Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Jumper
Jumper oder: Anakin kann beamen! Es ist ruhig geworden um Hayden Christensen, seit er 2005 in Star Wars 3 zu "Darth Vader" geworden ist. Nun ist er mit einem blitzblanken Actionfilm zurück und springt in Jumper spektakulär durch die Postkartenländer. Unter der Regie von Doug Liman (The Bourne Identity, Mr. and Mrs. Smith) schaffte der Jungstar sogar den Sprung an die Spitze der US-Kinocharts. Jumper basiert auf dem Buch eines Herrn, namens Steven Gould, unterscheidet sich aber in diversen Punkten von seiner Vorlage. Der Start des Films lässt bereits erahnen, um was es in Jumper in erster Linie geht. Das Springen von einem Ort zum anderen und das möglichst spektakulär und spannend. Es wird sogar versucht, eine Liebesgeschichte zu bringen, aber das gelingt den Machern nur bedingt, da die Chemie zwischen Hayden Christensen und Rachel Bilson nur bedingt funktioniert. Überhaupt, der Mann, der in Shattered Glass und Life as a House so gute Performances abgegeben hat, kommt nicht so recht auf Touren. Seine Mimik ist einseitig und den Action-Springer nimmt man ihm nicht richtig ab. Da ist Kollege Jamie Bell ganz anders. Dem glaubt der Zuschauer aufs Wort, dass er jeden Tag ums Überleben kämpfen muss. Samuel L. Jackson (natürlich schon in Star Wars 3 an Anakins Seite) hat ausser einer grellen Frisur nicht viel zu bieten. Ein paar böse Blicke, sowie hie und da ein Messerstich. Mehr braucht er nicht zu tun. Von der Rolle der Diane Lane ganz zu schweigen. Die ist nämlich total überflüssig. Ebenfalls fängt die Geschichte einige Handlungen an, die dann einfach nicht fortgesetzt oder gar oberflächlich behandelt werden. Die Rolle von Davids Mutti und der erwähnte "Krieg" hätten viel mehr Aufmerksamkeit verdient, werden aber gnandenlos abgeschossen. Fazit: Jumper hat ein paar wirklich gute Spezialeffekte zu bieten, wenn die Protagonisten springen und Hayden Christensen auf der Sphinx frühstückt. Leider besteht der Film ansonsten mehrheitlich aus Füllmaterial, das eine Liebesgeschichte in schöner Umgebung erzählt, aber ansonsten völlig uninteressant ist. Für 90 Minuten nette Unterhaltung reichts aber allemal. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 23 Beiträge geschrieben.
Um die Übersicht zu verbessern sind ältere Beiträge eingeklappt und versteckt.
Der Film ist völlig in Ordnung. Man wird einigermassen gut unterhaltet, mit netter Action und Darstellern. Dabei ist Jumper aber nicht mit viel Logik ausgestattet und die Story lässt zu wünschen übrig. Fazit: Einfach nur ein durchschnittlicher Film den man sich getrost mal ansehen kann. |
Der Film ist genau das richtige für einen langweiligen und anspruchslosen Abend. Ich wurde prima unterhalten un dwas anderes habe ich gar nicht erst erwartet. Die Story kann man ja immer noch in einem 2. Teil ausbauen. |
Zitat natalie (2008-03-25 16:54:06)
Und dass dein Lieblingsschauspieler dabei war hat auch keinen Einfluss drauf, dass du diesem Junk-Food-Abenteuer das Maximum an Sternen gibst. Klar... |
dabei sieht er nichtmal gut aus [Editiert von eowyn44 am 2008-03-27 20:40:05] |
Ich muss gestehen ich bin am Schwanken ob ich mir den Streifen antun soll, darum eine Frage an diejenigen die ihn schon gesehen hatte. Wie wird in dem Streifen erklärt das der Kerl durch die Weltgeschichte Jumpt, ohne das er in ner Frisch aufgestellten Wand oder Regal landet die am Vortag noch nicht an einem Ort stand? *Gespannt auf Spoilerhinweis wartet* [Editiert von Frank sallerie am 2008-03-28 08:25:24] |
Die NZZ-Bewertung war richtig geil! |
Zitat Frank sallerie (2008-03-28 08:15:49)
Spoiler zum Lesen Text markieren
|
Hatte eine Vorpremiere-Karte geschenkt bekommen und für Freunde eine Kritik dazu geschrieben gehabt. Falls ihr sie lesen wollts (2. & 3. Absatz sind nur die Inhaltsangabe):
Die Hauptfigur heisst David Rice (Hayden Christensen) und führt ein unglückliches Leben: Er hat wenige Freunde, seine Mutter ist seit seinem fünften Lebensjahr tot und sein Vater ist ein verantwortungsloser Säufer. Als er seine übermenschlichen Kräfte als Jumper zufällig entdeckt, flüchtet er von dieser Welt und teleportiert sich weit weg von seinem Umfeld. Um ein neues Leben zu starten benötigt er Geld, also raubt er eine Bank aus - mit seinen Kräften ein Kinderspiel. Und fortan führt ein Luxusleben! Mit dem Banküberfall hinterlässt er allerdings bald eine Spur für die Jumper-Jäger, den Paladins: Denn beim Überfall wurde keine Tür geöffnet und keine Einrichtung beschädigt, was dem Anführer der Paladins Roland (Samuel L. Jackson) nur mit einer Teleportation zu erklären ist. Und schon wird David von einer Reihe von Paladins gejagt und zu allem Überfluss ist auch noch seine Geliebte Millie (Rachel Bilson) ein Opferziel. Doch mit dem erfahrenen Jumper Griffin (Jamie Bell) findet er Hilfe... "Jumper" wurde von den Kritikern grösstenteils zerrisen. Wenn man seine Ansprüche für diesen Film runterschrauben lässt, so kann er immerhin unterhalten: Es macht schon Spass zu zusehen, wie die Jumpers binnen Sekunden durch die Welt springen und bei grundverschiedenen Schauplätzen kämpfen und flüchten. Einige gute Einfälle sind dabei auch drinnen, etwa wenn man sich mit einem Doppeldeckerbus teleportiert, um damit den Gegner auszuschalten. Ausserdem will der Film niemals prätentiös werden und einfach in angenehm kurzen 80 Minuten begnügen. Und die Effekte sind auch ordentlich. Allerdings war es das auch schon mit dem Positiven. Von einigen Actionszenen abgesehen, widmet sich der Film in den ersten 50 Minuten der Story, doch das Drehbuch will dabei gar nichts an der Geschichte erklären und gibt stattdessen nur viel unnötiges Geschwätz her. Warum jagen die Paladins die Jumper? Darüber erfährt man während dem gesamten Film nichts, die einzige Antwort lautet nur: Sie sind religiöse Fanatiker, ganz toll. Da sie damit an sich was Böses haben und es hier einen hübschen Gegenwartsbezug gibt, braucht man darauf nicht weiter eingehen. Doch das ist bei Weitem nicht das einzige, was ungeklärt bleibt, denn nach einer Wendung am Ende ist noch sehr viel Unschlüssiges offen. Und warum müssen die Paladine neben den Jumpers zusätzlich ihre Familie und Freunde umbringen? In den Actionszenen macht Regisseur Liman den selben Fehler, wie viele seiner Kollegen: Mit sehr hektikischen Schnitten will er Tempo forcieren, sorgt aber nur für filmischen Chaos, bei dem der Zuschauer nichts erkennt. Das Erkennen wird zusätzlich erschwärt, wenn die duellerienden Kämpfer sich an der Bekleidigung ähneln und man dabei beim groben Betrachten dieser Szenen verunsichert wird. Der grösste Schwachpunkt des Filmes ist allerdings der Hauptdarsteller: Hayden Christensen beweist nach seinen zwei Star-Wars-Filmen erneut sein Unvermögen. Völlig hölzern, blutleer und künstlich agiert der kanadische Schauspieler. Die anderen Darsteller machen aus ihrer Arbeit nicht mehr als nötig, kommen aber noch halbwegs glaubhaft rüber. Auch die Charakterisierung der Rollen ist dürftig. Schade, somit ist Jumper nur ein halbherziger Actionfilm ohne Story geworden. [Editiert von First It Giveth am 2008-03-28 21:53:26] |
Zitat First It Giveth (2008-03-28 14:43:33)
|
Zitat ()=() (2008-03-28 19:59:18)
Achja stimmt. Der erste Teil war ja dieses Kinder-Star-Wars gewesen.^^ Danke für die Info, habs ausgebessert. [Editiert von First It Giveth am 2008-03-28 21:51:25] |
Zitat First It Giveth (2008-03-28 14:43:33)
das braucht er doch nicht mehr zu beweisen! das wissen wir doch schon längst!! |
wie geil diese idee der jumper ist! geile bilder, leider zu wenig davon und nur ne dödelige 08/15 hintergrundstory machen aus dem viel versprechenden film halt nur gute unterhaltung, nicht mehr aber auch nicht weniger. |
Jumper Der Anfang bzw. David' s Jugend, ist den Machern sehr gut gelungen, doch es hätte ruhig noch auführlicher beleuchtet werden können Spoiler zum Lesen Text markieren
Samuel L. Jackson, hat mich als Bösewicht Ronald sehr überzeugt, aber er war mir in diesem Film sowas von unsympatisch, ich habe ihn so sehr gehasst Das Beste am ganzen Film war Jamie Bell Er hat einfach die coolste und interessanteste Rolle von allen, besonders die Sprüche die er immer drauf hatte waren so geil Spoiler zum Lesen Text markieren
Ich hoffe so sehr das Jamie Bell auch im zweiten Teil wieder dabei ist, wehe nicht Spoiler zum Lesen Text markieren
Negativ an dem Film ist definitiv die Laufzeit, dadurch kommen viele der Charaktere, ausser David, viel zu kurz, ich hätte z.b. sehr gerne mehr über Griffin erfahren, oder auch über Samuel L. Jackson' s Charakter, aus dem Film hätte man noch viel mehr rausholen können, auch das Ende lässt sehr viele Fragen offen, die hoffentlich im zweiten Teil geklärt werden. Spoiler zum Lesen Text markieren
8 / 10
[Editiert von melbone am 2008-03-31 03:34:03] |
Ich stimme den Kommentaren zu, dass die eigentlich wirklich geniale Grundidee hinter dem Film nicht so gut umgesetzt worden ist, wie man sich das hätte wünschen können. Allerdings finde ich es auch nicht so schlimm, dass man nicht alle Hintergründe über die Jumper, ihre Herkunft/Kräfte und die Paladins erfährt. Die Zuschauer erfahren ja genau das, was David weiss, und alles weitere Wissen müsste er sich erst noch (in einem weiteren Film) aneignen. Es ist zwar immer etwas nervig, wenn ein Film ganz offensichtlich auf eine Fortsetzung ausgelegt ist, aber ich finde, hier könnte wirklich noch was Gutes kommen. Besonders, wenn Jamie Bell wieder mit von der Partie ist. Von der Struktur her kommt mir die Geschichte ein bisschen mehr wie eine aufwendig gemachte TV-Serie und weniger wie ein Kinofilm vor. In Serien kann man immer mal was andeuten/einführen und erst viel später dann mal genauer erklären. Bei Filmen macht man das halt weniger, man ist sich gewöhnt, dass immer alles schön "auserklärt" wird, oder man kündet schon von Anfang an weitere Teile in einer Reihe an. Ich finde dieses vielleicht-kommt-dann-ja-noch-ein-zweiter-Teil-und-wir-können-mehr-erzählen jedenfalls viel besser als ein Film mit Überlänge, das ist so ein Unding der letzten Jahre, dass jeder grössere Actionfilm weit über 2,5 Stunden geht, das muss nun wirklich nicht sein, drum von mir aufgerundete 4 Sterne. Ich fand den Film trotz der guten Machart (Special Effects, Drehorte, viel Action) teilweise leider ein bisschen holperig inszeniert. Das liegt wohl an der schwierigen, durch Reshoots und mehrfaches sehr spätes Schauspieleraustauschen gezeichneten Produktion. Typisch Liman, halt. Schauspielerische Leistung hin oder her, der Herr Regisseur hat auf jeden Fall auch ein bisschen dafür gerade zu stehen. Ich hab mich jedenfalls doch recht gut unterhalten, das lag aber vor allem an den Nebendarstellern (Bell, Robb, Thieriot) und der Action und weniger an der Story. Aber eben, ein filmisches Verbrechen ist "Jumper" für mich jedenfalls nicht. [Editiert von pps am 2008-03-31 16:56:38] |
Für einen Abend wurde ich sehr gut unterhalten, wobei es am Anfang harzte und ich mich mit den Figuren nicht identifizieren kann. Erst Jamie Bell gab mir den nötigen Humor für den Film. Am Anfang nahm sich der Film etwas zu ernst ... was ich den Babygesichtern von Hauptdarstellern nicht abkaufen kann. Samuel L. Jackson hingegen war ein super Bösewicht. Bell & Jackson trugen die Hauptlast des Filmes und es ging in meinen Augen mehr um die Beiden. Alles in allem nette Unterhaltung, jedoch mehr als 3 Sterne kann ich dafür nicht abdrücken |
Das war ja man rein gar nichts... Was hätte man alles aus diesem Thema machen können... Hatte mich schon gewundert warum wir mit insgesamt 6 (!) Personen im Film waren... Ein typischer "im-Trailer-ist-schon-alles-drin" Film! Gruss BooBee [Editiert von BooBee am 2008-04-06 19:12:47] |
Zitat V8 Power (2008-04-05 12:31:43)
Du meinst bestimmt Rachel Bilson und Hayden Christensen
|
Joa einerseits nette Optik mit all den diversen Locations. Von der Grundidee des Filmes hat wohl schon jeder mal geträumt, ist also auch ganz in Ordnung. Samuel L. Jackson mit kurzen weissen Haaren (genial Kurzweilliger Actionspass, einmal sehen damit mans gesehen hat. DVD wieder rausnehmen und bis zum Ende der Tage einlagern. |
Naja, ziemlich enttäuscht von diesem Film.. Ich habe etwas mehr erwartet, manchmal erwarte ich etwas zu viel ^^ X-Men gefällts mir immer noch gut, und zeigt viele neue Sachen. Jumper nicht, nur Teleportieren und noch einige Sachen. Aber ich wurde von diesem Film nicht beeindruckt, und einmal schauen reicht schon. Schöne Farben, gute Effects, alles super, Nur der Inhalt naja.. ;-) |
Die Story von "Jumper" hat eindeutig Potenzial für einen grossen Film gehabt, leider kam dabei fast nur filmisches Fast Food heraus, das eine Szene an die andere reiht. Allein der Prolog ist viel zu kurz ausgefallen und die Macher verlieren sich in endlos, sinnlosen Jump - Sequenzen um ein höchstmass an Action zu schaffen. Die Darsteller bleiben weitesgehend blass, denn entweder werden sie zu schnell eingeführt oder kommen erst am Ende hinzu. Samuel L. Jackson spult seinen Part gewohnt routiniert herunter, ohne wirklich ein paar Fussnoten zu setzen. Das Ende lässt Raum für eine mögliche Fortsetzung, leider haben sich die Macher gewaltig verzettelt, da der Film zu kurz ist und keinerlei Intentionen zeigt, ausser ein paar hübschen Effekten, auch den nötigen Tiefgang zu bieten. Somit scheitert "Jumper" letztlich an seinen eigenen Erwartungen die er schürt und wirkt wie beliebige Hollywood - Dutzendware. |
Jumper war ja ganz unterhaltsam und die vorstellung sich überall hinzubeamen ist ja auch geil. Aber ich habe nicht so recht verstanden wieso, die "bösen" die jumper umbringen wollten. habe nur ich das nicht mit bekommen oder gab gar keinen richtigen grund? |
Ich fand die Idee des teleportierens ganz nett. Aber irgendwie fehlt doch der Grund warum die Paladine die Jumper töten. Man weiss eigentlich gar nicht was der Grund für die Hauptstory ist. Nebenbei fiel mir noch die (zufällige?) Namensähnlichkeit zwischen Schauspieler Jamie Bell und John Bell (Physiker) auf, der einen wesentlichen Beitrag zur Quantenteleportation geleistet hat, welche vom Physiker A.Zeilinger zum ersten mal mit Erfolg durchgeführt wurde. [Editiert von Adriqn am 2008-08-23 15:36:45] |

