Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag 10,000 B.C.
10,000 B.C. oder: ...und sie sprachen schon Englisch Anders als bei Apocalypto erhebt 10,000 BC keinerlei Wahrheitsanspruch. Dies auch mit gutem Grund, denn würde der Film behaupten wahrheitsgetreu zu sein, würde er zu einer kompletten Lachnummer verkommen. Klar einige Ideen der Macher beruhen auf historischen Tatsachen. Doch die Geschichte ist vollkommen künstlich. Ebenso künstlich wie die Stimmen der Bösen, die Urzeittiere oder die Dreadlocks der Yagahl. Hat man sich einmal damit abgefunden, liefert uns Roland Emmerich eine beinahe schon gewöhnliche Geschichte. Ein junger Mann, der um seine grosse Liebe zu retten, über sich hinauswächst, wird zum "allerersten" Helden (rückwärts: D'Leh). Dabei hält sich Emmerich ziemlich akkurat an die gängigen Genrekonventionen. Was hingegen neu ist, sind die technischen Möglichkeiten im Bereich der computergenerierten Bilder. Die Mammuts sind atemberaubend animiert und überzeugen auch in den Nahaufnahmen. Sie hinterlassen auf jeden Fall einen nachhaltigeren Eindruck als die Schauspieler. Abgesehen von Omar Sharif (der mit wohliger Stimme die ganze Geschichte erzählt) sind die Darsteller noch relativ unbekannt. Und sie werden wohl auch nach diesem Film auf ihren grossen Durchbruch warten müssen. "10,000 BC" ist, bei all den auf wahren Begebenheiten beruhenden Filmen, wieder einmal ein rein fiktionales Werk, das mit rasanter Action und fesselnden Bildern kurzweilige Unterhaltung bietet. Wer mehr erwartet dürfte wohl einwenig enttäuscht werden. Halt eben so, wie bei allen Roland Emmerich - Filmen. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 48 Beiträge geschrieben.
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Das ist doch genau das, was ich hören wollte! [Editiert von Dirty Harry am 2008-03-05 18:06:59] |
Deckt sich auch mit meinen Erwartungen. Die klassissche Heros Journey in der üblichen Emmerich-Billig-Version. Wird wohl der erste Emmerichblockbuster den ich mir nicht im Kino antun werde. |
Zitat goodspeed (2008-03-05 19:05:01)
billig-versionen sind die emmerich-filme nicht, nein! |
Man lese den Kontext und nicht nur einzelne Wörter die einem grad auffallen. Ich rede von der Heros Journey (quasi ein Leitfaden wie man Drehbücher verfassen kann) und Emmerich hat es bis heute nicht geschafft dieses angemessen umzusetzen sondern serviert den Zsuchauern immer Stories auf Grundschulniveau. [Editiert von goodspeed am 2008-03-06 13:13:50] |
oh my god...!!! nicht nur stinkdoof, auch noch laaaangweilig. ID4 war wenigstens noch spassig... aber 10'000 BC ist einfach sehr sehr müllig. ich muss jetzt an einen elternabend, das ist wahrscheinlich noch spannender als dieser film. |
10,000 B.C. oder, wo ist Jack' O'Neill? Über Emmerich kann man viel sagen, aber ich hatte immer Spass an seinen Filmen. Sei es ID4, Godzilla oder 13th Floor irgendwie haben sie mich gepackt und trotz einigen Fehlern hatte ich eine gute Unterhaltung. Deshalb ging ich mit ähnlichen Erwartungen an 10000BC heran und wurde bitter enttäuscht. Was hier geboten wird ist ein Trauerspiel sondergleichen und ein Armutszeugnis für den Regisseur! Obwohl 10000BC angeblich in der Steinzeit spielen soll erkennt man sofort eindeutige Parallelen zu Apocalypto: Zuerst wird ein Volk vorgestellt, dass still vor sich hin lebt, jagt und liebt. Natürlich wird das unterbrochen die Jungs und Mädels werden von bösen Männern irgendwo hin verschleppt. Soweit genau das gleiche wie bei Apocalypto. Schon wieder muss man einer Gruppe Menschen zusehen, die gefesselt für mehr als die Hälfte des Filmes von A nach B läuft und langweilt sich zu Tode. Da kann auch eine Prise von Lost World nicht mehr helfen, dessen Urzeitfiecher wenigstens noch etwas Action hineinbringen. Warum die jedoch einen Truthahn als Monster gewählt haben, bleibt mir schleierhaft. Dass sich Filme in der heutigen Zeit ähneln, ist klar kaum mehr auszuschliessen. Irgendwo wurde schon immer etwas ähnliches schon einmal verfilmt, doch dass ein Regisseur so penetrant von seinen eigenen Filmen klaut grenzt schon an Frechheit. Emmerich hat nicht nur Auffällig an Apocalypto geklaut, nein, alles was irgendwie mit dem Gegner zu tun hat oder was etwas Spannung bringen sollte, hat er offensichtlich von Stargate geklaut: Schon wieder spielt sich irgend ein Typ - der angeblich vom Weltraum kommt - als Gott auf, lässt sich von Kindern bemuttern und hüllt sich dezent in Kleider. Ich habe jedenfalls nur noch darauf gewartet, dass seine Augen aufleuchten und das Raumschiff auf den Pyramiden landet. Also he, etwas mehr Fantasie hätte ich da schon erwartet! Wenigstens kann man(n) sich schnell mit Evolet alias Camilla Belle anfreunden, welche sich seit When a Stranger Calls sehr weit entwickelt hat und als grosse Liebe des Helden eine sehr gute Figur macht. Fazit: 10000BC ist ein trauriges Musterbeispiel für das heutige Recycling Zeitalter. Man nehme die völlig öde und langweilige Handlung von Apocalypto, mischt die Monster von Lost World hinein, züchtet einen Hauptgegner nach dem Schnittmuster von Stargate hinauf und würzt das ganze mit einer tragischen Lovestory und vielen Prophezeiungen. Das ganze ist so langweilig und überraschungslos wie es tönt und schiesst mit seinem absolut käsigen Schluss definitiv den Vogel ab. |
oi, klingt irgendwie ganz danach, als wäre der trailer das einzige highlight und der war nicht gerade überwältigend... Zitat db (2008-03-06 21:00:59)
langweilig? nun ja, langweilig vielleicht, weil man die handlung in ein-zwei sätzen zusammenfassen kann. aber apocalypto war wenigstens spannend und packend, oder? [Editiert von farossi am 2008-03-06 21:15:11] |
Zitat farossi (2008-03-06 21:14:38)
Da kann die eigentliche Kultur noch so Authentisch umgesetzt sein, das war für mich jedenfalls weder spannend noch irgendwie packend... |
Dann muss dir diese Art Film ja überhaupt nicht liegen, wenn du bei Apocalypto einschläfst! Von 10000 BC mache ich mir jedenfalls am Samstag mein eigenes Bild. |
Zitat Dirty Harry (2008-03-06 21:34:23)
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nö, also ich würde ihn nie mit apocalypto vergleichen, nie. mel gibsons film ist in allen belangen besser. er ist spannender, er ist viel atmosphärischer und handwerklich interessanter verfilmt. 10'000 BC ist einfach nur peinlich in allen belangen. |
Ach Ihr zieht meine Erwartungen gegenüber dem Film ganz tief runter. Werde Ihn mir aber trotzdem anschauen. |
naja, der emmerich und ich - wir stehen seit id4 ein bisschen auf kriegsfuss... [Editiert von farossi am 2008-03-06 22:28:12] |
10000 BC ist ein bunter Mix aus verschiedenen, bereits bekannten Filmen geworden. Ein bisschen Anuk, einen Schuss Caveman und natürlich obendrauf die unweigerlich fest zu stellenden Ähnlichkeiten zu Apocalypto. Der Film hat dann auch seine Stärken nicht in der Geschichte, die sehr einfach und (fast) für jeden verständlich ist. Fast? Ja genau. Ich hatte beispielsweise einen Mitgucker eine Reihe weiter hinten, der mit der Geschichte überfordert war und ständig beim Nachbarn nachfragen musste... Was aber IMO sehr gut gelungen ist, sind die Kulissen und die SFX. Der ägyptische Einschlag bei den Pyramiden, die Mammuts, die Tiger und sogar die lustig glucksenden Strausse im Wald. Sie alle lohnen eigentlich schon fast einen Besuch im Kino, denn diese Szenen erinnern an das erste Auftauchen der Dinos in Jurassic Park, wo man auch kurz mal staunen durfte. Effekte also gut, Geschichte einfach und Schauspieler halt einfach präsent. Es wird gejagt, marschiert, mit blitzblank weissen Zähnen (gabs damals einen Zahni oder haben die immer gefädelet?) in die Kamera gelacht und tuntige Diener eines (wie wir aus Stargate wissen) falschen Gottes gezeigt. Also ich hab dieses Jahr schon Übleres gesehen. |
10'000 B.C. In den eisigen Höhen des Nordens fristet ein Stamm von Mammutjägern sein dürftiges Dasein. Einer der zotteligen Männer ist D'leh, der verspotteten Waise, der sich in die blauäugige Evolet verguckt hat, einem Mädchen, das eine Prophezeihung über vierbeinige Dämonen brachte, welche sich mit der letzten Jagd... egal. Mann muss entführte Frau retten. Punkt. Der grosse Wurf ist die Handlung von "10'000 B.C." nicht, natürlich nicht. Ein bischen Romantik hier, ein bischen Auserwählten-Prophezeihung und Rettung-des-Volkes-Mystik da. Hat man alles schon irgendwo gesehen. Damit ist man schon bei einem grossen Problem angelangt: Der Titel. Dieser legt nahe, dass es dieser Film ein historischer Film sein will, und ich halte ihn für denkbar unglücklich gewählt. "10'000 B.C." hat nicht einmal ansatzweise etwas historisches an sich und lässt sich deshalb auch nicht in dem Mass mit "Apocalypto" vergleichen, wie der Trailer es nahe legte. Stattdessen würde ich ihn als ein schlichtes Fantasy-Abenteuer sehen und man hätte ihn wohl auch so vermarkten müssen. Denn die Handlung ist so ordinär wie universell und schlussendlich nur ein Gerüst für die Bilder. Es geht dem Film ja schliesslich nur darum. Schauspieler? Austauschbar. Figuren? Holzschnittcharakter. Dialoge? Lückenfüller. Was den Film ausmacht, ist die teuere Aufmachung. Gigantische Aufnahmen von verschneiten Bergen, steinigen Steppen, dichtem Urwald, endlosen Wüsten und mächtigen Pyramiden, Mammutherden und Säbelzahntiger atemberaubend detailgenau animiert und exotische Völker von Steinzeit-Jäger bis zu Pharaonen. Das alles reicht, um den Zuschauer knappe zwei Stunden an der Stange zu halten und Fans von solch opulentem Schnickschnack den Mund offen stehen zu lassen. Kann man denn mehr erwarten? Ja, kann man. Denn keine Bilder vermögen darüber hinwegzutäuschen, dass "10'000 B.C." unverzeihliche Schwächen hat. Von den oben erwähnten, üblichen Macken ragt vor allem die Tatsache heraus, dass D'leh, der Held, nicht sympathisch ist. Ich verlange keinerlei schauspielerische Bestleistungen, aber das darf nicht sein. Da hätte ich jetzt sogar lieber ein bekanntes Gesicht gesehen als diesen Stümper von Steven Strait. Zumindest erfüllt Camilla Belle ihre Funktion als reine optische Augenweide voll und ganz. Auch der Rest, also vor allem das Drehbuch, liegt in dem Bereich, wo man einem Blockbuster fehlende Qualität verzeiht, auch wenn man da durchaus mehr hätte herausholen können. Das führt dazu, dass sich der Film mit Mel Gibson's Maya-Epos "Apocalypto" leider gar nicht messen kann. Schlussendlich ist wie gesagt die Optik die Stärke von "10'000 B.C." und in dieser Hinsicht macht er viel wett. Das alleine reicht, damit sich mein Kinobesuch definitiv gelohnt hat. Ich bin halt Fan von sowas. Es ist mir klar, dass nicht alle Leute diese Begeisterung dafür aufbringen können. Also einmal mehr: Im Westen nichts neues. Aber das war sowieso längst klar, wenn auf dem Poster Roland Emmerich steht. Ebenso klar war, dass die Kritiker die Augen rollen würden. Emmerich zeigt einmal mehr, was er in Wirklichkeit ist: ein grosses Kind. Er will schlicht und einfach eine Abenteuergeschichte erzählen und diesbezüglich versteht er auch sein Handwerk. Fazit: "10'000 B.C." ist amerikanisches Blockbuster-Kino von a bis z. Wer fähig ist, über Emmerich'sche Makel hinwegzusehen und sich von phantastischer Optik begeistern zu lassen, kurz gesagt alle Leute, in denen immer noch ein wenig der Sandkasten-Junge steckt, der kann sich hiermit in eine Welt des Abenteuers entführen lassen. Ich runde mal auf 4 Sterne auf. |
ja, hier gehen unsere meinungen klar auseinander... für mich ist 10'000 b.c. einfach ein teuer gemachter, aber sonst in jeder bezieung billiger film. |
Zitat Dirty Harry (2008-03-09 02:22:22)
das hast du aber nicht im ernst erwartet, oder? |
die frage ist wirklich gut!!! |
Zitat Dirty Harry (2008-03-09 02:22:22)
Um mal bei der Metapher zu bleiben: Das war jetzt kein Angriff, wollte nur mal die Metapher weiterspinnen. Wir wissen ja alle, Geschmäcker sind blablabla. |
ich habe ihn gestern gesehen und bin bitter enttäuscht! Einfach nur schlecht und nicht empfehlenswert. |
Zitat farossi (2008-03-09 12:07:29)
Impliziert meine Aussage das? Wenn ja, natürlich nicht, mir hat Apocalypto ja schliesslich extrem gut gefallen. Aber deswegen kommt man ja trotzdem nicht drum herum, die Filme sich gegenüberzustellen, wobei einfach nochmals gesagt werden musste, welcher der bessere ist. Zitat goodspeed (2008-03-09 14:38:53)
Ich sehe nicht ganz ein, wie das vom verwöhnt-sein abhängen soll... "kindliches Gemüt" finde ich schon mal ein ziemlich falscher Ausdruck. Ich meinte eher Leute, die sich leicht begeistern lassen, die sich für solche Abenteuergeschichten begeistern lassen. Leute, die meinetwegen gerne von alten Sagen träumen. Leute, die früher selbst solche Geschichten erfanden. Leute, die unter dem Schulbank früher "Prinz Eisenherz" gelesen haben. Achja, falls das jetzt doch irgendwie persönlich, Angriff oder nicht, gemeint war: Ich habe in meinem Leben noch nie eine Konsole besessen, genausowenig irgendetwas mit Fernsteuerung und Fernsehen ist in unserem Haushalt heute noch praktisch auf die News beschränkt. |
Zitat Dirty Harry (2008-03-09 19:24:02)
nur soviel: ich kann einfach nicht ganz nachvollziehen, wie man eine mit künstlerischen freiheiten und spannungsgeladener abenteuer-action versehene ethnie-studie (apocalypto - hat mich übrigens auch sehr beeindruckt |
Mooooment. So gut Apocalypto auch ist, mach ihn nicht zu mehr als er ist. Unter "ethnie-studie" stelle ich mir jedenfalls etwas anderes vor. Denn im Grunde haben Mel Gibson und Emmerich das selbe Anliegen: die Geschichte eines Helden zu erzählen. Und wenn es dann noch überdeutliche Gemeinsamkeiten in der Handlung gibt, dann ist ein Vergleich nicht nur angebracht, sondern nötig. Selbst wenn, wie ich oben geschrieben habe, die beiden Filme in meinen Augen die Akzente sehr unterschiedlich setzten. Übrigens - ich sehe gerade, dass du Apocalypto "nur" 4 Sterne gibst. Also bitte Ruhe in der Ecke da! |
Zitat Dirty Harry (2008-03-09 20:17:17)
mmmmhm, was soll das denn nun werden hier?
das war bei "der patriot" mit mel gibson doch verdächtig ähnlich: das ganze roch nach braveheart, war es aber allerhöchstens von ein paar "zufällig übernommenen" ansätzen her (z.b. der mann der nichts mit dem krieg zu tun haben will und dann doch kämpft...)
die vier sterne (eigentlich sind es 4.5, die es bei outnow leider nicht gibt...) wirst du nur dann verstehen, wenn du meinen kommentar dazu gelesen hast |
Nein darüber will ich selbstverständlich nicht streiten und der Kommentar bezüglich den Sternen ist natürlich nicht ernst zu nehmen. |
Ich musste ziemlich staunen über dieses Bombast-Kino was der Herr Emmerich da wieder abgeliefert hat. Ich fand den Film toll und wie immer bei den Emmerichs für die Kinoleinwand gemacht. Das ist Popcorn-Kino in seiner Reinform! |
Der Film ist mal wieder richtig schlecht. Mag ja gut animiert sein, aber alles andere ist einfach nur mies. Die Story ist zu einfach. Das Szenario unrealistisch. Und immer wieder unfreiwillige Komik (das ist das beste am Film). |
Zitat siamolo (2008-03-13 11:02:41)
wendungen??? aber was wäre mit intelligenz? oder witz? oder sich selber nicht zu ernst nehmen? einfach ein bisschen etwas mehr als plumpes und dummes popcornkino? |
Also Herr Emmerich, was wollten Sie uns mit diesem Etwas zeigen. Es sei der zweite Apocalypto! Ne ne und nochmals ne. Das hier ist nur Schrott. Die Story? Okay ich weiss, dass Emmerich eher spezalisiert ist auf Hirnlose FIlme. Aber sogar für einen Hirnlosen ist dieser Schinken zu dämmlich. Die Charaktere im Film gleichen einer Parodie und spielen unglaublich steif. Der eine Stern gibt es mal wieder für die halbwegs gelungenen Effekte. [Editiert von ()=() am 2009-11-15 16:30:28] |
Also ich finde den Film hammer. Punkt. |
Zitat Taschendieb (2008-03-16 21:06:36)
prust! fast hätte ich meinen morgenkaffee verschüttet... |
Zitat pb (2008-03-17 08:57:50)
Pass durchaus in seine Vorlieben... |
joke |
Zitat Taschendieb (2008-03-18 07:26:37)
noch einer... es wimmelt zurzeit nur so von einwortfetischisten [Editiert von pb am 2008-03-18 08:17:08] |
Zitat pb (2008-03-14 09:29:35)
warum muss ein film mehr sein als plumpes und dummes popcornkino? imho gibt es zur genüge solche filme die intelligent sind. warum nicht mal ein brainstopper, welchen man einfach geniessen kann? ich fänds schade, wenn es keine solchen blockbuster mehr geben würde. auch wenn ich die "intelligenteren" filme auch sehr mag. [Editiert von siamolo am 2008-03-18 09:48:57] |
Zitat siamolo (2008-03-18 09:47:19)
weil auch ein stückchen intelligenz jedem film gut tut. nur ein stückchen. jedes drehbuch sollte zumindest einen sinn haben. darsteller sollten zumindest okay sein. die handlung sollte zumindest nachvollziehbar sein. |
Zitat pb (2008-03-14 09:29:35)
Spoiler zum Lesen Text markieren
sehr einfach, 1000mal gesehen - trotzdem sinnvoll.
[Editiert von siamolo am 2008-03-18 09:59:03] |
naja, ein Film sollte jedenfalls so gestaltet sein, dass ein etwas bewanderter Kinogänger den Film nicht schon drei Mal gesehen hat. Ich hab' ja nichts gegen no-brain-kino und hatte auch an Bad Boys 2 oder Crank meine Freude, aber was hier geliefert wird ist einfach langweilig und zusammengeklaut. Ausserdem sollte die Innovation doch etwas weiter gehen als bei der CGI, schliesslich sind wir hier nicht bei Star Wars. |
eine handlung die dumm ist, charaktere die doof sind, gags die nicht witzig sind und ideen die einfach blöd sind, das alles ergibt keine nachvollziehbare handlung, siamolo. das ist einfach ein zusammengeschustertes werk untalentierter autoren, verfilmt von einem bombastregisseur, der seit jahren nichts anderes kann als mittel- bis unterdurchschnittliche filme zu bieten. geschnallt? |
Ich kann die Begründungen auch nicht ganz verstehen. Von der Grundgeschichte her (Mann liebt Frau, Frau wird entführt, Mann macht sich auf zur Rettung) ists das gleiche wie bei Apocalypto. Und hier kriegen wir halt eine "Light"-Version des Stoffes geliefert, das mit IMO sehr gut animierten Mammuts angereichert wurde. Dass es nichts Hochstehendes ist, dürfte allen klar sein. Und auch, dass der geschichtliche Hintergrund nicht existiert. Aber der Unterhaltungs- und Actionfaktor ist doch anständig gelungen. Und so Urzeitfilme gibts eh viel zu selten.... Huga! |
Zitat pb (2008-03-18 10:07:23)
komisch das sich leute welche emmerich scheisse finden immer wieder seine filme ansehen gehen wenn man genau weiss, wie der mann filme macht. - Independence Day (immer noch saugeil) also von der Intelligenz her schon eher unterdurschnittlich. vom Action und Unterhaltunsfaktor her aber mindestend durchschnittlich. für mich halt sogar mehr als durschnittlich. [Editiert von siamolo am 2008-03-18 11:24:30] |
also ich hab mich schon lange nicht mehr so amüsiert im kino. (hab mich ab der story wirklich schiefgelacht) |
gut animierte Mammuts, eine Geschichte die man kennt (Liebe...). Das alles mit ein paar fertzigen Bildern und Action garniert gibt eine nette Unterhaltung. Mehr gibt's da halt nicht. =) Mir hats in mehreren Sinnen gereicht. ;) |
Der mit Fieberblattern übersäte Albino hat ja den Vogel komplett abgeschossen, was hat sich Emmerich nur dabei gedacht? |
Roland Emmerich, hatte immer besonders viel Erfolg mit Endzeit - und SciFi - Szenarien!? Nun wagte er den Schritt in die Vergangenheit, der sich leider auch auf das vermeintliche Drehbuch bezieht. "10.000 BC" ist eine filmische Nullnummer, die eher Langweilig als packend ist. Die wenigen, relativ guten Szenen, sah man schon im Trailer! So unaufgeregt, was seit langem kein Emmerich Flick. Die Dialoge sind eher lustig und stupide, die Action so lahm wie in einem Boll - Film und die Bösen Buben in ihren Gary Glitter Outfits sind lächerlich. Emmerich klaut bei sich selbst, Jurassic Park und Gibsons Apocalypto, ohne jemals einen wirklich eigenständigen Film zu kreieren. Seine Steinzeitmenschen sprechen Englisch, sehen aus wie Ken und Barbie und gehen wohl regelmässig zum Zahnarzt. Selbst die Filmlänge ist zu lang, denn Emmerich stopft zwischen die dürftigen Begegnungen mit PS2 - Bestien öde Füllszenen mit nichtssagenden Dialogen. "10.000 BC" kann man getrost als Flop bezeichnen, auch wenn er recht gut an den Kinos lief, der Film bleibt nicht im Gedächtnis, da alles so öde aufgetischt wurde. |
war ok, aber der extrem kitschige Schluss war völlig unnötig. |
Ist schon länger her, als ich den Film gesehen habe, fand ihn aber OK. Immerhin unterhält er mit seiner Action den Zuschauer einigermassen. |

