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Beitrag The Seeker: The Dark Is Rising
The Seeker: The Dark Is Rising oder: Gesucht und doch verloren Wenn die Filmemacher Helden für Fantasyfilme brauchen, die einem breiteren Publikum gefallen sollen, liegt es fast auf der Hand, dass Kids die Hauptrolle spielen. Meist ists ein Verschupfter oder ein schüchternes Mädel, das durch irgendwelche Kräfte zum Helden wird. The Dark is Rising, basierend auf dem Buch von Susan Cooper ging ebenfalls diesen Weg. Mit dem Ergebnis, dass der Film in der Schweiz total floppte und nur knapp über 6'000 Eintritte verbuchen konnte. Kurz nach Stardust und ein bisschen vor The Golden Compass konnte The Dark is Rising mit seiner recht unspektakulären Art die Zuschauer nicht überzeugen und wurde bald wieder aus den Kinos entlassen. Und das mit guten Gründen, denn nicht nur ist der Film mehrheitlich langweilig und uninteressant, er hat auch mit Alexander Ludwig einen steiffen, unbeweglichen und recht unsympatischen Hautdarsteller. Der Junge schafft es nie, seiner Figur Charisma zu verleihen, die ein "Retter der Menschheit" nötig gehabt hätte, wenn er sich schon durch eine dunkle und langatmige Geschichte zu zwängen hat. Wenn Christopher Eccleston (Heroes) das erste Mal mit wehendem Umhang angeritten kommt, darf der Zuschauer aufhorchen. Sollte da wirklich ein potenziel ernst zu nehmender Gegner dem kleinen Heldenpfüderi die Hölle heiss machen? Denkste. Der arme Dr. Who muss sein Gesicht hinter einem Tuch verstecken, darf immer wieder "Give me the Signs" schreien und am Schluss bock sogar sein Gaul. Armer Kerl... In den Nebenrollen kriegen wir Frances Conroy (The Aviator) oder Ian McShane (Scoop, Hot Rod) zu sehen, die sich aber auch der unglaublich nervenden Szenerie geschlagen geben müssen. Wenigstens kriegen sie ein bisschen intelligentere Dialogzeilen als der schwarze Reiter. In einem Fantasyfilm liegt natürlich der Fokus nicht nur auf der Geschichte, sondern auch auf den Spezialeffekten. Die sind in The Dark is Rising erstaunlicherweise Mangelware und beschränken sich hauptsächlich auf eine Horde Krähen (Kaw lässt grüssen), die wild flatternd durch die Lüfte schweben. Ein bisschen Wasser am Schluss, einige glänzende Steinchen und das Messer zwischen Salz- und Pfefferstreuer. Zu mehr hat wohl das Budget nicht gereicht. Fazit: Jawohl, The Dark is Rising ist ein waschechter Flop geworden, den es sich kaum lohnt, anzuschauen. Die Story ist mühsam, die Darsteller unpässlich und so richtig coole Effekte gibts auch nicht zu sehen. Ob wir jemals wieder von dieser eigentlich als Filmreihe geplanten Geschichte hören werden, darf stark angezweifelt werden. Ein paar wenige, zusätzliche Szenen, sowie ein solide gemachtes Making-Of sind die einzigen Extras auf der vorliegenden DVD. Der Sound ist akzeptabel, dürfte aber die Boxen zuhause kaum vollständig beanspruchen. Das Bild kommt sauber daher, obwohl der Film vielfach in der Dunkelheit spielt. Vor allem dann, wenn es denn mal wenigstens den Ansatz von Spannung zu entdecken gibt. |


