The Ten Commandments (1956)

The Ten Commandments (1956)

Oder: Von Wasserteilung und Steintafeln!

The Ten Commandments

Töröööööö!

Nefretiri, die Tochter des Propheten, findet auf dem Nil einen Weidenkorb mit einem Säugling. Er wird von wie ein eigenes Kind aufgezogen und erhält den Stand eines ägyptischen Prinzen (Charlton Heston). Prinz Ramses (Yul Brynner) neidet seinem "Bruder" allerdings die Beliebtheit beim Pharao. Besonders als dieser mit der Fertigstellung des grossen Baus beauftragt wird.

The Ten Commandments

Zum Ersten, zum ...!

Als sich durch Intrigen herausstellt, dass Moses, der das Elend der hebräischen Sklaven zu lindern versucht, nicht der leibhaftige Nachfolger des Pharaos ist, zieht er sich von seinem luxuriösen Leben zurück. Schliesslich wird er in die Wüste vertrieben und kehrt zurück um sein Volk zu retten. Er führt es durch die Wüste ins gelobte Land, verfolgt von Prinz Ramses.


DVD-Rating

Die Mutter aller Monumentalfilme, drei Jahre vor dem grossen Abräumer Ben Hur produziert, farbenprächtig und stilsicher, reich und gross angelegt. Ein Klassiker des Historienfilms und mit fast vier Stunden Laufzeit auch in dieser Hinsicht richtig monumental (Sitzfleisch mitnehmen!).

Cecile B. DeMille vereint einen grossen Cast aus Namen wie Charlton Heston (er erhielt die Rolle mitunter aufgrund der berühmten DaVinci Statue von Moses, die ihm so ähnlich sehen soll), einem aufstrebenden Yul Brynner, Charakterkopf Edward G. Robinson, Anne Baxter sowie Vincent Price oder John Carradine. Das Ensemble passt prächtig in die grossartigen Szenarien, Bauten und aussageträchtigen Taten. Das theatralisch gewichtige Spiel und die Sprache gehören zum Film wie die prächtige Musik des damaligen Nobodys Elmer Bernstein.

The Ten Commandments ist grosses, traditionelles Kino aus der Golden Age Phase der Leinwandopern. Zu Ostern oder Weihnachten, irgendwann läuft dieser "Schinken" (gut gemeint!) immer im Fernsehen, mit Das 50th Anniversary Set in einem Pappschuber, aufgeteilt drei DVDs, erhält das Werk seine defintive digitale Veröffentlichung.

Extras: Die Bildqualität geht in Ordnung, immerhin hat der Film 50 Jahre auf dem Buckel. Die Farben sind kräftig und geben etwas von dem Glanz weiter, in dem der Film auf der Leinwand zu bestaunen war. Die Tonquelle ist als Mono Dolby 1.0 vorhanden, dabei fällt vor allem die Deutsche Version eher ab. Das eigentliche Highlight bei den Extras wäre die sechsteilige Dokumentation, in denen viele Beteilige zu Worte kommen. Leider ist sie mit knapp einer Stunde zu kurz ausgefallen. Ein toller Bonus ist natürlich die auf einer separaten DVD befindliche Stummfilmversion von 1923!

4.2 Sterne 5.5 Sterne
4.2 Sterne (8 Bewertungen) | 2 Kommentare

5.0 Sterne5 von 0.0-6.0
16.07.2006 / pb


DVD-Infos

Special Collector's Edition, erschienen am 06.04.2006

  • Bildformat: Widescreen 1,78:1 (1956) / 4:3 Letterbox (1923)
  • Sprachen: Englisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch (Dolby Digital 1.0) / 1923er Version Dolby Digital 2.0 Musikspur
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Icelandic, Niederländisch, Italienisch, Hebräisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Französisch
  • Extras: DVD 1: Audiokommentar; DVD 2: sechsteilige Dokumentation; Trailer; Wochenschaubericht zur Premiere; DVD 3: Stummfilmversion von 1923; Audikommentar.