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Untraceable oder: Argh, ein Internet


Untraceable zeigt die Abgründe des Internetzeitalters auf. Und die Grundidee ist durchwegs charmant, wenn nicht gar eine sinnvolle Kritik gegen das neue Medium. Man denke beispielsweise an den Peniskannibalen, dessen abstruses Verbrechen nur durch das Internet möglich wurde.

Langweilig, konventionell und konservativ heissen hingegen die Worte, die mir zur Umsetzung einfallen. Alles, was wir sehen, sind wirre Internetrecherchen, einige Szenen des privaten Umfelds der Protagonisten und ultrabrutale Gewaltszenen, Menschen, die unter Säure, Hitzelampen, Rasenmähern sterben. Das ist alles. Abgesehen von Bruce Willis scheint es Hollywood noch immer nicht begriffen zu haben: Internet bietet keine Action. Auch wenn noch so viele Bildschirm-Fenster offen sind, kommt nicht annähernd so viel Spannung auf, wie wenn Reifen quietschen, Züge entgleisen und Patronen ausgehen.

Und trotz der relativ neuen Thematik bleibt die Erzählung nicht nur langweilig, sondern auch schrecklich konventionell und genrekonform. Nach fünfzehn Minuten gibt's einen ersten Plot point, es wird ungefähr nach der Hälfte persönlich und ja, den besten Freund der Heldin wird selbstverständlich ein grauenvolles Schicksal ereilen. Kurz: Auch das Neue bietet wenig Neues.

Am allerschlimmsten ist jedoch die unterschwellige, äusserst konservative Medienkritik, die Untraceable mit sich bringt. Zeitweise wirkt der Film, als sei er aus purer Angst vor dem alles verschlingenden Monstrum Internet entstanden. Und der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Der einzige Moment, wo sich Untraceable in der hohen Kunst der Komödie versucht, ist ein Seitenhieb gegen die Internetpiraterie. Haha, wie lustig. Und daneben gleicht Behausung und Charakter des in der Mitte des Film verhafteten DVD-Kopierers demjenigen des geschmacklosen Killers, aufs Haar. Du und ich, wir sind alles perverse Kriminelle!

Das Presseheft ist übrigens eine einzige Selbstbeweihräucherungs-Broschüre. Regisseur Hoblit etwa wird wie folgt beschrieben: "His willingness to examine the human condition through his characters' complex web of emotions and behavior is apparent in every movie he has helmed". Der Wille mag ja da gewesen sein, ersichtlich ist dies, bei allem Respekt, aber nicht. Daher gibt's trotz guten Absichten nicht mehr als einen Stern.

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han's Wertung: 1 Sterne

Zu diesem Thema wurden insgesamt 28 Beiträge geschrieben.
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*Autsch*, du machst mir Freude....

muri's Wertung: 2.0 Sterne

ich werde trotzdem im Kino sitzen.

db's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat db (2008-03-26 13:56:54)

ich werde trotzdem im Kino sitzen.

Na, wenn das nichts heisst....;)

muri's Wertung: 2.0 Sterne

Hinweis an han: Amerikanische Pressehefte im Original oder welcher Sprache auch immer sie gerade übersetzt wurden nie nie nie nie beachten. Die sind ähnlich wie ihre als "Making-of" auf DVDs verkauften Brüder in elektronischer Form (aka EPKs) einfach nur Hafechäs.

rm's Wertung: 2.0 Sterne

Das mit dem «Seitenhieb gegen die Internetpiraterie» ist mir jetzt vor lauter Abscheu vor diesem Machwerk gar nicht mehr in den Sinn gekommen. Aber die Szene ist wirklich auch bescheuert. Ganz nach dem Motto: Wenn wir jetzt schon nicht den mordenden Psychopathen gefunden haben, verhaften wir wenigstens den Raubkopierer. Der ist schliesslich fast gleich schlimm, wenn nicht sogar schlimmer.

filmblog.ch's Wertung: 0.0 Sterne

Boaah, ist die Wertung unterirdisch! Und ich hab noch zwei Kinokarten für die Vorpremiere gewonnen! Aber geschenkt ist geschenkt und ich werde mir den Film dennoch reinziehen!

Murikov's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat Murikov (2008-03-31 13:51:06)

Boaah, ist die Wertung unterirdisch! Und ich hab noch zwei Kinokarten für die Vorpremiere gewonnen! Aber geschenkt ist geschenkt und ich werde mir den Film dennoch reinziehen!

Bitte schon nur wegen den 3 geilen Trailern die wir vorab zeigen...

Nein, ich sag nicht welche. Aber einer davon ist *geiligeiligeili*....;)

muri's Wertung: 2.0 Sterne

indy4?

Ghost_Dog's Wertung: Noch nicht bewertet

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Zitat Ghost_Dog (2008-03-31 19:22:16)

indy4?

Come in and find out...;)

muri's Wertung: 2.0 Sterne

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muri, jetzt bin ich aber auch gespannt... :p

faz's Wertung: Noch nicht bewertet

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Ich wette 3:1 es ist Ice Age 3 :p

...den Film geh ich mir trotzdem nicht anschauen.

jon's Wertung: Noch nicht bewertet

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1 oder gar Null Sterne hat der Film meiner Meinung nach nicht unbedingt verdient, solche Bewertungen spare ich mir für wirkliche Filmverbrechen auf. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen. Der Film ist zwar teilweise spannend, zwischendurch hab ich mich aber auch wieder fast gelangweilt. Ausserdem hat es ein paar doch eher zweifelhafte Aspekte/Annahmen/Ideen im Film.

Einmal abgesehen davon, dass für ein derart rasantes Ansteigen der Zuschauerzahlen auf dieser ominösen Website die Leute regelrecht neben ihren Compis lauern müssten, hat mich schon sehr gestört, dass der Film uns weiss machen will, dass Amerika/die Welt offenbar voller Psychopathen ist, die sich gerne solche kranken Dinge online ansehen. Diese Userkommentare auf der Seite! x( Und wie negativ die moderne Medienlandschaft überhaupt im Film dargestellt wird. Diesbezüglich kann man der OutNow-Kritik absolut recht geben, eine derart plumpe Medienkritik kriegt man selten zu sehen.

Fans von anderen torture-porn-Filmen und so leicht paranoiden überall-kann-ein-Serienkiller-lauern-Formaten wie "Criminal Minds" werden am Film sicher ihre Freude haben. Etwas kritischere Zuschauer und Büsifans wohl eher weniger. In Anbetracht dessen, dass sich der Spannungsbogen doch etwas holprig durch den Film zieht und die Filmemacher nicht auf diese überaus kitschige Einstellung mit der Polizeimarke verzichten konnten, runde ich doch auf zwei Sterne ab.

pps' Wertung: 2.0 Sterne

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Untraceable, oder where can I download that Video?

Die Erwartungen waren hoch. Untraceable sah aus wie wenn sie Saw mit Die Hard 4 gekreuzt und das ganze in einen spannenden Verfolgungsthriller gepackt hätten. Das waren jedenfalls meine Erwartungen. Ein Kurzweiliger Thriller mit harten Bilder und einer hektischen Hetzjagd nach einem gnadenlosen Killer.

Ein Teil dieser Erwartungen wurden jedenfalls erfüllt. Untraceable präsentiert ein ganz krankes aber umso realeres Konzept, wie im heutigen High-Tech-Zeitalter und mit der Blutgeilheit der Menschen leicht jemand umgebracht werden kann, ohne dass der Täter überhaupt das Opfer anfasst und alles die Benutzer der Homepage machen lässt. Dies überzeugt absolut und regt auch zum nachdenken an.

Beim Rest hingegen wurde gepfuscht. Von der Hektischen Verfolgungsjagd merkt man kaum etwas. Über die ganze Spielzeit dümpelt Untraceable vor sich hin und selbst als ein sehr vertrautes Opfer seinen Tod findet, erreicht er nicht einmal annähernd die Intensität eines Saw. Dazu kommt noch, dass sie den eigentlichen Täter viel zu früh enthüllen und so noch die letzte Möglichkeit verschenken am Ende noch eine Überraschung zu bieten.

Die Schauspieler geben alle ganz ordentliche Leistungen, aber einen wirklich bleibenden Eindruck hinterlässt keiner und so bleibt es ach recht gleichgültig was mit den Protagonisten geschieht.

Fazit: Leider bleibt Untraceable meilenweit von seinem Potential entfernt und kann über die ganze Spielzeit kaum fesseln geschweige denn mitreissen. Obwohl ein ganz nettes Konzept geboten wird, welches auch absolut überzeugt, haben sie es überhaupt nicht genutzt um eine Spannung zu erzeugen und lösen alles sehr nüchtern und unspektakulär auf. Zurück bleiben einige Kranke ideen, aber ansonsten ein eher enttäuschendes Filmchen...

db's Wertung: 2.0 Sterne

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Untraceable wird wohl jeden einigermassen talentierten IT-Menschen zwischendurch vor Lachen vom Stuhl hauen. Da gibt es doch recht viele "Zufälle", die wir "Normalos" schon bemerken, die aber einen auf diesem Gebiet versierteren Menschen sicherlich stören.
Ansonsten ist die Spannung nicht übermässig gross, die Ekeleffekte halten sich in Grenzen und am Schluss kann der Zuschauer einigermassen beruhigt nachhause gehen. Wohl wissend, dass er keinen Überfilm gesehen hat, aber sich trotzdem knapp 100 Minuten einigermassen unterhalten hat.

Achja:

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- Sie guckt mit der Knarre in der Hand auf den Rücksitz ihres Autos. Ist da jemand? Nö. Sie steigt ein und 10 Sekunden später sitzt der Kapuzenmann auf dem Rücksitz auf.
Whatsupwiththat?

muri's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat Dirty Harry (2008-04-01 21:50:19)

Ich wette 3:1 es ist Ice Age 3 :p

...den Film geh ich mir trotzdem nicht anschauen.

Wette verloren ;)

muri's Wertung: 2.0 Sterne

Naja, war wirklich nicht so der burner. Das Highlight war der Indy-Trailer. Habe ich zum ersten Mal im Kino gesehen und...WOW...wird sowieso der Sommerhit. Nur schon die Musik lässt die Vorfreude ins Unermessliche steigen:d:d
Zur Feature Presentation: Zu wenig Spannung über die Laufzeit (es macht überhaupt keinen Sinn, dass der Killer schon so früh enttarnt wirdx(...), dafür viele lächerliche Szenen

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(Nur eine davon: Ich weiss es ja nicht, aber wenn man im Batteriesäurebad sitzt, bleibt man wohl kaum so cool und wartet, bis es einem die Haut von den Fingern abgezogen hat und zwinkert dann mal in die Kamera)

und auch Diane Lane bringt ihre den Zuschauer für dumm erklärenden Drehbuchzeilen mehr schlafend herüber, gepaart mit einer Emotionslosigkeit, die dem Talent dieser tollen Schaupsielerin nicht im geringsten entspricht(Gebt der guten Frau endlich wieder mal eine richtige Rolle!:!).
Aber was solls, 100 Minuten liefen dann doch einigermassen schnell und zügig ab und mehr als einen konventionellen Hollywood-Thriller, der gleichzeitig die Einstellung von Filmen wie Saw kritisiert und stupid mit dem gleichen Folter- und Mediengeilheitsquatsch das Publikum erreichen will, habe ich ja nach der Kritik eh nicht mehr erwartet.

Trotzdem, danke für die Tix:d

hut's Wertung: 2.0 Sterne

Nun, war gestern bei der Vorpremiere präsent und gaffte mir den Film an. Als er nach nach 100 Minuten zu Ende ging, ging mir nur eine Zahlenkombination durch den Kopf: 08/15.

Der Film war so klischeebeladen und unneu, obwohl er teilweise noch gute Ideen ans Tageslicht brachte. Zum Gähnen fand ich auch das Ende, das ziemlich unsorgfältig und voraussehbar gemacht worden ist. Erwähnt muss auch werden, dass der Killer viel zu schnell aufgedeckt wird.

Das einzige "lustige" am Film waren die Hinrichtungsmethoden des Killers, ziemlich ausgefallen, wie ich finde. Habt ihr übrigens gewusst, dass der Typ im Säurebad Tom Hanks Sohn ist?! Der ist wohl auch auf der Suche nach dem grossen Durchbruch, wobei ihm dieser Film aber wahrscheinlich weniger helfen wird...

Aber sonst gibts nur zwei Sterne für den Film. Einen für für die Hinrichtungsmethoden und noch einer weil ich für den Eintritt nix gezahlt habe (übrigens noch danke an euch für die Eintrittskarten!!)!

Und noch @ muri

Bitte schon nur wegen den 3 geilen Trailern die wir vorab zeigen...

Nein, ich sag nicht welche. Aber einer davon ist *geiligeiligeili*....;)

Es waren nicht drei, sondern zwei?!

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Ironman und Indy 4

, wobei du wohl den zweitgenannten meintest. Dazu sag ich nur eins: Mr. Ford war jung und brauchte das Geld, heute ist er nun schon etwas eingerostet. ;)


[Editiert von Murikov am 2008-04-02 16:03:03]

Murikov's Wertung: 2.0 Sterne

Wie erwartet hat es einige unlogische Sachen im Film:
Was sehr lustig war, war, dass der Internetmörder besser ausgerüstet war als das ganze FBI, er war mehr Spezialist in Sachen Computer, als alle anderen FBI Agenten. Er war schlicht und einfach zu kompetent, als dass man dem Film glaubwürdigkeit schenken könnte.
Auch das er überall seine Trojaner hingeschickt hat und ausgerechnet auch auf das Pferdespiel von der Tochter der Hauptdarstellerin(und die Tochter natürlich auch noch gerade am Computer der Mutter das Spiel installieren soll, obwohl die Mutter doch har genau weiss, dass das Internet gefährlich ist und dass die tochter ihre Dateien nicht sehen darf), dass er in das System ihres Autos hacken kann und das dann auch noch ganz unbemerkt im Rücksitz steuern kann und es zum Reden bringt, dass er alle Leichen ganz ohne Aufsehen in die Autos anderer Menschen transportieren kann und nebenbei auch noch die Schlösser dieser Autos knacken kann, dass er immer wieder neue Mordfallen aufbauen kann, das ganze Werkzeug besorgen kann, alles aufbauen kann, dass er einen berühmten Ex-Reporter anlocken kann, dass er auch in das Computersystem von Colin Hanks einbrechen kann durch das System von der Hauptfigur etc.
Auch seine Begründung weshalb er es auf die Beamten abgesehen hat leuchtet nicht ganz ein und dies wiederum widerspricht seinem Plan.
Sie haben durch den Reporter die Adresse vom internetmörder, doch trotzdem gehen sie ins falsche(oder nun doch richtige?) Haus aber gehen nicht in den keller oder suchen weiter in der Strasse. Kann das FBI so dumm sein?
Nervig:
-Die dummen und unpassenden Sprüche von Colin Hanks am Anfang, obwohl das Thema tragisch ist. doch das Publikum lacht natürlich bei diesen Szenen und auch bei einer leicht homophoben Szene. Da fragt man sich inwiefern die Message in die Gehinre des Publikums einfliesst. Auch die "Nebendates" von Colin Hanks nerven. Doch natürlich konnten sie seinen Abgang nicht anders konstruieren.
Auch der Chef des FBIs nervt gewaltig. Entweder ist dieser Chef zu dumm, ignorant oder einfach angepisst. So kommt es jedenfalls rüber und sein Gesichtausdruck ändert die Meinung auch nicht gerade besonders.Typisch amerikanisch, das Recht gewinnt immer, obwohl die Amis in Sachen Recht auch nicht gerade die fortschrittlichsten sind. Überhaupt ist alles vorhersehbar im Film(Tod von Colin Hanks).
-Will der Film am Schluss aussagen, dass solche Leute allesamt umegbracht werden sollten? Sollte man nicht lieber nach den Ursachen schauen und diese ursachen beseitigen, da es immer wieder solche Menschen geben wird, auch wenn man sie immer wieder umbringt. Solange die Ursachen da sind, besteht auch das problem weiterhin. Tolle Moral?
-Ironie: Der Film ist gegen diese Art Mord und Internetbrutalität, aber die Menschen gehen doch eben wegen diesen Szenen und diesem Thema ins Kino. Das Publikum will zuschauen und sehen wie gefoltert wird und getötet wird, bloss um Adrenalin und Angst zu spüren. Genauso wie die dummen amerikanischen Bürger in Amerika im Film. Ändern wird sich also vielleicht überhaupt nichts durch den Film, auch nicht durch die Message des Films.Doch positiv ist, dass die Folterszenen nicht allzu schlimm gemacht wurden wie z.B. Saw2,3,4,5,6,7,8 etc.
-Schlechte Statisten.
-Der Film macht sich einfach alles viel zu einfach: Die Ober-Ober-Computerspezialisten wollen nicht eingreifen, da sie angst haben, dass die ganze Welt über ihre Möglichkeiten danach Bescheid weiss, doch hier war die Rede von einer einzigen Person, der man das Computersystem lahmlegen sollte. Also bloss eine dumme Ausrede, damit das Drama weitergehen kann.Auch das der Internetmörder Mechaniker, Computerspezialist etc. ist, ist viel zu übertrieben und bloss da, damit man eine Erklärung abgeben kann, weshalb er das alles machen kann. Da haben sich die Schreiber die Sache zu einbfach gemacht.
Gut:-Der Film war teilweise spürbar ein Film gegen die Amerikaner/innen.
-Der Film war gegen das Internet, was ich durchaus positiv fand und nicht so wie die Redaktion dies findet, denn es gibt neue Gefahren durch das Internet, man denke bloss nur an die Terroristen und die Pädophilen. Also bloss nicht die Augen verschliessen.
Der Film war auch gegen Zivilisten, die alle als Schaulusitige dargestellt werden, genauso wie das Publikum das diesen Film sehen gegangen ist, oder sehen will. Vielleciht sind wir ja alle pervers und mordlustig und mordbereit.
Die Message war also gut, gut (versteckt) herübergebracht, ausser eben die Message am Schluss.
Gut war auch das sich keine Lovestory im Film entwickelte, wie dies eben manchmal leider üblich ist.
-Auch war der Film meistens spannend.
Fazit: Gute und interessante Idee, gute Message, schlecht gemacht.

fearing is believing's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat Murikov (2008-04-02 16:00:52)

Und noch @ muri

Bitte schon nur wegen den 3 geilen Trailern die wir vorab zeigen...

Nein, ich sag nicht welche. Aber einer davon ist *geiligeiligeili*....;)


Erklär mir mal, wie du es schaffst von drei Trailern, den in der Mitte zu verschlafen? Kung Fu Panda anyone?

Aber welcher so geili geili war, muss mir der Muri auch noch erklären.
Zwei gab's doch schon im Netz. Nur der von Iron Man war etwas ausführlicher. Dass Gwyneth Paltrow in diesem Film auch etwas zu sagen hat, wurde in Trailer 1 noch nicht verraten.

rm's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat rm (2008-04-02 16:45:02)

Erklär mir mal, wie du es schaffst von drei Trailern, den in der Mitte zu verschlafen? Kung Fu Panda anyone?

Nein, den Kung-Fu-Panda-Trailer gabs bei der Vorpremiere wirklich nicht!! Nur eben die oben zwei genannten (in Bern jedenfalls)!

Murikov's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat rm (2008-04-02 16:45:02)
Zitat Murikov (2008-04-02 16:00:52)

Und noch @ muri

Bitte schon nur wegen den 3 geilen Trailern die wir vorab zeigen...

Nein, ich sag nicht welche. Aber einer davon ist *geiligeiligeili*....;)


Erklär mir mal, wie du es schaffst von drei Trailern, den in der Mitte zu verschlafen? Kung Fu Panda anyone?

Aber welcher so geili geili war, muss mir der Muri auch noch erklären.
Zwei gab's doch schon im Netz. Nur der von Iron Man war etwas ausführlicher. Dass Gwyneth Paltrow in diesem Film auch etwas zu sagen hat, wurde in Trailer 1 noch nicht verraten.

So los jetzt, nach dem Iron Man schon gespoilert wurde, was für "abgefahrene" Dinger werden dann da noch gezeigt?? :)

Chemic's Wertung: 3.0 Sterne

Untraceable ist zwar gut gemacht, aber weder spannend noch erschreckend. Seitenhiebe gegen das Internet finden sich ebenfalls keine wirklichen. Ausser Diane Lane sind alle anderen Schauspieler enttäuschend fad (der Killer sieht aus wie Wayne Rooney :d). Langweilig ist der Film zwar nicht, aber nie kommt Spannung auf, Logiklöcher gibts zuhauf und alles wurde schon gesehen, klischierter gehts fast nicht mehr (alleinerziehende Mutter, Regen, Mord mit "Motiv"...).
Enttäuschend, wirklich enttäuschend. Wie db gesagt hat: Die kranken Ideen bleiben in Erinnerung, aber schocken konnte mich das Teil nie.

Ganzes Review

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-07-29 20:49:16]

El Chupanebrey's Wertung: 2.0 Sterne

War gestern bei beschissenem Wetter und aus lauter langweilige mit meinen Kollegen ganz spontan ins Kino gegangen um Untraceable zu sehen. Demensprechend hatte ich überhaupt keine Erwartungen an den Film. Und doch konnte er bei mir nur zwei Sterne holen.

Der Inhalt wäre interessant gewesen, weil solche Internetmorde wirklich passieren und top aktuell sind. Leider kann Untraceable dieses Thema nicht gut in den Film einbeziehen. Es fehlt an Spannung und es hat zu viele Klischees. Vorallem die ersten achzig Minuten waren ein reinstes Trauerspiel an langweile was geboten wird. Auch die Schauspieler konnten mich nicht überzeugen. Die meisten Akteure sind zu oberflächlig.

Fazit: Untraceable ist ein unspektakulärer 0815 Thriller.

()=()'s Wertung: 2.0 Sterne

Hab ichs mir doch gedacht! Jede Produktionsfirma, die was auf sich hält, stellt im Film vorkommende (nicht existente) Websites ins Web: Click
Mit richtig doofem Pseudo-Chat.

Bei den Simpsons wars sowieso immer Standard:
Nummer 1
Nummer 2

Die anderen offiziellen Sites wurden rausgenommen.

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-08-05 17:55:12]

El Chupanebrey's Wertung: 2.0 Sterne

Joa der Streifen hat gute Ansätze und ist 2/3 lang eigentlich wirklich spannend. Der Killr ist so richtig schön böse und beinahe übermächtig was für Spannung sorgt. Die ganzen "Foltertaktiken" sind ja richtig mies und machen Saw und Co. alle Ehre. Und zu guter letzt ist Diana Lane noch immer ne richtig scharfe Braut. :p

Jo aber dann wirds mühsam! Sofort sticht einem das penetrante Product Palcement von BMW und Co. ins Auge. Die Medienkritik am Ende ist dermassen offensichtlich aufgesetzt das einem nur ein Kopfschütteln bleibt.

Das dümmste ist aber imho der abgehackte Schluss. Da ist der Killer die ganze Zeit lang auf alles vorbereitet und hat alles geplant. Und dann kommt die Lane daher schwingt bisschen rum und schon ist der Killer tüpiert. Das hat so ziemlich den gut gemachten ansatz des Filmes auf einen Schalg versaut.

Aber imho besser als der Super-Duper High-Tech Streifen Firewall ist er allemal.

Chemic's Wertung: 3.0 Sterne

Der Film ist nicht gerade toll, aber auch nicht sehr spannend. Eigentlich wurde hier schon alles gesagt was gesagt werden musste. Die FBI ist machtlos gegen einen in Russland registrierten Domain Name vorzugehen. Auch interessant ist dass ein Live-Stream mit 14 Millionen !!! eingeloggden Gaffern tadellos läuft.

Jugulator's Wertung: 3.0 Sterne

Da hat wohl Gregory Hoblit zu oft "Saw" oder "Hostel" gesehen. Die Story ist gut, keine Frage, aber nur oder leider ist vieles vorhersehbar, weil es woanders massiv gespoilert wurde. Der eigentliche Überraschungsmoment bleibt klar aus, denn der Killer, oder Azubi im Fach medialer Kill, kommt ja schon nach 35 Minuten ins Bild. Der Tod von Colin Hanks, ist vielleicht der derbste, denn ein wirkliches Blutvergiessen als in den Epigonen des Genres findet nicht statt, muss es ja auch nicht. Die Atmosphäre ist solide und auch die Darsteller sind relativ gut, obwohl sie nur Figuren vom Reissbrett verkörpern und kaum Tiefe haben. Die Macher wollten wohl eine schnelle Mark mit nem Folterporno verdienen, der sich auch mit dem Thema Internetkriminalität beschäftigt, obwohl das auch ein alter Hut ist, weil "Dee Snider's Strangeland" sich schon vor 10 Minuten ausgiebig damit beschäftigt hatte. Letztlich bleibt ein solider Thriller mit einigen innovativen Tötungen und einer Story und Ausführung die auch arg vorhersehbar ist.x(

mülltonne's Wertung: 3.0 Sterne


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