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Beitrag Resident Evil: Extinction
Resident Evil: Extinction oder: Mad Max mit Zombies Die Resident Evil-Saga geht in die dritte Runde und siedelt das brutale Zombiegemetzel weit in der Zukunft auf einer zerstörten Erde an. Nach einem missratenen Auftakt, einem sinnlosen, aber um so intensiveren zweiten Teil, präsentiert sich der dritte Teil etwas ruhiger. Anstatt eine völlig unglaubwürdige Poser-Szene an die andere zu reihen, wird hier erstmals darauf geachtet, eine gute und glaubwürdige post-apokalyptische Atmosphäre zu schaffen. Denn es geht primär darum, den Zombies aus dem Weg zu gehen, anstatt die Konfrontation zu suchen. Das ist ihnen sehr gut gelungen, und mit Resident Evil 3 wird der bis jetzt beste Teil abgeliefert. Vor allem angenehm ist, dass es die Produzenten aufs Neue geschafft haben, den bereits etablierten Cast wieder zu vereinigen. Obwohl Jill Valentine nicht mehr dabei ist, gibt es doch genügend bekannte Gesichter, um sich wie zuhause zu fühlen. Ausserdem arbeiten sie mit dem genau gleichen Look wie die Vorgänger, was der Serie eine Kontinuität gibt und trotz verschiedener Regisseure trifft der Zuschauer immer wieder auf die optischen Elemente welche die Resident Evil-Serie auszeichnen. So fühlt man sich wohl, wie in einem gut eingelaufenen Turnschuh und kann das Zombiegemetzel in vollen Zügen geniessen. Der Film spielt etwa fünf Jahre nach dem zweiten Teil. Inzwischen ist die Welt vom T-Virus verschlungen und zu einer toten Wüste geworden. Wer Mad Max 2 gesehen hat, wird nicht nur im Szenario, sondern auch im Look einige Parallelen entdecken. Doch dies ist keineswegs negativ, denn dass die Menschen in einem Konvoi unterwegs sind und den Zombies aus dem Weg gehen wollen, ist durchaus glaubwürdig - dass sie jedoch mit Benzinsäufern, wie einem Hummer unterwegs sind, hingegen weniger. Dies und der starke Verschleiss von Material ist wie üblich der grosse Kritikpunkt an diesem Endzeitstreifen. Dennoch, visuell haben sie es nahezu perfekt hingekriegt, und Las Vegas, wie auch der Überfall der Krähen sind unter anderem die Highlights von Resident Evil 3. So können sehr intensive und spannungsgeladene Szenen am helllichten Tag geboten werden, was bisher nur wenige Horrorfilme geschafft haben. Dazu kommen viele Szenen, die absichtlich ultracool gefilmt wurden und mit dem passenden Soundtrack, ausgezeichneter Beleuchtung und natürlich dem Hochglanzlook optisch absolut überzeugen können. Der Schnitt ist hingegen weniger gelungen, und ist zeitweise so hektisch, dass man schlichtweg die Übersicht verliert. Ansonsten ist Resident Evil 3 natürlich die übliche Gratwanderung zwischen Realismus, Action und Poserei. Vieles wurde sehr vereinfacht, und die Story dreht sich primär um die Rache von Alice an der Umbrella Corporation. Aber viel Hintergrundgeschichte braucht es eigentlich nicht, wenn dafür eine spannungsgeladene Endzeitstimmung mit viel Geballere und zum Teil sehr gelungenen Schockmomenten geboten werden. Dazu kommt noch die inzwischen zur Kultamazone aufgestiegene Milla Jovowitch, welche sich an der Seite von Ali Carter so elegant wie immer durch die Zombies metzelt. Einzig die kalten Bunker der Umbrella Corporation passen nicht in die von Wüste dominierten Welt, doch so kommt auch der klassische Horror wieder hinein. Fazit: Mit Resident Evil 3 wird nicht nur der bis jetzt beste Teil der Resident Evil-Saga abgeliefert, sondern auch ein spektakuläres Finale. Spektakulär bezieht sich nicht nur auf die - trotz des teilweise schlechten Schnittes - sehr gut inszenierten Hochglanz-Actionsequenzen, sondern auch auf die Welt fünf Jahre nach der Katastrophe in Racoon City. Die zerfallene Wüstenlandschaft erzeugt eine grossartige Endzeitatmosphäre und gibt dem Kampf gegen die Zombies ganz neue Dimensionen. Trotz der üblichen Ungereimtheiten, die man nicht näher hinterfragen darf, wird ein sehr kurzweiliges Zombie-Metzel-Spektakel mit gut ausgewählten Schauspielern und einem sympathischen Mad Max-Charme geboten. Sehr zu empfehlen. Die DVD präsentiert den Film in einer ausgezeichneten Bild und Tonqualität, welche die Wüste in Ultraschärfe auf den Bildschirm zaubert. Der Ton lässt die Boxen donnern, und schon sind wir mitten im Geschehen. Das Bonusmaterial fällt sehr minimal aus und bietet mit einem 21-minütigen Making Of nur einen recht oberflächlichen Einblick in die Dreharbeiten, doch es deckt alle Themen ab. Wer jedoch Lissi und der wilde Kaiser als Trailer für die DVD ausgewählt hat, gehört gefeuert! |
Nach "Extinction" sollte Ende sein, mit den Realverfilmungen, obwohl die Filme, nie grossartig etwas mit den Spielen zu tun hatten. Ein Feature auf der Bonusdvd geht ja darauf ein, wie es um "RE" in der Zukunft steht.Vielleicht gelingt es dem CGI - Film der demnächst herauskommt besser, die Atmosphäre und Inhalte der Spiele aufzufangen. "RE" ist in erster Linie leichtes Actionentertainment, wo der Horrorfaktor der in den Spielen vorherrschte immer fehlte, obwohl vor allem Teil 3 doch eine nette Steigerung ist. Gingen vor allem Teil 2, die Gore - und Splattereffekte fast völlig ab, gibt es hier recht blutige Szenen, die dennoch unter dem Look der Actionszenen liegen. Die DVD ist wie immer sehr gut geworden, nur die Extras wirken etwas lieblos dahingeklatscht. |
Die Realverfilmungen hatten nie viele Ähnlichkeiten mit dem Spiel ausser den Protagonisten, Umbrella Corporation und einigen Monstern. Aber die CGI-Verfilmung soll endlich das Game so einfangen wie es wirklich ist. Jedenfalls laut den Newsmeldungen. |
Ich finde diesen Film super super horror |


