Professor Layton and the Spectre's Call (2011)
Professor Layton und der Ruf des Phantoms
Professor Layton and the Spectre's Call (2011) Professor Layton und der Ruf des PhantomsNDS-Review
Rating
Story
Gameplay
Technik
Fazit & Wertung

Layton mit Assistentin, noch ohne Luke
2007 startete auf dem Nindendo DS eine neue Serie, deren Erfolgswelle bis heute zu Recht anhielt. Die Rätselspiele mit Professor Layton und seinen Gefährten stehen für angenehm fordernde Kost sowohl für den Casual- wie auch den Hardcore-Spieler. Die Verkaufszahlen nahmen zwar von Teil zu Teil ab, mit dem Ruf des Phantoms scheint sich dies zumindest in Europa wieder zu ändern. Der hierzulande neuste Teil hat diesen Erfolg auch verdient.
Professor Layton ist nicht wie gewohnt mit Luke zusammen unterwegs. Diesen mysteriösen Jungen trifft er erst nach einigen gelösten Rätseln. Das Spiel erzählt also die Vorgeschichte der Layton-Serie. Ein Phantom treibt in Misthallery sein Unwesen. Luke scheint irgendwie die Angriffe des Ungeheuers vorausahnen zu können...
Rating: Nintendo DS
Story

Eines der unzähligen durchdachten Rätsel
Wer die vorangegangenen Layton-Games gespielt hat, wird die Geschehnisse rund um das Phantom um so interessierter aufnehmen. Es ist durchaus spannend zu erfahren, wie die Freundschaft zwischen Layton und Luke entstanden ist. Man lernt die verschiedenen Figuren aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Ein Vorwissen ist dennoch nicht erforderlich. Wer mit dem Ruf des Phantoms seine Layton-Karriere startet, verpasst keine Storystränge oder irgendwelche Insider. Im Gegenteil ist es sogar zu empfehlen, den vierten Teil als erstes zu spielen. So wird dem Spieler ein anderer Blick auf die Gesamtgeschichte gewährt als demjenigen, der den Ruf des Phantoms als Prequel erlebt hat.
Gameplay
Doch Vorsicht: Kommt man in den Genuss des vierten Teils, wird man Mühe haben, Zugang zu den weniger durchdachten Teilen eins bis drei zu finden. Professor Layton und der Ruf des Phantoms ist beinahe perfekt strukturiert. Knifflige und einfachere Rätsel, Dialoge in Standbildern und die so wunderbar animierten Storysequenzen halten sich die Waage. Die Rätsel tauchen an passenden Stellen auf und sind bei genauerem Hinsehen relativ einfach zu entdecken. Sammelmöglichkeiten und der Drang zum Auffinden aller Rätsel machen dieses Spiel zur Wohltat für den Komplettisten.
Technik

Das Phantom...
Die Standbilder üben sich in einem atmosphärischen Minimalismus, der optimal der Point-and-Click-Spielmechanik zugute kommt. Die Animesequenzen hingegen reizen die Möglichkeiten des DS fast vollständig aus. Was Level 5 auf den kleinen Schirm zaubert, begeistert nicht nur Fans der japanischen Filmkunst. Zusätzlich wird man mit klassischen, hippen oder die Dramaturgie untermalenden Klängen verwöhnt. Der Soundtrack des Spiels würde auch ausserhalb des Spiels Anklang finden.
Fazit
Professor Layton und der Ruf des Phantoms ist ein Muss für jeden DS-Besitzer. Dieser wohl letzte grosse Titel ist ein wunderbares Abschiedsgeschenk an den sterbenden Handheld. Der Mix aus Adventure, Point-and-Click und Rätsel begeistert auch heute noch eine breite Masse. Fans der Layton-Serie dürfen sich bereits auf den 3DS-Teil freuen, der in Japan schon längst erschienen ist. Alle anderen sollten dieser Marke spätestens mit diesem Teil eine Chance geben.
05.01.2012 / lsg
Community: | ||
| ||
| ||
Kommentare: | ||
Testwertung: |
| |
Spielspass: | (50%) | |
Gameplay: | (25%) | |
Technik: | (25%) | |

Professor Layton and the Spectre's Call (NDS) | |
Release: | 24.11.2011 |
Publisher: | Nintendo |
PEGI: | 7 |
Players: | 1 Spieler |
Erhältlich für NDS | |

