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Beitrag i am sam

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i am sam oder: Kämpf, Sam! Kämpf!


Hängt denn Liebe und Wohlergehen vom I.Q. ab? Und wie schwer ist es für einen etwas weniger schlauen Menschen, seine Rechte und Gefühle geltend zu machen? Sean Penn als Lucys Papi zeigt wunderbar einfühlsam, wie die Bürokratiekälte, die staatlichen Sozialämter und -angestellte mitten in ihrer Aufgabe das Wesentliche vergessen und übersehen: Die beste Lösung finden und unterstützen.

Besondere Beachtung verdienen Sams Freunde, die gemeinsam für seine Rechte einstehen und teilweise witzig, teilweise ernst die "Sache" in Angriff nehmen. Michelle Pfeiffers Rolle hingegen beeindruckt weniger, wahrscheinlich weil es sich um ein 08/15 Typus handelt, den sie verkörpern darf.

Es bleibt somit ein Fazit, welches mit dem Adjektiv *sehenswert* gut bedient ist. Ein Supermovie wie Rain Man oder Forest Gump darf niemand erwarten - eine Glanzleistung von Sean Penn jedoch auf alle Fälle... und gutgewählte Musik/er (ein Heidenspass)!!

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nd's Wertung: 4.5 Sterne

Rührend und fast niedlich. Sehenswert.
Sean Penn als geistig behinderter Dad spielt beeindruckend!
Die Story ist wie gesagt rührend und lässt einen die Pizza neben dem Fernseher glatt vergessen.
Michelle Pfeiffer ist meiner Meinung nach ein Minuspunkt in diesem film- aber auch der einzige.
Besonders gut finde ich die Freunde von Sam (im Schuhladen!!) und die Pflegemutter von Sams Tochter.
"Ausgezeichnet" ist hier der richtige Ausdruck.

FehlendeKreativitätfürdas' Wertung: 6.0 Sterne

Lange ist es zwar her, dass ich diesen Film gesehen habe, aber dieser Film gehört in die Kateogorie unvergesslich! Rührend einfach nur rührend! ansonstens wurde eigentlich alles schon vorher gesagt!

hockeyfreak's Wertung: Noch nicht bewertet

Könntest du dann bitte noch werten. Dein Rating würde mich eigentlich interesserien.

7hUnD4b1Rd's Wertung: 5.0 Sterne

sean penn mag ja mit das beste sein was zur zeit punkto schauspieler+regisseur aus hollywood kommt doch bei i am sam
hat er absoluten mist abgeliefert.
dieses ,dank handkamera auf modern getrimmte,aufs amipublikum
zugeschnittene tränendrüsenepos ist eine grosse mogelpackung.
total realitätsfremd soll da jemand der nicht mal fähig ist einen
kaffee zu servieren 6 jahre lang ein kind grossgezogen haben.
und dann noch dieses penetrante merchandising....

[Editiert von 'papp' am 05 Mai 2004 00:32:55]

papp's Wertung: 1.0 Sterne

Den Film fand ich herzig, aber irgendwie mehr auch nicht. Sean Penn hat wieder mal überzeugend gespielt, doch den Film fand ich stellenweise auch langweilig. Die Note gut ist hier meiner Meinung nach angebracht, da ich die Story wirklich interessant fand.

bapman's Wertung: 4.0 Sterne

Zuerst: Sean Penn hätte für seine Leistung einen Oscar verdient, definitiv! Doch wegen der Rassenproblemen in den USA wurden die Oscars an zwei Schwarze verliehen... (nicht, dass ich damit Probleme hätte sonder die Leistung von S.Penn ist grandios)

Eine rührend-traurige Geschichte für Taschentuch-Fans... Eine eindrücklich sentimentale Geschichte.

Ausgezeichnet!

Carlito6's Wertung: 5.0 Sterne

Sean Penn spielt göttlich, wow, selten so eine Meisterleistung gesehen. Der restliche Cast, bis auf die "härzige" Lucy-Darstellerin, spielten mittelmässig.

Fand den Film sehr schön. Es wird gut demonstriert wie brutal es sein muss, wenn man sich versucht zu wehren, dies aber nicht möglich ist. Solche richterliche Entscheidungen, bei denen über das Kind hinweg entschieden wird, gibt es tag täglich - am besten einfach mal dem Kind zuhören.

sj's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat sj (2005-03-11 01:13:50)

Sean Penn spielt göttlich, wow, selten so eine Meisterleistung gesehen. Der restliche Cast, bis auf die "härzige" Lucy-Darstellerin, spielten mittelmässig.

Fand den Film sehr schön. Es wird gut demonstriert wie brutal es sein muss, wenn man sich versucht zu wehren, dies aber nicht möglich ist. Solche richterliche Entscheidungen, bei denen über das Kind hinweg entschieden wird, gibt es tag täglich - am besten einfach mal dem Kind zuhören.


ist doch wohl nicht dein ernst...

papp's Wertung: 1.0 Sterne

Zitat papp (2005-03-11 01:15:40)

ist doch wohl nicht dein ernst...

Natürlich nicht. 8)

sj's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat sj (2005-03-11 10:16:30)
Zitat papp (2005-03-11 01:15:40)

ist doch wohl nicht dein ernst...

Natürlich nicht. 8)


UFF, dachte schon du wärst in weltentrückte sentimentalitäten verfallen

[Editiert von 'papp' am 11 Mrz 2005 10:51:29]

papp's Wertung: 1.0 Sterne

Ein extrem wichtiger Film. Er ist sehr ehrlich und nervt kaum durch typische Hollywood-Zugeständnisse. Sam ist laut,realistisch und für seine (aussenstehende) Umwelt oft schwer zu ertragen.

Ich habe geheult und zwar wie ein Schlosshund! Aber nicht, weil mit typischen "grossen Kinderaugen" und anrührender Musik darauf gedrängt wurde! Ich habe z.B. an Stellen geweint, in denen Dinge passierten, die zeigten, wie sehr Sam sich bemüht. Als er sich im Gerichtssaal weit über seine normalen Fähigkeiten hinaus den harten Fragen des gegnerischen Anwalts gestellt hat. Wie er sich aufbäumte, kämpfte und dann unter den Worten des Anwalts einbrach.

Die "Argumente", dass jemand, der keinen Kaffee machen kann, auch kein Kind grossziehen kann, sind völliger Unsinn. Zum einen hat Sam eine natürliche Begabung, mit Kindern umzugehen und seine unendliche Ruhe bzw. Güte, lassen ihn die schwere Aufgabe meistern. Wenn man ihm die Zeit lässt, kann er sehr vieles schaffen, wie man im Film immer wieder sieht. Zum anderen hat Sam auch Hilfe und selbst seine geistig behinderten Freunde haben viel dazu beigetragen.

Ausserdem KANN Sam Kaffee machen, er kommt nur nicht unter Stress mit den Bestellungen hinterher. Von dem seltsamen Vergleich "Kaffee<->Kind" gar nicht zu reden.

An die Kameraführung musste ich mich auch erst gewöhnen, aber das spielt nur deswegen bei einigen Kritikern eine Rolle, weil man heute saubere und weiche Kamerafahrten gewöhnt ist. Das ein paar Produktnamen auftauchten, macht den Film nicht schlechter. Mit der Handlung haben die Firmen nichts zu tun. Die Logos tauchen niemals extra auf, sondern werden realistisch in das Gesamtbild eingefügt. Zum Beispiel, als Sam mit seinem ständigen Hang nach Ordnung, die Tütchen einer Pizza-Kette sortiert.

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Sam überzeugt alle am Schluss aus sich selbst heraus! KEINE Anwältin haut ihn raus. Er zeigt allen Beteiligten (insbesondere den Pflegeeltern), das die intensive Liebe eines Vaters auch dann funktioniert, wenn die Intelligenz auf der Strecke bleibt. Das er es nicht schafft, Lucy allein weiter grosszuziehen, steht auch am Schluss ausser Frage. Aber ihm seine Tochter wegzunehmen, ist ebenso keine Lösung. Er zeigt grosses Verantwortungsbewusstsein und unendliche Hingabe. Darum ist auch das Ende schlüssig, wenn auch ein wenig zu süsslich.

Insgesamt ein verdammt guter Film, der es schafft, trotz Starbesetzung "klein und normal" zu wirken. Gezielte, sehr dezente Musik. Die Momente, die theatralisch werden könnten, werden bewusst abgebrochen.
Die Behinderten leben immer in "ihrer Welt" und passen sich niemals der filmischen "Normalität" an.

Was an bewegenden Momenten bleibt, ist meist pure Darstellungskraft und keine gezielte Tränendrüsenmasche.

Nr.01's Wertung: 6.0 Sterne

Ein herziger und trauirger Film, der durch den grossartigen Sean Penn getragen wird.

psg's Wertung: 4.0 Sterne


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