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Beitrag The Sum of All Fears

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The Sum of All Fears oder: Bombenstimmung.


Nach Alec Baldwin (Hunt for Red October) und Harrison Ford (Patriot Games und Clear and present Danger) hat nun Ben Affleck die Rolle des CIA-Agenten Jack Ryan übernommen. Obwohl die Geschichte eigentlich in der Gegenwart spielt, ist die Figur Jack Ryan erst am Anfang seiner Karriere, während er bei den früheren Filmen schon ein gestandener Agent war. Dennoch verspricht uns der Regisseur einen spannenden, explosiven und actionreichen Thriller. Mit einem Budget von 68 Mio Dollar, spielte der Streifen in den USA bis Ende Juli knapp 120 Mio. Dollar eingespielt. Solche Filme werden in den USA natürlich gerne gesehen, da schlussendlich die "guten" Amerikaner gewinnen werden. Nichts desto Trotz darf man sich auf ein weiteres Highlight des Kinosommers freuen.

Die ersten 3 Jack Ryan-Verfilmungen habe ich gesehen. Die einen (Hunt for Red October) fand ich stark, andere (Patriot Games) weniger. Gespannt war ich nun also auf den Auftritt von Ben Affleck. Kurze Geschichte - langer und imposanter Film. Schauspielerisch sind vor allem Ben Affleck und Morgan Freeman gefordert, beide machen ihre Sache sehr gut (sogar Affleck...). Der Film ist sehr interessant (wie es Clancy-Verfilmungen halt immer so sind) und politisch in der Gegenwart angelegt. Kein Science-Fiction, sondern brutale Realität ist hier Trumpf. Wie es sich gehört gibts natürlich auch Explosionen, die sind aber sparsam und sinnvoll eingesetzt.

Fazit: Gelungene Verfilmung, zeitweise sehr gute Schauspieler, bedrückende Stimmung und 2 Stunden hervorragendes Polit-Actionkino. Hat mir sehr gut gefallen.

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muri's Wertung: 4.5 Sterne

Als grosser Tom-Clancy-Fan musste ich mir The Sum Of All Fears natürlich anschauen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war zwar besser ( Ich fand die Story realistischer, aber man kann fast nichts gegen political correctness machen), doch dass das Buch menist besser ist, ist ein offenes Geheimnis.
Cooler Film und coole Darsteller

[Editiert von 'Lukas' am 03 Jan 2004 15:46:35]

lbo's Wertung: 5.0 Sterne

"The Sum of all Fears", hier bekannt als "Der Anschlag" bekam zu Unrecht viel zu viel überwältigende Kritik. Angeblich sollte es eines der Filmhighlights des Jahres sein. Mit grossen Erwartungen sah ich mir diesen Film an, und wurde doch so ziemlich enttäuscht.
"The Sum of all Fears" ist zwar gut gemacht, schlussendlich aber doch noch zu fad mit einem öden Nachgeschmack...

Morgan Freeman spielt mit, das wäre ja dann schonmal wirklich ein Grund, einen Blick in diesen Film zu werfen, oder besser gesagt, zu riskieren. Obwohl man hier nicht wirklich viel von Morgan Freeman zu sehen bekommt, ist er doch wieder überragend, wenn er dann mal an der Reihe ist, mit dem Schauspielen. Auch Ben Affleck, welcher durchaus überzeugen, war auch schon schlechter, allerdings spielt er wahrscheinlich nie wieder so gut wie in "Changing Lanes". Das wären dann kurz zusammengefasst auch die beiden Hauptdarsteller. Gute Voraussetzungen für einen gelungenen Film.

Spannung, welche in einem Film wie "The Sum of all Fears" so wichtig wäre, ist hier so gut wie nie vorhanden. Ehrlich gesagt war ich überrascht, als am Ende der Film fertig war. Ich konnte gar nicht glauben, dass es das schon gewesen sein kann. Versteht mich nicht falsch, der Film ist wirklich gut, nur hat er die wirklich Hammer-Kritiken nicht verdient. Die Atmosphäre im Film, muss ich zugeben, ist wirklich schön dicht und ein wenig düster. Auch wie der Film gemacht ist... Besser könnte es echt nicht sein !

Action-Fans können gleich schon einpacken, denn "Der Anschlag" ist weder ein Action-Thriller, noch ein Action-Film, sondern ein purer Thriller. Thriller Fans könnten durchaus auf ihre Kosten kommen, obwohl der Film ohne Ben Affleck durchaus realistischer und spannender gewesen wäre. Ein wenig Spannung, schöne Atmosphäre, ein hervorragender Morgan Freeman in einem politischen Anschlags-Thriller. Passt doch alles schön zusammen.
Und ist für einen Filmabend zu Hause wirklich nicht schlecht geeignet.

Insgesamt ist "The Sum of all Fears" doch recht unterhaltend, was auch am grossen Teil an Morgan Freeman, und an den schönen Effekten liegt, und nicht zu vergessen an der schön dichten Atmosphäre, die der Film bietet. Wer politische Thriller mag, könnte mit "Der Anschlag" doch glatt auf seine Kosten kommen. Riskiert ruhig einen Blick, auch wenn euch diese Kritik hier nicht wirklich dazu anregt, sich den Film anzuschauen. Oder kann es sein, dass ich ihn nochmals anschauen muss ? Ich denke nicht... Nichts Grosses, aber auf jeden Fall auch nichts Kleines. Empfehlenswert für alle Polit-Thriller Freaks !

[Editiert von 'Reservoir Dog' am 02 Mrz 2004 15:15:10]

Reservoir Dog's Wertung: 3.0 Sterne

Fand den auch super, diesen film. Ich mag filme mit dem ganzen pentagon kram und den verschiedenen telefonen und Defcon 1,2,3 usw.

7hUnD4b1Rd's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat muri (2002-08-29 12:15:00)

The Sum of All Fears oder: Bombenstimmung.
"... brutale Realität..."


'tschuldigung? Ist das nicht der Film, in dem ein Helikopter abstürzt, weil in unmittelbarer Nähe eine A-Bombe gezündet wird, und der Protagonist anschliessend unversehrt aus dem Helikopter steigt und weiter gegen die Bösen kämpft?

Auch die Tatsache, dass es zuerst heisst, Jack Ryan würde nicht verletzt, weil er im Süden der Bombe war und deren radioaktiver Niederschlag nach Norden wehte, und man später erfährt, dass seine Freundin, die im Norden war, ebenfalls unbeschadet davon kommt, macht das ganz nicht realistischer.

"Dies schrieb übrigens die "Konkurrenz" von Cineman:
(...) So weit, so langweilig, und «The Sum of all fears» wäre wohl sang- und klanglos untergegangen, hätte nicht der Anschlag vom 11.September 2001 dem Film - welcher vor dem ominösen Datum produziert wurde - eine besondere Pointe verliehen. (...) Clancy hat mit der realen Terrorattacke die Kontrolle über seine Fiktion verloren. Es bleibt ihm der schwache Trost, dass der aktuelle US-Präsident mit seinen zombiemässigen Auftritten der Clancy-Ideal-Figur inzwischen beunruhigend nahe kommt. Vielleicht holt die Fiktion die Realität ja bald schon wieder ein."

Wie wahr...

Netizen Kane's Wertung: 3.0 Sterne

wie wahr, wie wahr. andererseits, guckt man die bond-filme realistisch an, dann lassen sich ebenfalls diverse mängel aufzeigen. irgendwie gehört doch zu den super-spezial-agenten-filmen dieses "übermenschliche"... ansonsten wärens keine super-spezial-agenten.

th's Wertung: 3.0 Sterne

Das klingt jetzt vielleicht etwas herbei konstruiert und inkonsequent: Aber von einem Bond erwarte ich keinen Realismus. "Jagd auf Roter Oktober" hat aber eine eher realistische Vorlage geliefert.
Ausserdem geschehen die unrealistischen Szenen bei James meist mit einem Augenzwinkern, während sie bei (diesem) Jack eher ernst gemeint waren.

Netizen Kane's Wertung: 3.0 Sterne

Das Buch von Tom Clancy "The sum of all fears", zu deutsch "Das Echo aller Furcht" ist eigentlich unverfilmbar. Trotzdem wurde das Handlungsgerüst recht gut beibehalten, obwohl grosse Teile extrem abgeändert wurden. Im Buch. z.B. ist der Präsident und Ryan nicht mal in der Nähe des Stadions, der Charakter der Sicherheitsberaterin wurde weggelassen, Jack Ryan ist noch ein Anfänger und Cathy ist erst seine Freundin (statt seine Frau mit 2 Kindern, die sich ein drittes wünscht), der minuziöse Bau der Bombe kommt nicht vor.
Im Buch, wie im Film hat die A-Bombe viel zu wenig Sprengkraft. Im Buch wird aber erklärt, warum, im Film nicht. Hätte sich nämlich die volle Sprengkraft entfaltet, wäre Baltimore komplett dem Erdboden gleich gewesen. Ein nicht unerhebliches Detail.
Der Film ist dennoch durchaus spannend, bietet solide, wenn auch sehr wenig Action. Ben Affleck nimmt man die Rolle als Jack Ryan ab, obwohl er nie an die Qualitäten eines Harrison Ford herankommt. Ein kurzweiliger, unterhaltsamer Film, aber ohne grosse Ambitionen.

WideScreen03608's Wertung: 4.0 Sterne


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