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Beitrag P.S., I Love You

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P.S., I Love You oder: Irland hat die schönsten Männer


Hillary Swank und ihre Oscarperformances in Boy's don't cry und Million Dollar Baby in allen Ehren - aber zur Protagonistin in einer romantischen Liebeskomödie taugt sie nur bedingt. So fehlt ihr nicht nur der Prinzessinnen-Charme, der für solche Rollen von Vorteil ist, sondern vor allem das komödiantische Talent. Szenen, in denen ein solches gefragt wäre, wie zum Beispiel die Karaoke- oder die doch recht abgelutschte Zu-Musik-Laut-Mitgröhl-Und-Dabei-Ertappt-Werd-Szene, sind eher dämlich als lustig. Ihre Versuche, sich einen sympathisch chaotischen Meg Ryan-Touch zu geben, wirken zudem ebenfalls höchst ungelenk.

Ihr Filmpartner Gerard Butler, eben noch als König Leonidas "This Is Spartaa!" schreiend in den Kampf gegen die Perser gestürmt, wurde für P.S., I Love You gnadenlos auf unwiderstehlich getrimmt. Während er als Schlachtenheld grimmig die Zähne fletschte, darf er nun als in Rückblenden und Tagträumen erscheinender Toter supersympathisch in die Kamera smilen. Die beeindruckenden Muskelpakete, die er als Spartanerkönig an den Tag legte, lassen sich diesmal bloss erahnen - doch dafür ist der Bart weg, und der dick aufgetragene Charme sowie der sexy irische Akzent machen ihn erst recht zu einem Mr. Perfect. Da spielt es auch keine Rolle, dass Butler in Wirklichkeit Schotte ist. Ob es wirklich das ist, worauf die Frauen abfahren? Keine Ahnung, aber zumindest scheint das so kalkuliert. Überhaupt wird Irland schamlos verklärt: So sind da nicht nur die pittoresken Landschaftsaufnahmen (Industrie scheint's nirgendwo zu geben), sondern es wird auch noch ein weiterer knuffiger Traummann in Person von Jeffrey Dean Morgan aus dem Hut gezaubert. Auch er freilich - kleiner Schönheitsfehler - kein echter Ire, sondern Amerikaner.

Was den Film schliesslich rettet, sind die Nebenfiguren, die für die wirklich lustigen Szenen sorgen: Lisa Kudrow spielt eine typische Lisa-Kudrow-Figur, selbstbewusst, zackig, zickig und immer auf der Suche nach dem Richtigen. Speziell amüsant ist Harry Connick jr., der einen schön verschrobenen Charakter darstellt und damit ein grösseres Ins-Herz-Schliess-Potenzial aufweist als die irischen Übermenschen. Recht farblos hingegen ist Kathy Bates als Swanks Mutter, wobei man allerdings sagen muss, dass ihr Charakter diese Farblosigkeit bis zu einem gewissen Grad erfordert.

P.S., I Love You ist eine passable Liebeskomödie mit gut gelungenen Einzelszenen und einigen Lachern. Es handelt sich dabei übrigens um die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Cecelia Ahern. Die erst 26-jährige Autorin ist ihres Zeichens Tochter des amtierenden irischen Regierungschefs Bertie Ahern. An dieser Stelle zu mutmassen, Papa hätte sich persönlich für eine idealisierte Darstellung seines Landes stark gemacht, wäre aber bestimmt ausgesprochen gemein.

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ebe's Wertung: 3 Sterne

sorry aber hast du den gleichen film gesehen wie ich? so mies wie du ihn beschreibst, fand ich den nicht. im gegenteil. und ob die schauspieler nun wirkliche iren sind oder eben iren mimem (ist ja ihr job, wenn ich mich nicht täusche) spielt doch keine rolle.
zum glück sind geschmäcker verschieden - bei der cc night in bern war das publikum begeistert und hatte seinen spass. für mich beweis genug, dass der film durchaus sehenswert ist.
kommt durchaus auch auf die eigene stimmung an. und wenn man mit schnulzen nichts anfangen kann, passt einem der film sowieso nicht... :i

faz's Wertung: 5.0 Sterne

Ich werde zuerst das Buch lesen und dann den Film schauen.

Jeder hat so seine eigene Meinung. Ich muss sagen, dass ich dem Outnow-Team immer ziemlich vertraue. Die Kritiken (jedenfalls diejenige, die ich lese) treffen zu 95 % zu :d. Und das wird hier sicherlich auch so sein.

Wenn man den Film auf Englisch schaut, dann spielt es hier z.B. sehr wohl eine Rolle, ob die Schauspieler Iren sind oder nicht. Nichts klingt lächerlicher, wenn ein Ami versucht, einen anderen Akzent zu sprechen.

ShiningStar's Wertung: Noch nicht bewertet

Fairerweise muss man sagen, dass Gerard Butler auch irische Wurzeln hat. Und Jeffrey Dean Morgan - so entnehme ich IMDB - wenigstens schottische. Besser als gar nix...

@arwen21: Soo mies fand ich ihn doch gar nicht. Höchstens, dass ich die Aspekte, die mir missfielen, in recht deutlichen Worten beschrieb. Deshalb nochmals zur Klarstellung: Der Film hat durchaus seine Qualitäten - für Liebhaberinnen und Liebhaber (die weibliche Form hab ich absichtlich zuerst genannt ;)) romantischer Komödien ist er durchaus sehenswert.

ebe's Wertung: 3.0 Sterne

Gestern Abend, Movie Talk mit Alex Oberholzer und Wolfram Knorr:

O: "Aber da es sich um einen emotionalen Film handelt, wird unser Wolfram wohl wieder etwas dagegen haben..."
K: "Gegen die Emotionen habe ich nichts, aber dafür ist die Geschichte so dämlich!"
:d

Des weiteren fielen dann noch Wörter wie "Nekrophilie" und "patriarchisch".

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-01-17 07:39:24]

El Chupanebrey's Wertung: 2.0 Sterne

Habe den Film gerade im Kino gesehen und ich bin immer noch hin und weg von dem Film. Habe weder Kritik noch Buch davor gelesen, wusste nicht mal um was es ging, aber ich muss sagen der Film hat mich sehr bewegt. Ich glaub noch nie hab ich einen Film gesehen wo weinen und lachen sich abgewechselt hat. :) Was ich etwas abgefahren fand war, dass sie mit der Urne ihres verstorbenen Mannes in Ausgang gegangen ist. aber wie ebe schreibt muss man schon liebhaber sein von solchen Filmen ;) Von daher bekommt der Film von mir 5 Sterne.

goodie's Wertung: 5.0 Sterne

@ebe: ja, die liebhaberInnen romantischer komödien sind hier bestens bedient ;) die männlichen begleiter werden aber wohl nicht so heftig leiden wie bei anderen filmen dieser sorte.

@goodie: würdest du die urne an ihrer stelle nicht überall hin mitnehmen? :d nein, im ernst, die tatsache, dass sie die urne mitnimmt, ist wohl um zu zeigen, dass sie nicht loslassen und ihn immer in ihrer nähe haben will.

faz's Wertung: 5.0 Sterne

na, wenn das buch schon ziemlich schrottig ist, wie soll der film gut sein? hat mir eigentlich nicht gefallen. liebes-schmonzete für frauen, welche auf der suche nach der wahren liebe und mr. right sind!!
ps: sogar meine freundin fand den film oberschnulzig und kitschig....

[Editiert von Son Goku am 2008-01-21 21:18:43]

Son Goku's Wertung: 3.0 Sterne

oberschnulzig & kitschig passen meines erachtens besser zu enchanted... *würg*

faz's Wertung: 5.0 Sterne

Nein! Dieser Film wäre wunderbar romantisch und sogar noch einigermassen anrührend, aber er ist einfach zu langweilig. Ich langweilte mich zwei Stunden lang durch einen Film, der sonst eigentlich gute Schauspieler und alles hätte. :(
Immerhin waren die irischen Dinge schön authentisch (gälisches Fluchen, Musik (I love The Pogues! :)), Dialekt...) und die Drehorte in Irland waren mir grösstenteils bekannt).
Doch P.S. I Love You vermittelt Emotionen nie wirklich gelungen, ich habe keine Sekunde mit Hillary Swank mitgelitten. Zudem habe ich mich einmal total über die Logik aufgeregt. Holly fällt nach hinten und bricht sich Nase, hmmmmmmm...:o)
Nix Spezielles der Film, wäre ich eine Frau, könnte ich noch mit den Freundinnen mitfühlen, doch ich bin nun mal keine, also... Pech gehabt!

Bisschen besser (weil weniger kitschig) als Enchanted, trotzdem alles andere als ein Meisterwerk.
2,5

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-01-31 22:31:17]

El Chupanebrey's Wertung: 2.0 Sterne

Die kritischen Bemerkungen von ebe sind formal absolut zutreffend. In dem Sinne hat der Film Schwächen. Und doch hat mich der Film gerührt und überzeugt. In der Gesamtschau gesehen treten für mich die Mängel in den Hintergrund.

Granunaile's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat El Chupanebrey (2008-01-30 18:11:24)

ich habe keine Sekunde mit Hillary Swank mitgelitten.

Mir tat sie wegen des Verlustes ihres Filmehemannes zwar schon leid, aber die Figur war mir eigentlich alles in allem nicht besonders sympathisch. Man versteht sehr gut, warum Holly ihren Ehemann so geliebt hat, aber warum er SIE liebt, das bleibt der Film uns irgendwie schuldig... Swank spielt halt die typisch neurotische, leicht nervige Rom-Com-Frau. Und davon gibts halt schon jede Menge, und auch noch viel bessere als Hilary Swank.

That said: Gerard Butler, Jeffrey Dean Morgan und James Marsters sind schon alleine ein seeehr guter Grund für einen Kinobesuch :p

pps' Wertung: 3.0 Sterne

Vorab: Ich muss ehrlich sagen, als ich die Synchronstimme von Hilary Swank das erste mal hörte, flogen fast meine Fussnägel ab, so was unpassendes habe ich noch nie gehört. Aber meinen Freunden zuliebe blieb ich dann doch und ich fragte mich dann während des ganzen Films warum wir den nicht auf Englisch sehen konnten.

Naja, der ganze Film war doch schlussendlich Geldvergeudung, mal abgesehen von Gerard Butler, der mich doch ein bisschen positiv überrascht hat, so vom Aussehen her, aber irgendwann hab ich den auch gesehen gehabt, für das das er Tod war, war er doch dann zu häufig im Bild.

Positiv war ausserdem Lisa Kudrow, ihre Szenen waren wirklich immer zum Lachen und ihre Männer-Theorie war auch nicht schlecht.

Meine Freundinen fanden ihn aber anscheinend gut, eine von ihnen will ihn sogar nochmals schauen. Ich fand ihn aber wie gesagt, langweilig und ne Geldvergeudung.

Kiriranschero's Wertung: 1.0 Sterne

Vorab: Ich muss ehrlich sagen, als ich die Synchronstimme von Hilary Swank das erste mal hörte, flogen fast meine Fussnägel ab, so was unpassendes habe ich noch nie gehört. Aber meinen Freunden zuliebe blieb ich dann doch und ich fragte mich dann während des ganzen Films warum wir den nicht auf Englisch sehen konnten.

Naja, der ganze Film war doch schlussendlich Geldvergeudung, mal abgesehen von Gerard Butler, der mich doch ein bisschen positiv überrascht hat, so vom Aussehen her, aber irgendwann hab ich den auch gesehen gehabt, für das das er Tod war, war er doch dann zu häufig im Bild.

Positiv war ausserdem Lisa Kudrow, ihre Szenen waren wirklich immer zum Lachen und ihre Männer-Theorie war auch nicht schlecht.

Meine Freundinen fanden ihn aber anscheinend gut, eine von ihnen will ihn sogar nochmals schauen. Ich fand ihn aber wie gesagt, langweilig und ne Geldvergeudung.

Kiriranschero's Wertung: 1.0 Sterne

Guter Film, der trotz all der Tragik, niemals die Komik vergisst. Ob aber unbedingt Hillary Swank die Hauptrolle spielen musste, find ich fraglich. Nun ja immerhin gibt es ja noch Gerard Butler und der holt viel aus seiner stereotypen Figur heraus. Auch die restlichen Rollen waren gut besetzt. Die Musik und die schönen Landschaftsaufnahmen von Irland machen viele kleinere Mängel wett.:o)

mülltonne's Wertung: 4.0 Sterne


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