Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Vantage Point
Vantage Point oder: Wer wars? Der Film, der sich immer wieder um das Gleiche Geschehnis dreht und in dem verschiedene Personen ihre Blickwinkel präsentieren dürfen, scheint beim Publikum gut angekommen zu sein. Vantage Point sprang in den US-Kinocharts in seiner ersten Woche direkt an die Spitze und das nicht zu Unrecht. Der Zuschauer kriegt gleich von Anfang an den Tarif erklärt. Das Attentat startet aus der Sicht zweier Secret-Service-Agenten, die von Dennis Quaid sehr verbissen und Lost-Dökti Matthew Fox uninspiriert dargestellt werden. Danach werden dem Zuschauer die (natürlich) immer gleichen Vorgänge, einfach mit anderen Hauptdarstellern, vorgeführt. Da wäre ein sichtlich unterforderter Forest Whitaker, eine unspektakuläre Sigourney Weaver und weitere Mimen, die versuchen, aus der bekannten Szenerie das Maximum herauszuholen. Sogar William Hurt, der ebenfalls nicht annähernd das abrufen muss, was er eigentlich kann, kriegt als Präsident eine Geschichte, die in einer schönen Autoverfolgung durch die spanischen Gässchen und Strassen endet. Interessant ist natürlich, dass die Details bei der einen Geschichte zum Mittelpunkt einer anderen werden können. Und genau daraus zieht Vantage Point sein Interesse. Die Hauptstory hat man nach zwanzig Minuten gesehen, die Änderungen der Blickwinkel ist nicht grad intelligent gelöst worden und der Zuschauer muss, will er nicht gelangweilt im Kinosessel sitzen, anfangen, sich den Täter selber zurecht zu rücken. Wer wars? Wer hat Dreck am Stecken? Und dann Dennis Quaid auch einen anderen Gesichtsausruck zeigen, als mit zusammengekniffenem Mund in die Gegend gucken? Fazit: Die persönliche Suche nach dem Täter, der leider dann auch bald mal unspektakulär enthüllt wird, macht aus Vantage Point einen netten Actionfilm, in dem es explodiert, geschossen wird und mit dem Auto durch die Stadt gejagt wird. Dazu kommt die grundsätzlich interessante Ausgangslage, die jedoch von unmotivierten und unterforderten Schauspielern nicht so recht in Gang kommt. Wer einen vielschichtigen Film wie Crash oder 11:14 erwartet, wird enttäuscht. |
Vantage Point oder: Save the Potus! Vantage Point ist ein gut überlegter Thriller, der besonders während den Rewinds besonders spannend daherkommt. Hervorragend gefilmt und geschnitten ist das Ganze, das vermittelt einem das Gefühl, es handle sich um eine Doku, was sehr gut zum Film passt. Dennis Quaid und Forest Whitaker machen ihre Sache solide und es macht Spass den Akteuren beim Rennen und Rufen zuzusehen. |
Die Grundidee von Vantage Point ist sicher reizvoll. Meiner Meinung nach hat man es gegen Ende vergeigt. Es sind nicht mal die Wiederholungen, die mich gestört haben. Es gab einfach ein paar unnötige Figuren und Passagen, die hätte man getröst weglassen können und es hätte sie niemand vermisst: etwas mehr fokus auf die terroristen und ihr verwirrspiel hätte mir mehr gebracht als die massenszene auf dem platz so unnötig in die länge zu ziehen (nach der x.ten wiederholung mit dem bürgermeister und seiner ansprache fragte ich mich dauernd, wieso man so unwichtiges immer wieder zeigen muss, wie auch der präsident, der getroffen zu boden fällt.ja, er wurde angeschossen, wir haben's alle kapiert) und am schluss muss dann wieder alles hingesudelt werden, dass man es fast nicht mehr mitkrieg, was da alles abgeht. schade. aber spannend fand ich ihn allemal. - minuspunkt:
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Vantage Point hat mich doch ein bisschen überrascht. Der Film war richtig spannend, intensiv und rasant. Auch die Schauspieler erfüllen ihre Arbeit ohne grössere Probleme. Aber was mir am besten angesprochen hat, waren die Actionszene. Was leider Abzug gibt, ist wie schon erwähnt der Schluss, der einmal wieder typisch 0815 war. Dennoch ein Unterhaltsamer Actionstreifen. Würde ihm eine 4,5 geben. |
Ich gebe dem Film eine hohe Wertung, da ich extrem begeistert war. Die ersten 70min sind wirklich äussert spannend und immer rasender. Ab dem Zeitpunkt, bis man erfährt das "interne" Leute drinstecken und Dennis Quaid die Verfolgung aufnimmt. Ab dann zerreisst die Spannung allmählich, vor allem weil die Autoverfolgung bis zur "unteren Brücke" zu lange dauert. Den Schluss habe ich ganz ehrlich nicht mehr ganz kapiert, wer jetzt mit wem oder gegen wen arbeitet (z.B. der "Cop" "überrascht das ich noch lebe". Gegen wen kämpft er jetzt?) Der Schluss mit dem Krankenwagen ist einfach ein zu grosser Zufall und für mich - zum restlichen Film - zu wenig durchdacht. Die Amis stehen wieder einmal gut da, die Bösen verlieren und Amis sind die Helden. Wirklich schade! Aber ein DVD den man getrost einkaufen kann. Bin gespannt wie er auf der DVD in DTS oder D.D.5.1 Vertonung klingen wird. Ich werd ihn mir sicherlich zulegen. PS Ach ja, im Gegensatz zum Redakteur dieses Filmes, fand ich die zwei Filme «Crash» und «11:14» viel langweiliger und schlechter! Vor allem da Crash für mich kein Actionfilm ist, sondern eher ein Drama. [Editiert von Fabi7 am 2008-04-25 19:02:52] |
Zitat Fabi7 (2008-04-25 18:59:46)
Dafür haben Crash und 11:14 viel fiesere und bessere Auflösungen als Vantage Point, was den Gesamteindruck hebt. Bei mir stellte sich gegen Ende etwas die Langweille her wenn die Rückblende sich plötzlich nur noch auf ne mässige Verfolgungsjagd konzentriert die am Ende im puren Zufall mit einem etwas kitschigem Happy-End endet. Die Grundidee ist ganz solide und auch bei den ersten Rückblenden ganz gut erzählt. Man beginnt selbst zu rätseln etc. Dann wird aber auf einen Schlag beinahe alles gelöst und auch das Finale mit Krankenwagen und dem traurigen Hundeblick-Whitacker ist vorsehbar. Nette Idee, mässige Umsetzung mit einem soliden Cast. Purer Durchschnitt! |
Zitat Fabi7 (2008-04-25 18:59:46)
Was LA Crash schlechter als Vantage Point? Finde das hat schon fast nichts mehr mit Geschmackssache zu tun... Einer meiner Vorredner hat das Richtige gesagt, das Mädchen und Forrester hätte man sich sparen können. Was hat man nur dabei Gedacht ihn da auf dem Platz mit der Kamera "herumwuchteln" zu sehen - einfach peinlich. |

