Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag There Will Be Blood
There Will Be Blood oder: Da staunt sogar Oligarch Abramowitsch ab so viel Öl There Will Be Blood ist ein bisschen wie das Öl selber: Der Film ist schwer, bedrückend, düster, unheimlich und trotzdem so voller Energie, voller Schönheit und Kraft. Es ist das Epos geworden, für das wohl auch die Vorlage - Upton Sinclairs Roman Oil! - bestimmt gewesen ist. Mit einer Laufzeit von beinahe 3 Stunden benötigt der Zuschauer enormes Sitzleder, denn handlungsmässig geboten bekommt er nur wenig. Es ist ein Film, der nicht für den Mainstream konzipiert ist und sich auch dementsprechend davon abhebt. Den amerikanischen Kritikern zu urteilen, die ja im Winter immer ihre vielen Preise vergeben, kommt der Stoff, aus dem die Träume sind, aber gut an. Einen Golden Globe für Day-Lewis und zudem etliche Nominationen aus allen Bereichen sind ein guter Gradmesser für die Academy Awards, welche den Mut des Filmes denn auch ziemlich sicher in Nominationen ummünzen werden. There Will Be Blood ist die Tragödie eines Mannes, der bestimmt dazu ist, Grosses zu leisten und schliesslich an sich selbst und an seiner Gier nach Macht scheitert. Diesen Mann spielt Daniel Day-Lewis mit einer selten gesehenen Intensität. Es ist schwer, sein Schauspiel in Worte zu fassen, da er, wenn er wieder einmal auf der Leinwand zu sehen ist, diese gleich völlig einnimmt. Er spielt Plainview nicht, er ist es. Wenn er gesteht, dass er nichts, aber auch gar nichts an den Menschen entdeckt, was liebenswürdig ist und er tiefe Abscheu für sie empfindet, um kurz darauf in Gelächter auszubrechen, widerspiegelt sich dieser selbstherrliche Wahnsinn in Day-Lewis' ruhigem und bedrohlich-sanften Spiel, nur um kurz darauf wie ein Vulkan auszubrechen. Mit dieser Meisterleistung dürfte ihm der Oscar sicher sein. Umso erstaunlicher kann deshalb auch Paul Danos Leistung betrachtet werden, welcher als Gegenpol fungiert und trotz seines jungen Alters erstaunliche Leinwandpräsenz beweist. In den Szenen mit Day-Lewis hat aber auch er seinen Meister gefunden. Regisseur Paul Thomas Anderson, der mit diesem Film Neuland betritt (seine zuvor inszenierten Meisterwerke Boogie Nights und Magnolia stehen eher in der Tradition von den Ensemble-Filmen Robert Altmans), erweist mit There Will Be Blood Filmen wie Treasure of the Sierra Madre, Giants, aber auch Citizen Kane Referenz. Nicht nur spiegelt sich in all diesen Filmen die grössenwahnsinnigen Ambitionen eines Individuums wieder, sondern auch die Fatalität der Entscheidungen, welche getroffen werden. Viel zur Atmosphäre von There Will Be Blood tragen die staubtrockenen, aber wunderschönen Bilder von Kameramann Robert Elswitt bei. Die endlosen Weiten der kalifornischen (aber in Texas aufgenommenen) Landschaft, welche Elswitt in hellen, erdigen Tönen filmte, zeugen von der Schönheit des menschenleeren Raumes. Wenn dann aber die Ölfördermaschine in Flammen steht (das konzipierte Highlight des Filmes) und die Rauchsäule in den Himmel steigt, wird daraus das fragile Wirken des Menschen mit der Natur sichtbar. Die brillante, ohne Dialog auskommende Anfangssequenz, unterstützt durch die avantgardistische und überraschende Filmmusik von Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood, lässt die folgenden Geschehnisse bereits in einem bedrohenden Licht erscheinen. Sowieso sind es immer spezielle Ereignisse - Unglücksfälle, das Auftauchen gewisser Personen -, welche die Motivation der Figuren begründen und deren Handeln unaufhörlich ins Verderben leiten. In den kommenden zweieinhalb Stunden wird sich dies immer stärker manifestieren. Für viele Zuschauer wird dies zu lange sein und der Film wird sie enttäuschen, doch jene, welche sich auf ihn einlassen, werden von seinem Sog angezogen werden. Wenn schliesslich im Abspann There Will Be Blood in gotischen Buchstaben erscheint, hat ein Film, ein Epos, sein Ende genommen, dass in der heutigen Filmlandschaft so einzigartig, so komplex, so widersprüchlich und so unnahbar ist, wie es Kunstkino nur fertig bringen kann. Paul Thomas Anderson ist es gelungen, Themen - Religion, Machtgier, Familie - zu einem Film zu vereinen, der einem noch Tage nach dem Kinobesuch überraschen, schockieren und verwundern wird. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 48 Beiträge geschrieben.
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Das klingt ja mal vielversprechend. Bin höchst gespannt. Ein Muss! |
Der Film, den ich neben No Country For Old Men am sehnlichsten erwarte. Daniel Day-Lewis ist sowieso ein Meister, der die Konturen seiner Figuren stets sehr schön und detailliert herausarbeitet. Die Bilder und der Trailer sehen viel versprechend aus und mit huts Kritik fühle ich mich bestätigt, dass da etwas Grosses in unsere Kinos kommt. |
Ich kanns fast nicht glauben, aber meine Erwartungen wurden mit der Kritik sogar noch gesteigert. Lange mussten wir auf Andersons neusten Film warten, aber es scheint sich gelohnt zu haben. Die Spanung steigt. |
Da bin ich aber auch mal sehr gespannt. Bei IMDB ist der Film bereits auf Platz 16 der besten Filme. |
...läuft in ZCH nur in 1 Kino?!! |
In Luzern läuft er auch nur in einem Kino (Bourbaki), dafür hats im Bourbaki jetzt ein absolutes Hammerprogramm! |
So, ich war im Corso 2. Dieser Daniel Day-Lewis ist S-A-G-E-N-H-A-F-T. Er hat die schwierige Aufgabe, einen Film volle drei Stunden zu tragen, und meistert sie grossartig. Da kann ich nur sagen: Gebt dem Mann sofort den Oscar! Ohne wenn und aber! Übrigens fand ich gar nicht, dass sooo viel Sitzleder nötig ist. Klar, der Einstieg ist etwas harzig, aber sehr bald war ich wirklich gefesselt und keineswegs gelangweilt. Spannung ist nämlich vorhanden, wenn auch nicht oberflächlich, sondern wirklich durch den ganzen Film hindurch, und auch sonst kann man sich ja an den Landschaftsaufnahmen und dem Spiel von Lewis nicht sattsehen. Jedenfalls ein richtig gutes Drehbuch, wobei der (für mich) Höhepunkt des Filmes mit dem Brand eigentlich relativ früh kommt. Zu sagen ist jedoch, dass mich Paul Dano nicht speziell umgehauen hat und das Ende irgendwie unpassend war. Naja es passte schon zum Charakter von Plainview und ich wünsche mir selbstverständlich kein Happy End, aber ich werde den Eindruck nicht los, dass ich da ein wenig mehr erwartet hätte. [Editiert von Dirty Harry am 2008-02-15 02:26:51] |
der film ist irgendwie komisch, fokussiert voll auf den hauptcharakter, welcher durch lewis sehr gut dargestellt wird, aber ansonsten fehlt einfach der spannungsbogen im film, und das ende, etwas schroff, oder nicht? fand die sache nicht berauschend. [Editiert von Ghost_Dog am 2008-02-16 00:46:47] |
Spannungsbogen ist vorhanden, wenn auch wie gesagt nicht so oberflächlich ala Matrix. Halt etwas subtil, die Sache. Deine Meinung in Ehren, aber der Film ist eindeutig nicht "durchschnittlich"! |
Zitat El Chupanebrey (2008-02-14 07:59:29)
Eastern Promises nicht zu vergessen... Ich glaube damit kehre ich der Kitag den Rücken und gehe nur noch dorthin. |
Zitat Dirty Harry (2008-02-16 01:50:45)
haha, ja genau, wenn kein wirklicher spannungsbogen vorhanden ist, einfach das wort "subtil" anbringen und mit nem aaaaabsolut passenden und brillianten popcorn movie vergleich untermauern, n1. ich bleibe dabei, der film hat mich durchschnittlich gelangweilt, trotz der wirklich superben darstellerischen leistungen. so verschieden die menschen, so verschieden die geschäcker. |
Daniel Day-Lewis spielt grandios und hat den Oscar mehr als verdient. Der restliche Film trifft leider nicht meinen Geschmack. Der Anfang war noch vielversprechend doch dann war der Film zu langatmig. Da konnten auch die schönen Sets nicht drüber hinwegtäuschen. Ich bin überzaugt, dass dem Film 20 Minuten weniger Spielzeit besser getan hätten. Paul Dano hat mir in Little Miss Sunshine sehr gut gefallen, doch die Rolle hier war zu viel für den Jungschauspieler. Den Obergläubigen habe ich ihm nicht abgenommen und bei den Dialogen mit Lewis ging er nur noch unter - totale Fehlbesetzung. Leider muss ich das selbe zur Musik sagen. Noch selten war eine Filmmusik so unpassend wie diese hier. Fazit: Schöne Sets, Kulisse, eine spannender Hintergrund und ein genialer Daniel Day-Lewis schaffen es leider nicht einen zu lang geratenen und stellenweise langweiligen Film grandios zu machen. Schade, hier wäre viel mehr drin gelegen |
Lang erwartet, endlich gesehen! Ich weiss gar nicht, wer mich in seinen Bann gezogen hat, Daniel Day-Lewis mit seinem Spiel oder Daniel Plainview selbst, denn der vielleicht extremste Schauspieler der Welt spielt nicht, sondern er wird zu Plainview, was für den Zuschauer umso beängstigender ist. Man hat die ganze Zeit vor Augen, dass Plainview eigentlich ein schlechter Mensch ist, trotzdem geht man mit dieser Figur und fühlt mit ihr. Das ist so faszinierend wie der Film selbst: Ein Epos, das uns eine saubere Regie spüren lässt und von tollen Schauspielleistungen nur so strotzt. Und Paul Dano hätte unbedingt für den Oscar nominiert werden sollen, vielleich, so leid es mir tut, anstelle von Philip Seymour Hoffman oder Casey Affleck, denn mit ihnen kann der junge Schauspieler locker mithalten! Was versteht ihr denn genau unter einem Spannungsbogen? Für mich bestand die Spannung daraus, diesem besessenen Menschen zu folgen und dann, wenn man glaubt diesen Plainview einigermassen durchschaut zu haben, wieder im Dunkeln zu tappen. Fazit: Viel besser kann man eine solche Geschichte nicht erzählen: Im neuen Film von Anderson geht es wie schon in magnolia oder Boogie Nights, auch wenn etwas versteckter, um Lebenslügen, eingepackt in grossartige Bilder. Und Daniel Day-Lewis gibt die bisher beste Performance des neuen Jahrhunderts. Ein hypnotisierendes Meisterwerk. |
ups, hier darf also auch geschäkert werden also zum Film: 2. Der Film ist sehr gut aufgebaut; die Geschichte bleibt über die ganze Länge spannend. Der Einstieg in den Film würde ich schon fast als genial bezeichnen: Plainview verletzt am Boden, weit und breit keine Hilfe und trotzdem kommt er durch (die Kameraeinstellung in die Einöde ist einfach der Hammer und hat mich an Sergio Leones "The Good, The Bad and The Ugly" erinnert). Da wird dem Zuschauer gleich klar, was in den nächsten Stunden auf ihn zukommt. 3. Der Film ist sehr ruhig erzählt. Sicher nicht jedermanns Sache, aber mir hat's gefallen. 2 kleine Abzüge gibt es aber: 1. Paul Dano ist teilweise nahe am "overacting". Die Szenen verkommen dadurch teilweis zu Klamauk. Die Reaktionen des Kinopublikums in der Schlussszene waren bezeichnend dafür. Innerhalb von Sekunden wich das Gelächter dem Entsetzen über den Fanatikger Plainview. 2. Die Antagonisten altern nicht und sehen auch nach einem 20-Jahre-Zeitsprung noch gleich aus. Wurde wohl von Anderson bewusst so gewählt, widerspricht meiner Meinung nach aber dem Konzept eines Epos'. Schade. Fazit: Der Film ist so gut, dass auch diese beiden Abzüge nicht so stark ins Gewicht fallen, so dass weiterhin die Höchstnote vergeben werden muss. |
Zitat schmoov (2008-02-17 18:46:25)
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ich meine den plainview und eli am schluss, sehen doch beide immernoch genau gleich aus, nur dass der plainview ein bisschen stärker hinkt. |
Stimmt, das mit dem altern wollte ich in meinen Kommentar auch noch reinschreiben - hat mich auch gestört. |
Zitat schmoov (2008-02-17 23:33:54)
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Also ich kann da eure Begeisterung nicht so ganz teilen. Ich bin auch der Meinung, dass der Spannungsbogen fehlt und das ganze viel zu stark in die Länge gezogen wird. Zum Glück fällt mal ab und zu jemandem eine Bohrstange auf den Kopf, da war ich immer gleich wieder hellwach |
Zitat sj (2008-02-17 12:26:18)
Seltsam - ich behaupte genau das Gegenteil. Die Musik war grandios! Die benuruhigend sirenenartig auf- und abklingenden Streicher am Anfang oder das rhythmische Crescendo während der Brandszene beispielsweise gehören für mich zum Besten und Innovativsten, was ich in Sachen Filmmusik in den letzten Jahren erlebt habe. Ansonsten schliesse ich mich der vorherrschenden Meinung hier an. Paul Thomas Anderson ist ein Meister darin, die audiovisuellen Möglichkeiten des Kinos optimal zu nutzen. Dies hat er schon in Magnolia und dem imho stark unterschätzten Punch Drunk Love unter Beweis gestellt. Abzug gibt's einzig für den Schluss, der mir etwas too much war. [Editiert von ebe am 2008-02-21 09:24:46] |
bin ich eigentlich ständig im falschen film? wieso zur hölle läuft ein streifen mit oscarnominierungen in den wichtigsten kategorien gerade mal in 6 bescheidenen kinos schweizweit während ein film wie "27 dresses" 19 säle "blockiert"? ich seh's schon kommen, beim start von "no country for old men" werd ich mich auch wieder schwarz ärgern |
Zitat TheOutlaw (2008-02-23 01:35:58)
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Guter Film. Hat mir echt gefallen. Ein Mann, der zwar den American Dream monetär zwar erreicht, aber als Mensch total versagt. Sehr schön. Die Bilder und die Musik sind hervorragend. DDL spielt wie immer brilliant. Und sein Oscar verdient. Aber die vielen 6-Sternlis wie auch sein Platz auf IMDB (#23 in den Top250) kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wäre die letzte Szene nicht gewesen, so hätte ich dem Film wohl nur 4 Sterne gegeben. |
Brahms vom Abspann ( Big SUISA ist watching us ) |
Ganz in Ordnung das Filmchen, aber nicht der gepriesende Knaller wie überall zu lesen! Allerdings ist das ganze mehr oder weniger (erwartungsgemäss) ne One-Man Show von Daniel Day-Lewis, den mehr als Mister Plainview beim bohren, handeln und rumspinnen zuzusehen gibts es in dem Streifen nicht! Die ganze Charakterentwicklung vom Scharfsinn zum Wahnsinn ist aber grandios gespielt und wurde zurecht mit dem Männchen belohnt! Abseits davon bietet sich einem eine nette aber bisschen langatmig erzählte Geschichte über die Entwicklung der Ölförderung sowie ein Machtspiel zwischen Geschäftsmann und Kirche, wobei doch alle eigentlich aufs selbe Ziel hinarbeiten! Die Spannung hält sich dabei aber in Grenzen! 4 Sterne! DDL grandioses Schauspiel kompensiert die eher mässig interessante Story! |
Habe mir den Streifen gestern auf DVD nochmals angeguckt und war auch das zweite Mal wieder schwer beeindruckt von Robert Elswits epischen Bildern, Paul Thomas Andersons Regie und Buch, der Ausstattung, der einzigartigen Musik von Greenwood und natürlich dem fantastischen Daniel Day-Lewis. Negative Stimmen, der Film lebe einzig und allein von Daniel Day-Lewis kann ich nicht verstehen, zudem erstens der Film sowieso in erster Linie eine Charakterstudie über Plainview ist und zweitens auch Paul Dano einen grossartigen Gegenpart verkörpert. Langatmig fand ich den Film auch beim zweiten Schauen nicht. Klar, der Film hat mit 153 Minuten eine Überlänge, aber die psychologische Spannung liegt irgendwie immer in der Luft, so dass There Will Be Blood einem bis am Schluss nicht mehr loslässt. Der "dritte Akt" (in der Villa 1927) allein ist übrigens etwa 30 Minuten lang, aber ein absolut krönender Abschluss dieses meisterhaften Öl-Epos. |
There Will Be Blood oder: Dedicated to the Academy Nun habe ich ihn also auch noch gesehen - There Will Be Blood. Ich habe mich überreden lassen, die angeblich "beste Performance des neuen Jahrhunderts" (Daniel Day-Lewis) zu sehen. Und ich bin wirklich etwas enttäuscht. Einige Leute geben wegen der Schlussszene mehr Sterne als sie geplant hatten, bei mir ist es umgekehrt. Weil There Will Be Blood ein ambitioniertes, interessantes Stück Film ist, hatte ich vor, aufgerundete 4 Sterne zu geben. Doch diese Bowlingbahnszene hinterliess einen schalen Nachgeschmack. Einerseits das nicht besonders gelungene Make Up, andererseits das übertriebene Spiel von Dano und (vor allem) Daniel Day-Lewis störten mich einfach (Bei Daniel Day-Lewis grenzte es schon ans Peinliche!). Hinzu kommt noch die absolut unpassende Musikuntermalung des Abspanns und die abgerundeten 3 Sterne sind perfekt. [Editiert von El Chupanebrey am 2008-12-08 12:10:04] |
und wieo hinterliess die schlussszene einen schalen nachgeschmack? |
Zitat pb (2008-12-08 12:53:58)
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ich weiss nicht was du mit überkandidelt meinst in dem zusammenhang? ist es überkanditelt Spoiler zum Lesen Text markieren
überkanditelt? [Editiert von pb am 2008-12-08 18:00:28] |
Sorry, El Chupa, aber wie du wahrscheinlich schon vermutet hast, kann ich deine Kritik nicht so stehen lassen. Aber eins nach dem anderen: Zitat El Chupanebrey (2008-12-08 12:04:21)
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Zitat pb (2008-12-08 17:59:51)
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Zitat El Chupanebrey (2008-12-08 18:35:29)
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ich fand das ende konsequent und ein resultat aus den vorgängen Spoiler zum Lesen Text markieren
es ist die konsequenz eines unerbittlichen lebens. |
Sorry Chupa, aber auf mich wirkt das auch etwas so als ob du da eine persönliche Rechnung mit Day-Lewis bereinigen wolltest. Gerade weil Anderson One-Man-Show und Charakterstudie so facettenreich kombiniert, gehört "There Will Be Blood" zu den Filmen, die man sich auch noch ein zweites und drittes Mal ansehen kann. @pb |
Zitat psg (2008-12-08 18:34:27)
Und nur so nebenbei bemerkt: Das Ende der übertriebenen Schauspielerei war eigentlich der Tonfilm (siehe Sunset Boulevards).
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Zitat Dirty Harry (2008-12-08 19:47:18)
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Tja, die Geschmäcker sind halt verschieden und irgendwann sollten die Leute auch erwachsen werden |
Zitat euros (2008-12-08 20:13:05)
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Jaja, euros hat ja (wie immer) absolut recht, und eigentlich ist es mir auch nicht wert lange mit dir zu diskutieren, wir reden sowieso aneinander vorbei. Ich konnte die Kritik einfach nicht so stehen lassen, das ist alles. Aber bei Paul Thomas Anderson und Q. Tarantino sind unsere Geschmäcker wirklich grundverschieden. Darum: lass die Finger von denen, sonst rege ich mich nur auf! |
Zitat Dirty Harry (2008-12-08 19:47:18)
das wir ja eigentlich nie so richtig ganz ausgegraben haben... |
Zitat psg (2008-12-08 20:40:25)
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Zitat psg (2008-12-08 20:40:25)
nana, eine meinung zu filmen darf man durchaus haben. egal zu welchen, man muss aber auch bereit sein, wenn nachgehackt wird. |
Zitat pb (2008-12-08 20:45:30)
[Editiert von El Chupanebrey am 2008-12-09 08:12:38] |
Ich weiss, die Fans des Films (und insbesondere auch die von Daniel Day-Lewis, den ich nicht hasse, um es noch einmal zu betonen!) werden mir den Kopf abreissen, aber da ich herausgefunden habe, dass Michael Caine ein Buch über die Schauspielerei geschrieben hat, welches auf Deutsch Weniger ist mehr heisst, habe ich mich noch einmal etwas umgesehen und bin auf folgende Zitate gestossen: Zitat Wikipedia
Ich gebe zu, dass das so ist, aber eben: Weniger ist mehr. Und um das ganze abzurunden: Zitat Alex Remington
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Hmmm, was sagt uns jetzt dieser Beitrag? Dass du von dem Film enttäuscht warst, wissen wir schon. Akzeptiers einfach, dass die du hier anders tickst als die Vereinigte Filmgemeinschaft. Kein Geschmack ist perfekt. |
Ich fand lediglich, dass ich meine Argumente bei meiner ersten Kritik nicht richtig untermauern konnte und dass meine Aussagen teilweise falsch verstanden wurden. Ich habe nun diesen zusammenfassenden Beitrag als verspäteten Schlussstrich gezogen. Und das mit den verschiedenen Konzepten: Es gibt das Konzept des Filmschauspielerns und das des Theaterschauspielerns. Welches für einen Film geeigneter ist, erklärt sich ja schon im Namen. Und nun, RIP, Diskussion. |

