The Exorcist - Director's Cut (1973)

Der Exorzist - die neue Fassung

The Exorcist - Director's Cut (1973) Der Exorzist - die neue Fassung

Oder: Das bettlägrige Kotzfest

The Exorcist - Director's Cut

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Chris MacNeil (Ellen Burstyn) ist eine geschiedene Schauspielerin, die zusammen mit ihrer 12jährigen Tochter Regan (Linda Blair) in Georgetown (Washington D.C.) lebt. Die familiären und beruflichen Lebensumstände lassen sozusagen für Halb-Familie MacNeil nichts zu wünschen übrig. Man ist happy in one's nappy.

The Exorcist - Director's Cut

Anti-Bet(t)szenen?

Das Gleiche gilt jedoch nicht für Vater Damien Karras (Jason Miller), ein psychologisch beratender Katholischer Priester, der auch in Georgetown arbeitet. Nebst seinem unsicheren Gefühlen seinem Glauben gegenüber macht er sich grosse Sorgen um seine alte, kranke Mutter. Da sie ganz alleine und ohne genügende monetäre Absicherung in einer anderen Stadt lebt stehen ihre Chancen nicht so gut. (Chancen?! Ja, Chancen auf eine gute, restliche Zukunft...)

The Exorcist - Director's Cut

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Nach einigen sehr ungewöhnlichen Vorfällen bei den MacNeils, die alle in Verbindung mit Regan und ihrem Verhalten stehen, sucht Chris ärztlichen Rat. Doch niemand weiss, was mit dem Mädchen los ist. Als sich schliesslich Reagans Charakter sowie ihre körperlichen Züge rasch verändern (im schlechtesten aller schlechten Sinne), und ein misteriöser Unfall ihres Arbeitgebers und Regisseur sich vor Chris' Haus ereignet, bricht Chris fast zusammen.

The Exorcist - Director's Cut

Gruseldiduuh

Sodeli. Da hätten wir's. Die 12jährige Regan ist also von einem sehr bösen Dämon besessen. *grusel*. Und dieser Dämon macht nebst Mordanschlägen das Haus MacNeils zu einer kleinen Hölle. Zum Glück gibt es da den zweifelnden Vater Karras, der zwar nicht so recht ans Bessesene glaubt. Der versucht nämlich zusammen mit Vater Merrin (Max von Sydown), einem erfahrenen Exorzisten, Regan zu "reinigen".

Natürlich bleibt auch der Tod des Regisseurs nicht uninspiziert. So schaltet sich Detektiv Lt. Kindermann (Lee J. Cobb) ins Geschehen ein. Und alles in allem hätten wir dann eine ganze Suppe von Leuten, die Reagan und ihr Umfeld wieder normalisieren wollen. Wer aber gewinnt den Wettlauf gegen wen?


Kinofilm-Rating

Ein Kultstreifen wird wiederbelebt. D.h. eigentlich war er gar nie richtig tot. Regisseur Friedkin hat ganze Arbeit geleistet. Schon damals, 1973, als The Exorcist zum ersten Mal gezeigt wurde. Und jetzt ist er noch besser, noch gruseliger, noch regisseur-tauglicher als vorher.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Original Exorzisten nie gänzlich gesehen hatte. Sozusagen hab' ich endlich, nach all den verlorerenen Nicht-Exorzist-Jahren zum Kult gefunden. Viele werden sich noch daran erinnern, wie sie damals im Kinosessel erschreckt und ganz winzig klein der 12jährigen Regan ins Fratzengesicht geblickt hatten.

Insofern bleibt alles beim Alten. Die Qualität ist re-newed, Bild, Ton und und und sind einfach "wie neu"... und einige Szenen mögen auch endlich ihren wahren Zweck erfüllen. Für alle angefressenen Exorzisten ein absolutes Goodie-Goodie. Der Grusel-Film-Fan-Rest wird sich auch köstlich unterhalten... weil Kult vergeht nicht!!!

4.5 Sterne
4.5 Sterne (55 Bewertungen) | 31 Kommentare

5.55.5
10.03.2001 / nd