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Beitrag The Bucket List

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The Bucket List oder: Noch ist nicht aller Tage Abend


Dass Hollywood immer wieder Geschichten aus verschiedensten Ländern als Inspiration für eigene Produktionen nimmt, ist bekannt. 1997 sahen wir in Knockin on Heavens Door die Geschichte zweier Krebspatienten, die sich zusammentun, um sich einen letzten Wunsch zu erfüllen, bevor der Tod eintrifft. Nun kommt The Bucket List, in dem sich zwei Grossmeister des amerikanischen Kinos als Krebspatienten gegenüberstehen und anfangen wollen, die ihnen verbleibende Zeit so optimal und positiv wie möglich zu nützen.

Gegen Jack Nicholson und Morgan Freeman als Hauptdarsteller ist natürlich grundsätzlich grad mal gar nichts einzuwenden, auch wenn Ersterer schon länger nichts mehr wirklich Gutes gezeigt hat. The Departed ist hier selbstverständlich ausgeschlossen. Morgan Freeman hingegen konnte mit Lucky Number Slevin oder Gone Baby Gone schön punkten.

So haben wir also in The Bucket List ein imposantes Darsteller-Duo, das sichtlich bemüht ist, den Mix zwischen spassiger Unterhaltung (wenn die Herren Ausflüge machen und miteinander streiten) und den ernsten, weil tragischen, Momenten zu finden. Das gelingt ihnen meistens recht ordentlichund unterstreicht ihre schauspielerische Klasse. Leider lässt das höchst durchschnittliche Drehbuch keine grossen Sprünge zu, sondern beschränkt sich auf kurze Ausflüge, nur um dann bald wieder in den Alltagstrott zurück zu finden. Die Geschichte ist zwar tragisch-komisch, bringt aber überhaupt keine Spannung oder neue Schritte ein. Dadurch flacht der Film leider zunehmend ab und wer sich für die beiden Hauptdarsteller nicht begeistern kann, den erwarten "harte" Zeiten.

Die Positionen der Figuren sind klar verteilt und bald schon ist auch dem der Zuschauer klar, das der Familienmensch seinem Gegenüber noch das eine oder andere gutgemeinte Stöckchen vor die Füsse wirft, damit auch am Ende alle Schulden beglichen, die Probleme gelöst und in aller Zufriedenheit gestorben werden kann. Leider haben es die Verantwortlichen verpasst, aus diesem eigentlich charmanten und sehr gut gespielten Film etwas Spezielle(re)s zu machen. So ist es halt Starkino, das verzweifelt nach Inhalt und Fleisch am Knochen sucht.

Fazit: The Bucket List lebt vor allem von seinen zwei Hauptdarstellern, die den Spagat zwischen Komödie und Tragödie mehrheitlich gut packen. Der Film leidet an der zu normalen und in diesem Sinn unspektakulären Geschichte, die allerdings für Fans der beiden Stars, sowie für Freunde des etwas ruhigeren Films, sicherlich einen Blick wert ist.

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muri's Wertung: 3.5 Sterne

Die Löffelliste heisst das doch übersetzt, oder?
Der Trailer des Films lief vorm keinohrhasen und als dann in dem das Wort "Löffelliste" fiel, mussten doch einige Lachen. Auch die Erklärung, was den eine Löffelliste sei, brachte einige zum schmunzeln inklusive mir.

Daher, Ja, der Trailer hat mich überzeugt und ich werde ihn anschauen :)
Ach, alleine schon wegen Morgan Freeman würde ich den Film schauen gehen, aber ich hab leider erst später erfahren, das der mitspielt.

[Editiert von Kiriranschero am 2008-01-21 17:44:46]

Kiriranschero's Wertung: Noch nicht bewertet

Zitat Kiriranschero (2008-01-21 17:25:15)

Die Löffelliste heisst das doch übersetzt, oder?
Der Trailer des Films lief vorm keinohrhasen und als dann in dem das Wort "Löffelliste" fiel, mussten doch einige Lachen. Auch die Erklärung, was den eine Löffelliste sei, brachte einige zum schmunzeln inklusive mir.


Wörtliche Übersetzung: Eimerliste ("to kick the bucket (= Eimer)" => sterben)

"Löffelliste" wegen "Löffel abgeben", gängige Übersetzung von "to kick the bucket"

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-01-21 18:12:16]

El Chupanebrey's Wertung: 5.0 Sterne

Schliesse mich der Filmkritik von Muri an.
Jack Nicholson und Morgan Freeman sind gradios nur leider ist das Drehbuch ziemlich flach und eigentlich nichts neues. Ohne die genannten 2 Schauspieler, hätte der Film vom mir max. 2Sterne bekommen.

Son Goku's Wertung: 4.0 Sterne

Ich hatte nicht viele Erwartungen an diesen Film, aber es hat sich doch gelohnt, ihn schauen zu gehen. :)
Der Film ist einerseits wahnsinnig lustig, andererseits ist er sehr anrührend. Das Drehbuch finde ich überhaupt nicht schlecht und ein Film mit einem Voice-Over von Morgan Freeman kann ja nicht schlecht sein. ;)
Den beiden Stars machte das Drehen offensichtlich Spass, beide spielen ihre typischen Rollen gewohnt sicher.
Der Film ist alles andere als langweilig und vermag mühelos zu unterhalten. Aber Gegnern des Dialogfilms würde ich The Bucket List nicht empfehlen.

Fazit: The Bucket List ist eine gut bis sehr gute Tragikomödie mit schönen Bildern (vom Parkplatz von Warner Bros. :d) und guten Schauspielern.
Dafür gibt es allemal aufgerundete 5 Sterne.
Hut ab vor der ersten positiven Überraschung 2008! :)

El Chupanebrey's Wertung: 5.0 Sterne

Mich konnte The Bucket List nicht überzeugen. Der grosse Mangelpunkt war die Story. Die zu wenig herbrachte. Dafür sind die zwei Hauptdarsteller sehr witzig. Und die letzten 20min haben mich immerhin bewegt.


[Editiert von ()=() am 2008-02-04 20:26:02]

()=()'s Wertung: 3.0 Sterne

Ich war ziemlich überrascht, ich hätte gedacht das ich in den Film gehen werde um dabei ein bisschen schlafen zu können. Dem war nicht so! Fand ihn sehr gut. Unterhaltsam, lustig und ergreiffend. Schliesse mich aber Son Goko, ohne Jack und Morgen wäre der Film 0815. Aber eben, da die beiden dabei sind ist er sehenswert!!!

clark_kent's Wertung: 5.0 Sterne

Hahaha! Löffelliste ist wirklich lustig! In der Untertitelung wars interessanterweise die "Gras-Liste", entsprechend zu "Ins Gras beissen" - schade, dass es im Deutschen nichts mit "Kübelliste" wird, ich fand es schade, dass so die Analogie zum Ende etwas verloren geht.
Ich fand den Film klar gut, es war witzig, trotz des Themas nicht zu tragisch. Mir hat gefallen, dass gezeigt wird, dass man auch in fortgeschrittenem Alter noch neue Freundschaften knüpfen kann.
Insgesamt war ich aber auch etwas enttäuscht, da zu vieles nicht so besonders originell war - Knockin' on Heaven's Door war im Vergleich dazu viel erfrischender (auch wenn man sich die Mafia wegdenkt), auch wenn da nicht alle Must-Sees der Erde abgeklappert werden mussten. Vielleicht liegt die Durchschnittlichkeit des Films auch daran, dass er nur von den beiden Hauptfiguren (und den Welt-Sightseeings) lebt - eine interessante Nebenhandlung hätte vielleicht noch etwas mehr Spannung oder Tiefe reinbringen können, auch wenn ich die Figuren gut zusammengesetzt fand, so ein "Zacken mehr" hat mir immer noch gefehlt - ich habe mich gefragt, ob die Filmemacher versucht haben, extra nicht zu übertreiben, damit man dem Film nicht Klischeehaftigkeit vorwerfen kann. Allerdings hat mich das Ende am Rande dann noch etwas überrascht, da ich es nämlich zuerst "umgekehrt" erwartet hatte.

[Editiert von felina am 2008-02-16 22:58:20]

felina's Wertung: 4.0 Sterne

Hey, das war ja mal richtig ein toller Film. Sehr witzig, zu gleich aber auch etwas nachdenklich, aber gänzlich frei von falscher Tränendrüsendrückerei, Moralbelehrungen und übertriebenem Kitsch. Hab ich so auf Grund des Plots nicht erwartet. Aber alleine die beiden alten Haudegen Nickolson und Freeman waren schon das Eintrittsgeld wert, die beiden habens einfach drauf.

"I love the smell of chemo in the morning" :d

Chemic's Wertung: 5.0 Sterne

Ich hatte hohe Erwartungen an den Film und die wurden auch gehalten.
Als ich das erste mal von dem Film höhrte war ich doch schon ein wenig skeptisch. Eine Komödie über Krebs, das kann doch nur noch Geschmacklosigkei hoch 10 sein. Doch falsch gedacht. Im Film wird NIE über Krebs gelacht, und das ist auch gut so! Stattdessen gibt es Tragische Momente die sich abwechseln mit sehr witzigen Szenen über 2 alte Männer die durch die ganze Welt reisen und dabei die Zeit ihres lebens haben. Herzerwärmend, oder?
Das einzige Manko ist die lausig animierten Szenen und der etwas zu lange Teil im Spital am Anfang,

HomerSimpson's Wertung: 5.0 Sterne

Story 2, Schauspiel 5. Habe selten am Ende eines Filmes soviele Tränen vergossen - unglaublich rührend!

sj's Wertung: 4.0 Sterne

Allein schon wegen Morgan Freeman und Jack Nicholson lohnt es sich diesen Film anzuschauen. Der Film lebt von den beiden Schauspielern, die einen immer wieder zum Lächeln und zum Weinen bringen. Allerdings wäre es auch mal schön gewesen, wenn Freeman den griesgrämigen Millionär und Nicholson den Familienmenschen gegeben hätte. Beide spielen aber wirklich gut, sodass alle anderen Schauspieler nur als "lästiges Beiwerk" bezeichnet werden können.

VesperLynd89's Wertung: 4.0 Sterne


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