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Beitrag Ghost in the Shell 2: Innocence - Inosensu: Kôkaku kidôtai
Ghost in the Shell 2: Innocence - Inosensu: Kôkaku kidôtai oder: Animatrix zum Zweiten 1995 kam mit Ghost in the Shell eine animierte Zukunftsversion auf den Markt, die nachhaltig Eindruck machte. Manch einer redete damals (und sogar noch heute) vom besten Anime, den es je gegeben hat. Bedrückend, futuristisch, voll von Action, Special-Effects und basierend auf einer Story, die noch lange zu reden gab. Nun versucht Mamuro Oshi (der übrigens auch für den komplizierten Avalon verantwortlich war) an einer Fortsetzung. Ghost in the Shell 2: Innocence setzt auf gewaltige Bilder, eine erneut verzwickte Story um Realität und Cyberspace, sowie ein gut funktionierendes Cop-Duo, dass hier einen sehr abstrusen Fall zu lösen hat. Wer sich an die träumerischen Filme im Stil von Spirited Away oder Princess Mononoke erinnert, der bemerkt bald, das auch die Sparte der Animes verschiedene Stile und Macharten hat. Ghost in the Shell 2 wird praktisch nie still und ruhig. Es läuft immer was, die Ermittlungen der Cops bringen Ungeheuerliches an den Tag und der Zuschauer wird aber der Bilderpracht regelrecht in den Sessel gedrückt. Manchmal erinnert dieser Film ein bisschen an die Vorkommnisse in I Robot, nur um dann sofort wieder den Schritt in Richtung Sci-Fi-Fantasy zu gehen und den Zuschauer an der Nase herum zu führen. Natürlich ist die Animation nicht mit den massenkompatiblen Filmen zu vergleichen, passt sich aber hervorragend in die düstere Atmosphäre ein, in denen sich die Figuren hier bewegen müssen. Da wird nichts beschönigt und Blut fliessen darf auch mal. Fazit: Ghost in the Shell 2: Innocence ist nicht so gut und revolutionär wie sein Vorgänger. Aber so richtig gross ist der Unterschied schlussendlich doch nicht. Der Film vermag zu bestehen, verlangt aber auch, dass sich der Zuschauer auf die spezielle Machart des Filmes und die grellen Momente einlässt. Wenn das passiert ist, steht einem tollen Filmvergnügen nichts mehr im Weg. Leider wurden keine Extras auf die DVD gepresst, mit denen man sich nach Ansicht des Hauptfilmes noch beschäftigen könnte. Zwar ist eine Trailershow abrufbar, aber über den Film, seinen Vorgänger oder die Machart und Technik wird leider kein Wort verloren. Auch besteht nur die Auswahl zwischen der japanischen Original- und der deutschen Synchronversion. Wer also das Spektakel auf Englisch hören möchte, guckt in die Röhre. Dafür ist das Bild sehr gut transferiert worden und bleibt auch in den dunklen Szenen klar und sauber. |
Geniale Effekte hat der Streifen ja, aber die Story? Please! Das ist ja mehr als dürftig. Hab mich mehr als gelangweilt. Wiedermal ein richtiger Blender. |


