Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Astérix aux jeux olympiques
Astérix aux jeux olympiques oder: Die spinnen, die Olympioniken! Jeder kennt es, das kleine Dorf, das als einziges in ganz Gallien nicht von den Römern besetzt ist. Seien es die Comics oder die Trickfilme, die man sich früher immer wieder gern angesehen hat - und es wahrscheinlich immer noch tut -, beim Gedanken an Asterix und Co. kommt zweifellos bei manchem heftige Nostalgie auf. Aber das warmwohlige Gefühl verpufft dann doch sehr bald wieder, wenn man sich diese dritte Realspielfilmausgabe der schnauzbärtigen Gallier ansieht. Wenn es nämlich zu Beginn des Filmes fast eine Viertelstunde dauert, bis Asterix und Obelix überhaupt erst auftreten, wenn sich die Geschichte statt um die beliebten bekannten Figuren vor allem um ein schmachtendes junges Pärchen oder um die Intrigen des Bösewichts dreht, hat man fast das Gefühl, als seien Asterix und Co. bloss rein zufällig in diese Geschichte geraten und dürfen höchstens als Statisten wirken. Zugegeben, Gérard Depardieu ist als Obelix doch sehr liebenswert und wie in den beiden ersten Filmen ein dickes - pardon, "kräftig gebautes" Highlight. Der neue Asterix-Darsteller Clovis Cornillac will aber nicht so ganz in die Rolle passen, und man beginnt Christian Clavier aus den bisherigen Filmen bald schmerzlich zu vermissen. Weit aufgerissene Augen, das Gesicht zu einem ewigen Grinsen verkniffen - bei Cornillac reicht die Schauspielkunst kaum weiter als bis zum dicken gelben Schnauz, und der ist angeklebt. Da ist es gar nicht mal so schlimm, dass Asterix im ganzen Film nur wenig zu sehen ist. Besser kommen da die Filmfieslinge weg, die sowieso die heimlichen Stars des Films sind: Brutus' ewige Versuche, seinen (von Alain Delon herrlich selbstverliebt dargestellten!) Vater Caesar zu vergiften, sind doch recht amüsant, und Bullyparade-Fans werden sicher ihren Spass an Brutus' Helferlein Redkeinstus haben, der von Michael Herbig zwar stumm, aber gewohnt witzig dargestellt wird. Die vielen Anspielungen auf aktuelle Themen wie etwa Doping und Terrorismus sind anfangs zwar noch lustig, wirken aber nach der x-ten Wiederholung zunehmend bemüht. Was aber wirklich stört, sind die zahlreichen prominenten Gaststars, die nur selten wirklich in die Geschichte eingebunden sind. Okay, Michael Schumacher ist der Lenker des Germanischen (Ferrari-roten) Streitwagens, und Jean Todt ist sein Teamchef, das geht ja noch, aber wenn nach dem Ende der eigentlichen Filmhandlung zehn Minuten lang nur noch ein Cameo-Auftritt eines Sportstars an den anderen gereiht wird, dann sehnt man sich dann doch langsam nach dem Ende des Films. Liebe Gallier, kämpft doch nächstes Mal bitte wieder gegen die Römer, und lasst Zinédine Zidane, Tony Parker und Co. da, wo sie hingehören, nämlich auf die Sportplätze der Gegenwart. |
Die Gallier rücken im neuen Asterix zwar unnötig in den Hintergrund, aber die Anspielungen garantieren einen völlig sinnfreien Kinospass! Alain Delon, der alle seine Filme vor dem Spiegel aufzählt war nun wirklich witzig, ebenso die (spärlich gesäten) Slapstick-Einlagen von Obelix. Auch das Ende mit Numerobis fand ich wunderbar, weil er da auf Clovis Cornillac zugeht und sagt: "Du hast dich verändert!" Aber ich schliesse mich pps in dem Punkt an, dass die Gallier das nächste Mal wieder gegen die Römer kämpfen sollten, Die Lorbeeren des Cäsar oder Asterix der Gallier, ja selbst Asterix bei den Briten würden da den nötigen Stoff liefern. Aber Astérix aux jeux olympiques ist mal wieder ein Real-Asterix, der besser als sein Ruf ist. [Editiert von El Chupanebrey am 2008-01-31 22:19:25] |
Der Film ist ja gar nicht so übel. Auch wenn er nur in Deutsch synchronisierter Fassung in die Kinos kommt und die eigentlichen Helden (Asterix/Obelix) fast zu Nebendarstellern degradiert werden, gibts einiges zu lachen. Ganz positiv überrascht wurde ich von der Synchronisation von "Brutus". Der hat da ein paar ganz gute Sprüche drauf. Die letzten knapp 20 Minuten hätte man sich sparen können, auch wenn der angesprochene Witz mit dem "du hast dich verändert" recht anständig war. Dafür hat der Troubadix enorm genervt. Alain Delon macht ebenfalls ein gute Figur, ist aber nicht so glatt. Also alles in allem keine Katastrophe, wie ich eigentlich erwartet hätte. Cool auch, dass Nathan Jones (Troy, Fearless, The Condemned) sich mal wieder zeigen darf. Mehr solche Gastauftritte wären lustig gewesen. Und nicht solche wie Schumi ("Yeeha") oder Zizou. |
Zitat muri (2008-02-01 21:25:51)
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Zitat El Chupanebrey (2008-02-02 00:19:20)
Apropos tuntig. Auch Obelix macht mir einen nicht über alle Zweifel erhabenen Eindruck.... |
War ganz nett. Eine abgerundete drei. Das grosse Manko des Filmes ist ganz klar, dass die Gallier keine Römer verprügeln. Asterix und Obelix müssen einfach Römer verklopfen. Die witzigen Anspielungen, sei es Zaubertrank gleich Doping oder Bestechungen konnten dies nur halb kaschieren. Ein eher weiterer Negativer Punkt ist, dass der neue Asterix schlechter weg kommt als sein Vorgänger. Aber auch sonst waren die meisten Schauspieler eher peinlich (Gérard Depardieu Bei den Positiven Punkten, sonnen sich wie schon oben erwähnt die witzigen Anspielungen. Die eine Menge Spass garantieren und demensprechend gut unterhalten. Auch gefallen haben mir die diversen Gastauftritte. Spoiler zum Lesen Text markieren
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Zitat ()=() (2008-05-10 14:24:07)
Imho war der ganze Film eine pure Peinlichkeit, tiefer kann man kaum noch sinken. |
Zitat euros (2008-05-12 12:03:17)
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Zitat El Chupanebrey (2008-05-12 12:45:32)
Chabis mit Sosse! |
Zitat muri (2008-05-12 13:34:57)
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