Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (2010)

Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (2010) Xbox 360-Review

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Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction

Ich kann nicht wenn jemand zuguckt...!

Nach dem erfolgreichen letzten Spiel Double Agent kommt gut drei Jahre später das nächste Splinter-Cell-Spiel auf den Markt. Der neuste Streich um Sam Fisher kommt exklusiv für den PC und die Xbox 360 und knüpft nahtlos an die Geschichte des Vorgängers ran. Nebst einer spannenden Geschichte kündigte der Publisher Ubisoft für Splinter Cell: Conviction auch einige neue Features an. Wird der Agent Fisher auch diesmal gegen seine Gegner bestehen können?

Eigentlich arbeitet Sam Fisher nicht mehr als Agent und hat sich schon länger mit dem Tod seiner Tochter abgefunden. Urplötzlich wird er aber durch eine nicht ganz unbekannte Stimme am Telefon wieder mitten ins Geschehen verwickelt. Während eine halbe Armee hinter dem untergetauchten Fisher her ist, erfährt er noch nebenbei, dass seine Tochter gar nicht tot, sondern nach wie vor am Leben ist. Bevor es allerdings zu einem Wiedersehen kommt, hat Fisher alle Hände voll zu tun, die Aufträge zu erfüllen, die ihm durchgegeben werden. Schon beim kleinsten Fehler könnte sich das Treffen mit seiner totgeglaubten Tochter in Luft auflösen.


Rating: Microsoft Xbox 360

Story

Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction

Hab' dich!

Wie bei den bisherigen Spielen von Splinter Cell ist auch beim neusten Streich die Geschichte zu loben. Sie passt sehr gut zum Charakter von Sam Fisher und bleibt stets packend. Zwar ist die Story übers Ganze gesehen etwas einfach aufgebaut, vermag den Spieler aber trotzdem zu fesseln. Wer dazu noch die Vorgeschichte zur Einzelspieler-Story kennen will, kann sich ja auch dem Kooperationsmodus widmen. Zu diesem Teil haben die Macher ebenfalls eine gute Story geschrieben, wobei man diese nicht unbedingt zuerst spielen muss, um wirklich den ganzen Handlungsstrang zu verstehen.

Gameplay

Zugegeben, die Tastenbelegung ist ziemlich ausgereizt. Bereits am Anfang muss man sich nämlich gleich mit allen Knöpfen vertraut machen wenn man nicht schon in der ersten Mission scheitern will. Eine langsame Einführung fehlt zwar, doch werden versierte Spieler dieses Genres schnell zurecht kommen. Gerade im Hinblick auf das Anschleichen sind immer wieder Tipps zu sehen. Dies ist um so wichtiger, da dieser Teil eigentlich der grosse Erfolgsfaktor von Splinter Cell: Conviction ist.

Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction

Und schon war er weg vom Fenster...

Im Gegensatz zu den üblichen Action-Spielen basiert hier das Ganze nämlich nicht auf vollem Rumgeballere, sondern mehr auf taktischem Verständnis. Dies muss aber nicht zwingend schlecht sein. Es macht nämlich ziemlich Spass, Sam Fisher beim Ausschalten der vielen Gegner zuzuschauen. Und sollte man doch mal mitten in einem grossen Gefecht sein, kann auch mit einer der vielen Waffen so ziemlich alles abgeschossen werden, was im Weg steht. Doch konzentriert sich das Spiel klar auf Anschleichen und lautloses Auslöschen.

Multiplayer

Etwas überraschend war die Ankündigung, einen Mehrspieler-Part in dieses Spiel einzubauen. Nachdem man im Vorfeld vor allem die Hauptstory so hoch gelobt hatte, war es doch ziemlich verwunderlich, dass die Macher beim Kooperationsmodus die Vorgeschichte zur eigentlichen Story eingefügt haben. Zwar ist diese nicht ganz so spannend, doch macht das Spielen mit einem Freund zusammen auch eine Menge Spass. Hier kann man sich erst recht mit gut überlegter Taktik schnell ans Ziel befördern. Wer allerdings nicht permanent seinen Partner bei sich zuhause haben will, kann auch über das Online-Netzwerk mit einem Spieler zusammen die Missionen in Angriff nehmen. Tolle Sache.

Technik

Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction

Fasnacht ist jetzt fertig!

Für Xbox-Verhältnisse liefert Splinter Cell: Conviction eine wirklich saubere visuelle Leistung. Die Zwischensequenzen sind schön gerendert und knüpfen meist nahtlos an die Spielgeschehnisse an, so dass man kaum merkt, ob man noch im Spiel ist oder nicht. In dunklen Szenen kann es dann schon mal etwas unübersichtlich werden. Doch sollten moderne Fernsehgeräte mit gutem Kontrast keine Probleme haben, jedes einzelne Detail zum Vorschein zu bringen. Daneben tragen die Soundeffekte mit Dolby-Digital-Unterstützung und der starke Soundtrack auch ihren grossen Teil zur Atmosphäre bei.


Fazit

Die Rückkehr von Sam Fisher ist mehr als geglückt. Der Mann, der eigentlich schon mit seinem Leben abgeschlossen hat, wird spektakulär wieder in Szene gesetzt. Zwar braucht es am Anfang ein wenig Zeit, bis man sich im Spiel zu Recht findet, doch sowohl die Fans der Spielserie als auch Neulinge werden ganz sicher Spass am neusten Streich haben. Splinter Cell: Conviction überzeugt darüber noch mit einem tollen Kooperationsmodus und kann auch im technischen Bereich überzeugen. Alle, die ein spannendes Agentenspiel suchen, können hier getrost zugreifen!

25.04.2010 / daw


Community:

Bewertung: 4.9 (6 Bewertungen)

 

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Kommentare:

2 Kommentare

Testwertung:

Bewertung: 5.55.5

Spielspass:

Bewertung: 6.0

(50%)

Gameplay:

Bewertung: 5.0

(25%)

Technik:

Bewertung: 5.0

(25%)



Cover zu Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction

Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (Xbox 360)
 

Release:

15.04.2010

Publisher:

UbiSoft Entertainment SA

PEGI:

18

Players:

1-2 Spieler

Erhältlich für Xbox 360, PC