Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Be Kind Rewind
Be Kind Rewind oder: VHS, yes!!! Kaum ein Regisseur lebt in seinen Filmen so die Fantasie aus wie Michel Gondry. Der Franzose hat sich vor zwei Jahren mit The Science of Sleep vom genialen Drehbuchautoren Charlie Kaufman abgelöst, um noch mehr Kontrolle bei der Ausführung seiner Ideen zu haben. Dieser Film ist dann auch von A - Z Gondrys Ding, vom Hirngespinst bis zum Soundtrack, den er zusammen mit einer Band auch noch selber einspielte. Be Kind Rewind stellt für den Regisseur eine Premiere dar: Zum ersten Mal hat er eine reinrassige Komödie inszeniert, für die er mit Jack Black und Mos Def eine augenscheinliche Bestbesetzung verpflichtete. Kern des Filmes sind ganz klar die so genannten "Swedes", ein erfundenes Wort von Jerry für das Nachdrehen von bekannten Filmen. Das ganze fängt schon grossartig mit Ghostbusters an, und geht weiter mit RoboCop, Rush Hour oder Bad Boys II. Gondry kann hier seine kindliche Fantasie voll ausleben, und auch der Zuschauer hat einen Riesenspass, wenn etwa Jack Black mit einem aus Müll zusammengesetzten RoboCop Verkleidung auf Ganovenjagd geht. Trash par exellence. Alle Filme konnte Gondry jedoch nicht "sweden": Die Rechte für einen seiner Lieblingsstreifen, Zurück in die Zukunft, wurden ihm verweigert. Aufgebaut ist Be Kind Rewind wieder einmal auf Gondrys innige Verbundenheit zur schwarzen Musik. Im Gegensatz zu David Chappelles Block Party bildet sie hier mit der Geschichte von Fats Waller vorerst den Handlungsrahmen, um am Schluss ins Zentrum zu rücken. Es ist die Wiederbelebung einer Legende, die Gondry ganz beiläufig hinbekommt, ihm aber durchaus wichtig war. Be Kind Rewind ist ein luftiger Spass geworden, zwar kein überragendes Highlight, aber ein dem Spinnertum verfallenes, frivoles Filme Best-of, dass zugleich das links liegen gelassenen VHS-Formats für seine respektablen Verdienste ehrt. |
Be Kind Rewind ist ein unterhaltsamer Film mit symphatischen Darstellern. Die Story finde ich sehr orginell mit dem Filmenachmachen à la Ghostbusters und Rush Hour 2 Trotzdem ein guter Film mit hohem Unterhaltungswert.
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Be Kind Rewind besingt in ungeheurer Leichtigkeit das Medium Film, egal wie trashig es auch sein kann. Jack Black und Mos Def harmonieren hervorragend miteinander, Danny Glover spielt solide und die Minirollen von Sigourney Weaver und Marcus Carl Franklin (I'm Not There) haben mich persönlich sehr gefreut. Michel Gondry ist mit Be Kind Rewind ein warmherziger Film gelungen (das können die Franzosen), der um Längen besser ist als Eternal Sunshine of the Spotless Mind. [Editiert von El Chupanebrey am 2008-07-29 20:50:09] |
Am Anfangs sehr nerviger Film wegen dem Overacting von Jack Black, der einfach in jedem Film nerven muss. Doch dann wird der Film zum Glück viel besser, er bekommt sogar einen Jazz-Touch und einen Touch der guten alten "Tanzzeiten". |
Tut mir leid, dieser Film ging mir völlig am Ar*** vorbei. Ich fand die Idee ja gut, aber habe leider keine Sekunde an eine dieser Situationen oder Personen echt glauben können. Es gibt im DVD Zeitalter also immer noch Personen die gerne in einer runtergekommenen Videothek alte VHS Filme, die schon hundertausend Mal im TV liefen, ausleihen. Was leute an diesen selbergemachten Filmen dann so lustig fanden, konnte ich auch nicht gut nachvollziehen. Als Fantasy Film wirkt der Steifen eben viel zu echt und zu ernst. Dieses Problem hatte ich mit Eternal Sunshine... oder Science of Sleep nicht, die zwar ähnlich obskur sind, aber mir richtig gut gefallen hat. Auf französisch sagt man hier "un pétard mouillé". |
Naja, tolle Idee aber der Film wusste nicht was er sein wollte. Komödie, Drama, Fantasy? Jedenfalls kam er nicht in die Gänge. Die Sache mit dem Elektrizitätswerk war total überflüssig. Von Bad Boys 2 (so stehts im Review) habe ich übrigens nichts mitgekriegt. |
Das einzige Highlight sind definitiv die Neuverfilmungen der bekannten Filme. Ansonsten ist der Film recht träge und uninteressant. Bis endlich was passiert dauert es ne halbe Stunde (bei einer Filmlängendauer von 90 Minuten). Jack Black spielt seine Figur völlig überzogen. |

