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Beitrag The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford
The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford oder: Erst reden, dann schiessen! "Der Western ist tot!" tönt es seit Jahren aus allen Ecken und die Filmfans können meistens nur bedauernd nicken. Doch in letzter Zeit gab es eine kleine Wiederauferstehung des Genres mit gelungenen Filmen wie 3:10 to Yuma oder eben The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford. Doch die Zeiten, in denen wilde Schiessereien, besoffene Revolverhelden und hässliche Nutten über die Leinwand fegten, scheinen wirklich eine Art Überarbeitung zu bekommen. The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford hat nicht nur einen ellenlangen Titel, sondern dauert auch knapp 160 Minuten. Und diese Zeit braucht die Geschichte auch, um ihre Faszination rüberbringen zu können. Die Erzählstruktur ist gemächlich, es wird viel (zuviel?) geredet und so richtig Vollgas (so mit staubendem Sand, wiehernden Pferden und fluchenden Sheriffs) gibt kaum einer. So ist denn dieser Film ganz auf die Schauspieler ausgerichtet, die allesamt eine gnadenlos gute Performance abgeben. Auch wenn Brad Pitt zu oberst auf dem Filmplakat steht, so ist es doch Casey Affleck (Gone Baby Gone), der dem Superstar den Erfolg streitig macht. Während Ersterer misstrauisch, traurig blickend und vielfach murmelnd seine Figur porträtiert, wird man aus Robert Ford nicht so richtig schlau. Und genau darin liegt das Können von Casey Affleck, der inmitten dieser ernsten Männer einen Lichtblick darstellt und seinem Charakter Zerrissenheit und auch Feigheit spürbar verleiht. Fazit: Ein langer Film muss den Zuschauer nicht zwingendermassen fesseln. Dieser hier schafft es nur begrenzt, denn obwohl sich die Darsteller gegenseitig antreiben und die Belohnungen (in welcher Art auch immer) für die Crew sicher verdient sind, so hat der Film Mühe, den Zuschauer wirklich bei der Stange zu halten. Trotzdem lohnt es sich, einmal 160 Minuten in einem abgedunkelten Raum hin zu sitzen und dem tragischen Treiben dieser Cowboys zu zuschauen. Denn schlecht ist The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford beileibe nicht. Enttäuschend ist dann aber die Ausstattung der DVD, der jegliches Bonusmaterial fehlt. Wer Extras will, muss sich die teurere Special-Edition kaufen. Ton und Bild sind dafür gelungen und lassen keine Wünsche offen. |
jajaja!!! ein ganz grosser western für alle die muse haben, langen einstellungen (hach...) und ein bisschen poesie beizuwohnen! pitt spielt gut, casey affleck noch guter |
Ein bisschen schäme ich mich fast dafür und vielleicht lag's auch eher an den Umständen, aber trotz fantastischer Bilder und guter schauspielerischer Leistung bin ich - eingeschlafen. |
Ich mag normalerweise sehr langsame Filme, "The Savages" oder "Smart People", "Lake Tahoe" usw. fand ich ganz nett, und alle Jim Jarmush Filme ebenfalls. Aber dieser Film fand ich persönlich SOOOOOOOOOO langweilig, ich konnte nicht mal zu Ende kucken. |
Dann hast du ihn nicht gesehen. Gerade das Ende ist das geniale an dem Film. |
Diesen Streifen wollte ich schon lange einmal sehen. Nach dem Schauen wurde mir auch bewusst wieso. Die Atmosphäre welche dieser Film vermittelt, finde ich schlicht und weg genial. Es sind zum Einen die Landschaftsbilder die den Film ausmachen, aber auch das Verhalten der verschiedenen Personen. Für die Entwicklung der Charakteren wird viel Zeit aufgewendet, man kann dann aber auch ihre Gefühle nachvollziehen. Aber nicht nur dies sondern auch die Geschichte ist gut gelungen. Vor allem der Schluss konnte bei mir Punkten. Der Film hat teilweise zu viele Längen, was dem Film die 6 Sterne kosten. Aber ansonsten wirklich eine sehr gelungener Western Film mit starker schauspielerischer Leistung. |
Einfach nur langweilig... |
Zitat V8 Power (2009-11-08 13:55:46)
Word! |
Ist halt keine Bay-Shice Kiddies |
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