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Beitrag The Spiderwick Chronicles

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The Spiderwick Chronicles oder: Jared or Not-Jared, that is the question


Wer sich bei der Beschreibung der Story fragen sollte, ob es denn wirklich noch eine Verfilmung eines fantastischen Kinderbuches braucht, kann sich schon mal mit zwei Tatsachen trösten: Erstens ist der Film nicht einfach die Verfilmung eines Bandes der Kinderbuchreihe von Tony DiTerlizzi und Holly Black, nein, es sind deren ganze fünf. Man braucht also nicht zu befürchten, dass die Geschichte schleppend langsam voran geht oder gar in ein offenes Ende mündet, damit auch ja eine Fortsetzung her muss. Ganz im Gegenteil: Die Story bleibt bis auf wenige familienzentrierte Szenen meist sehr actionbetont, geht flott voran, geizt auch nicht mit Gruselszenen und ist am Ende definitiv fertig erzählt. Und zweitens bleibt der Film im Gegensatz zu vielen anderen Fantasyfilmen weit unter der 2-Stundenmarke.

Eine wahre Augenweide sind die vielen Spezialeffekte, allen voran die animierten magischen Kreaturen. Auf der einen Seite sind da die Fieslinge um Mulgarath, die teilweise wirklich echt gruselig-hässlich sind, ohne aber für die jüngeren Zuschauer zu krass zu werden, auf der anderen Seite die guten Wesen, die die Bereiche Witz und Jö-Effekt abdecken, wie etwa Thimbletack, der sich, wenn er wütend ist, in einen grünen Bogart verwandelt und so irgendwie wie ein winziger Hulk aussieht. Den Vogel schiesst aber (buchstäblich!) der von Seth Rogen (Knocked Up) gesprochene Schweinekobold Hogsqueal ab, der sich durch Feigheit, eine grosse Klappe und einen noch grösseren Appetit auszeichnet.

Bei den menschlichen Figuren überzeugt vor allem Freddie Highmore (Charlie and the Chocolate Factory) in der Doppelrolle der völlig unterschiedlichen Zwillingsbrüder, bei dem sogar der Amerikanische Akzent ziemlich sitzt. Auch der eigentlich altbekannte Scheidungshandlungsstrang wirkt durch seine Leistung durchaus überzeugend und fügt dem Film ein paar unerwartet ernste Töne hinzu. Einzig das vielleicht etwas gar kurze Finale und die eher langatmigen Szenen mit Tante Lucinda dämpfen die Begeisterung ein bisschen. Aber dafür wird man während des restlichen Filmes mit genügend Action, Witz und Grusel entschädigt, dass das gar nicht recht ins Gewicht fällt.

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pps' Wertung: 4.5 Sterne

Ist das nicht so eine Mogelpackung wie Bridge to Terabithia, wo im Trailer auf Fantasy und Kobold gemacht wird und man dann im finalen Film fast nix davon zu sehen kriegt?

muri's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat muri (2008-03-03 11:22:01)

Ist das nicht so eine Mogelpackung wie Bridge to Terabithia, wo im Trailer auf Fantasy und Kobold gemacht wird und man dann im finalen Film fast nix davon zu sehen kriegt?

Ne, absolut nicht. Es hat wirklich viele fantastische Viecher, und es wird auch tüchtig vor den Bösen davongelaufen und gegen sie gekämpft, und die Guten darf man in ihrer Farbenpracht bestaunen.

"Bridge to Terabithia" find ich ja nen ganz tollen Film, aber das Marketing hat da komplett versagt, schliesslich ist ja das Buch von Katherine Paterson so absolut gar nicht phantastische Literatur, und im Film kommen Fantasyelemente auch nur ganz am Rande vor (die Fantasywelt ist da ja auch nur eingebildet). Bei Spiderwick gibt es die Viecher wirklich, nur kann man sie als "normaler" Mensch nicht sehen.

pps' Wertung: 5.0 Sterne

Zitat pps (2008-03-03 11:36:23)

Bei Spiderwick gibt es die Viecher wirklich, nur kann man sie als "normaler" Mensch nicht sehen.

Das heisst, es liegen vor dem Kino solche Rundumeli auf, durch die man den Film gucken muss? :d

muri's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat muri (2008-03-03 11:39:30)
Zitat pps (2008-03-03 11:36:23)

Bei Spiderwick gibt es die Viecher wirklich, nur kann man sie als "normaler" Mensch nicht sehen.

Das heisst, es liegen vor dem Kino solche Rundumeli auf, durch die man den Film gucken muss? :d

Haha! :d Ja, das wäre eine Lösung. Oder ein gefrässiges Schweinchen lungert rum, das einem dann hinterrücks ins Gesicht spuckt ;) Man sieht die Viecher, wenn sie es wollen, oder wenn man durch gewisse Mitteli "sehend" gemacht wird. Aber die Kids reagieren definitiv nicht die Ganze Zeit auf leere Luft, sondern dürfen auch ein paar Monstern direkt in die Augen schauen.

pps' Wertung: 5.0 Sterne

Zitat pps (2008-03-03 10:55:00)

Tony DiTerlizzi

Genialer Zeichner...Hab noch ein paar unterschriebene Magic-Karten von ihm ;)

Markus' Wertung: Noch nicht bewertet

KEIN Kinderfilm, aber ein gutes und schön gespieltes Fantasy-Abenteuer. Freddie Highmore find ich nicht erst seit gestern klasse und Nick Nolte macht als alter Mann mehr Angst wie als Oger.

Die Geschichte geht allerdings relativ rassig dem Ende entgegen, die Kitschszenen mit dem Ur-Ur-Onkel waren mir persönlich ein bisschen zu lang und harmlos und auch die Mutti kommt kaum zum Zug. Überraschend dafür der Auftritt von Andrew McCarthy, der uns alten Säcken noch aus St. Elmos Fire oder Mannequin ein Begriff ist.

Nette Sache also. Aber nächstes Mal ein bisschen mehr Gas geben und bitte mehr von Hogsqueal zeigen. Der ist nämlich wirklich klasse! ;)

muri's Wertung: 4.0 Sterne

Fantasy und kein Ende. Nun verfilmte Mark S. Waters den Roman "Die Chroniken der Spiderwicks" relativ los, als actionreichen und teils für die kleinen zu gruseligen Film. Die Darsteller meistern ihre stereotypen Rollen sehr gut und der kurze Auftritt von Nick Nolte, als menschliche Hülle für Mulgarath, war gut gelungen. Visuell kann man auch nicht merkern, denn in "Die Geheimniss der Spiderwicks" tummeln sich nur so Gestalten wie Kobolde, Feen, Greife und Trolle. Auch wenn die Story einem bestimmten Spannungsbogen folgt, so sind die Actionsequenzen sehr dynamisch und packend ausgefallen. Insgesamt kommt der Film trotz mangelnder Tiefe nicht an die anderen Epigonen des Genres heran, kann aber bis zum wunderschön anrührenden Ende ohne unnötige Längen gut unterhalten8d

mülltonne's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat mülltonne (2008-08-16 13:01:19)

Insgesamt kommt der Film trotz mangelnder Tiefe nicht an die anderen Epigonen des Genres heran, kann aber bis zum wunderschön anrührenden Ende ohne unnötige Längen gut unterhalten8d

...ich glaube nicht, dass das Wort "Epigone" das bedeutet, was du denkst, dass es bedeutet...

pps' Wertung: 5.0 Sterne

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Lediglich das eine kleine Detail stört mich, nähmlich dass viel zu viele Bücher in zu wenig Zeit gepresst wurden, wodurch der Film viel zu schnell vorangeht und die verschiedenen Fantasy Figuren dann halt irgendwie mal schnell im eiltempo vorgestellt werden.
Als Kinderfilm würd ich das ganze nicht Bezeichnen da man eine blutige Wunde sieht (nicht wie bei Narnia ;) ) und auch mal Hände und Köpfe durch die gegend fliegen dürfen und auch ganze Gesichter weggeschmolzen werden...
Jedenfalls besser als einige der gescheiterten Fantasy Filme wie Eragon oder Golden Compass b)

HomerSimpson's Wertung: 5.0 Sterne


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