Spider-Man: Edge of Time (2011)
Spider-Man: Edge of Time (2011) PS3-Review
Rating
Story
Gameplay
Technik
Fazit & Wertung
Ein Jahr nach Dimensions kehrt die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft mit einem neuen interaktiven Abenteuer zurück. Spider-Man: Edge of Time erzählt die Geschichte vom beliebten Netzschwinger, seinem zukünftigen Nachfolger Spiderman 2099 und den dunklen Machenschaften des Konzern Alchemax.
Als der bösartige Dr. Sloan ungehindert in die Vergangenheit reist, um seine Welteroberungspläne in die Wege zu leiten, muss Miguel O'Hara alias Spiderman 2099 mit ansehen, wie sich die Welt vor seinen Augen verändert. Gefangen in diesem düsteren alternativen Zeitstrom, gelingt es ihm, mit Hilfe der Telepathie Peter Parker zu kontaktieren. Mit dem Wissen, dass sie die einzigen sind, die die Geschichte wieder ins Lot bringen können, beginnt für die beiden Wandkrabbler ein frenetischer Kampf gegen die Zeit, voller Gefahren und mit haufenweise Bösewichten und überraschenden Wendungen.
Rating: Sony Playstation 3
Story
Mal davon abgesehen, dass Edge of Time nur so vor quantendynamischen Ungereimtheiten und Paradoxen strotzt, dass einem schwindlig werden kann, ist die Geschichte im Grunde genommen äusserst unterhaltsam und spannend. Sicher, die Parallelen zu Back to the Future 2 dürften allen Filmfans sofort ins Auge stechen, aber dank dem tollen Actio-Reactio-Prinzip und den irrsinnig witzigen Dialogen macht es durchaus Spass, mitanzusehen, wohin die Reise der zwei Netzschwinger führt.
Gameplay
Spielerisch erweist sich Egde of Time ungeachtet der vielen freischaltbaren Inhalte und der ordentlichen Anzahl an Upgrades meist als sehr oberflächig und repetitiv. Das Missionsdesign verläuft stets nach einem festen Schema, bei dem Spiderman in einem Raum kommt, Wachen erledigt, sich einen Schlüssel schnappt oder einen Schalter betätigt und schliesslich in den nächsten Raum gelangt.
Die Kampfmechanik bietet zwar einiges an Dynamik und ist durchaus kurzweilig, besitzt jedoch auf Dauer trotzdem deutlich zu wenig Substanz. Spannende Bosskämpfe mit bekannten Bösewichten sucht man vergebens, dafür gibt es aber etliche unmotivierten Herausforderungen und völlig unangebrachte und meist nervige Flugpassagen.
Für einen Lichtblick sorgen letztendlich die gelungenen und auflockernden Interaktionen zwischen den beiden Helden. Hierbei geht es zwar meist auch nur darum, in der Vergangenheit etwas zu erledigen, damit sich in der Zukunft eine brenzlige Situation von selbst auflöst, aber aufgrund des Zeitdrucks und der damit vermittelten Gefahr kommt hier zumindest sowas ähnliches wie Spass auf.
Technik
Die filmreife Präsentation mit den guten Zwischensequenzen und der praktisch perfekten Vertonung mitsamt stimmungsvollen englischen Sprechern wird vom eintönigen Schauplatz nicht gerade optimal unterstützt. Die gesamte Handlung spielt in einem und demselben gut bewachten Gebäude, was für Kameraprobleme sorgt aber auch zur Folge hat, dass trotz grösstenteils ordentlicher Technik das Spiel am Ende weitaus banaler erscheint, als es in Wahrheit ist.
Fazit
Hat Dimensions trotz Schwächen mit ein paar guten Ansätzen punkten können, enttäuscht Edge of Time beinahe auf der gesamten Linie. Die Geschichte ist zwar weitaus spannender und entsprechend besser in Szene gesetzt als beim Vorgänger, aber leider sind dieses Mal vor allem die spielerischen Aspekte auf der Strecke geblieben.
Das monotone und immer gleiche Spieldesign, der langweilige Schauplatz und die vielen kleinen und grossen Mankos stellen einen deutlichen Rückschritt dar und ergeben am Ende ein mageres und sehr ernüchterndes Gesamtbild. Schade - es wäre deutlich mehr drin gewesen.
15.12.2011 / pan
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Testwertung: |
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Spielspass: | (50%) | |
Gameplay: | (25%) | |
Technik: | (25%) | |

Spider-Man: Edge of Time (PS3) | |
Release: | 14.10.2011 |
Publisher: | Activision |
PEGI: | 16 |
Players: | 1 Spieler |
Erhältlich für Xbox 360, Wii, NDS, PC, PS3 | |





