten. Es gelingt ihnen, die geheimen Baupläne für einen Todesstern zu entwenden. Bevor die Pläne durch Prinzessin Leia (Carrie Fisher) den Kommandanten der Rebellen überbracht werden kann, gelingt es den Stormtroopers unter der Führung von Darth Vader (David Prowse) Leias Raumschiff zu entern. Nur den beiden Droiden R2-D2 (Kenny Baker) und C-3PO (Anthony Daniels) gelingt die Flucht auf den nahe liegenden Wüstenplaneten Tatooine...
Dort gelangen sie in die Hände des Farmerjungen Luke Skywalker (Mark Hamill). Gemeinsam mit dem Jedi-Lehrmeister Obi-Wan Kenobi (Alec Guinness) und den Weltraumschmugglern Han Solo (Harrison Ford) und Chewbacca (Peter Mayhew) schliesst er sich den Rebellen an im Kampf gegen das übermächtige Imperium. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der Todesstern steht kurz vor seiner Fertigstellung...
DVD-Rating
Das ist die Review zur Originalfassung, so wie der Film 1977 in die Kinos kam. Diese DVD ist nur als Bonus-Disc mit der "neuen Fassung" erhältlich.
1977 wurde Filmgeschichte geschrieben: Star Wars: A New Hope stürmte die Kinokassen und machte George Lucas zum Mann der Stunde. Mit einem fast unbekannten Cast (wer kannte zuvor schon Ford, Hamill oder Fisher?), einer Story, die fast an ein Märchen erinnerte und state of the art Effekten, holte Lucas zuerst die Amis und dann die ganze Welt aus der Science Fiction Lethargie.
Er erschuff eine hochtechnologische Welt mit ritterlichen Wertvorstellungen, vereinfachten ethischen Lebensweisen, sprechenden und fühlenden Androiden und wahren Helden, die man bewundern konnte, die aber auch verletzlich waren.
Heute betrachtet mag an der einen oder anderen Szene der Zahn der Zeit nagen, wir sind ja computertechnisch doch sehr verwöhnt und das nicht nur von Meister Lucas selbst in seinen späteren Prequels. Aber das Schöne und Unvergleichliche am 77er Original sind eben die "anfassbaren" Kulissen und Landschaften, die Masken, die Schauspieler, die in und vor Kulissen, Preps und Mattes agieren dürfen. Es wirkt nicht steril oder perfekt - es lebt und atmet. Und übrigens: Solo schiesst zuerst und Jabba gibt's auch nicht zu sehen.
Star Wars: A New Hope ist ein zeitloser Genuss, der jetzt erstmals in der Originalfassung auf DVD zu sehen ist. Dazu auch noch der Kritikpunkt, den ich Lucas und seinem Imperium immer wieder anlaste: wieso muss man sich für jede Version eines Star Wars Films immer eine neue Edition kaufen? Geld? ach wooooo...
Extras: Es handelt sich hier um die unbearbeitete Originalfassung, die keinen 16:9 Transfer bietet. Zwar ist das Bild in 2.35:1 enthalten, aber eben nicht anamorph. Ebenfalls fehlt jegliches anderes Bonusmaterial. Die Bildqualität ist auch demenstprechend: Artefakte sind zu sehen, besonders bei Star Wars: A New Hope. Tonal ist schlicht eine 2.0 Fassung enthalten. Wer digitale Qualität haben will, muss sich an den "neuen Fassungen" erfreuen. Lucasfilm plant nach eigener Aussage keine restaurierte Auflage der Originale (jaja...).
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5.2 Sterne (97 Bewertungen) | 10 Kommentare
DVD-Infos
Limited Classic Edition, erschienen am 17.11.2003
- Bildformat: 2.35:1 (nicht anamorph)
- Sprachen: Deutsch, Englisch (DS 2.0)
- Untertitel: Deutsch, Englisch, Castellano, (Deutsch für Hörgeschädigte)
- Extras: DVD 1: neue Fassung; Audiokommentar, Links. DVD 2: Originalfassung X-Box Playable Demo; Lego Game Trailer.



