Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Minority Report
Minority Report oder: ach, ist ja nur ein kleiner Fehler... Robocop in den 80er. Judge Dredd in den 90er. John Anderton heute? Nicht ganz, aber doch nicht weit davon entfernt. Minority Report überzeugt mit atemberaubenden cinematographischen Effekten und Kulissen, welche Erinnerungen an die besondere Atmosphäre von Blade Runner heraufbeschwören. Die PreCrime-Szenen würden selbst Johnny Mnemonic vor Neid erblassen lassen. Für einmal ist Tom Cruise keine Fehlbesetzung. Als erst passionierter Polizist und schliesslich selbstzweifelnder Systemkritiker auf der Flucht spielt er dei Rolle überzeugend. Überraschend auch Regisseur Spielberg, der erneut die Kinobesucher in den Bann seiner Filmkunst zu ziehen vermag: Trotz interessanter Sci-Fi-Technik wird die Story nicht durch unzählige Effekte und Gadgets übertüncht. "Die gute Aufmachung will doch eh nur wieder der von schlechten Story ablenken..." Denkste! Packende Spannung ganze zweieinhalb Stunden lang. Langeweile kommt nicht auf, dazu reicht die Zeit nicht... |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 28 Beiträge geschrieben.
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Tom Cat Cruise - diesmal nicht der Herzensbrecher oder obergeile Zahnspangenjüngling... Was für ein Glück! Ein gutes Movie, das auch etwas skeptischere Gücksler überzeugen wird, so meine Annahme. Ich find', man merkt nicht, dass Spielber regiert hat. Nö. Also nur deshalb ist der Film bestimmt nid gut. Was mir, so kurz nach dem Film, als negatives Pünktchen aufgefallen ist: Ein bisschen einseitig, ein wenig wenig wenig Farben (= th's Bemerkung im IRChat "Endzeitstimmung" trifft's...). Ansonsten wirklich gut. So. Ja. Tom Cruise - hihi... |
Cruise an der Schweizer Vorpremiere? Leider nein, aber immerhin OutNow war da: |
Ein Science-Fiction-Film von Steven Spielberg, der mit Tom Cruise in der Hauptrolle besetzt ist und keine 08/15-Unterhaltung verspricht. So sah es auf alle Fälle nach den diversen Kinotrailern aus. Und wir wurden hier keineswegs enttäuscht. Die Geschichte erinnert ein bisschen an "The Fugitive" (mit Harrison Ford), ist aber in der Zukunft angesiedelt. Ein Polizist wird eines Verbrechens beschuldigt, dass er nicht begangen hat (oder in diesem Fall "begehen wird") und setzt sich gegen das System zur Wehr. Einfache Geschichte, enorme Spannung. Denn Tom Cruise überzeugt hier voll und ganz als Actionheld, der mehr drauf hat, als nur ballern, prügeln oder Zeugs in die Luft sprengen. Im Gegenteil. Der Film ist anspruchsvoll und unterhaltsam, was eigentlich die perfekte Kombination für einen Film ist. Max von Sydow spielt den alten, ehrwürdigen Mentor sehr überzeugend und Samantha Morton (als Pre-gog) ist einfach nur genial. Die anderen Schauspieler sind auch gut in's Bild gerückt, bleiben aber natürlich ein wenig im Hintergrund. Fazit: Wer Action mag und vor Anspruch nicht davon läuft, wird hier bestens unterhalten. Geniale Effekte, coole Stunts, witzige Gadgets (zB. den "Kotzstab"...) und Actors, die den Eintritt allemal wert sind. Einer der besseren Filme dieses Jahr. |
...bis auf den Schluss ein sehr guter Film. 3 Sterne von mir für den unglaublich schlechten Schluss. Ansonsten hätte dieser Film sicher 5 verdient. Aber leider, leider hat's Spielberg wieder versaut. Er schafft's einfach nicht über seinen Schatten zu Springen und den Film so enden zu lassen, wie er eigentlch enden sollte. ...Ich warte auf ein Alternativ-Ending von Ridley Scott. Das wär der Hammer. (Ich würd den Film gleich nohmals schauen gehen) |
Einer der besten Filme, die ich je gesehen hab!! Geile Story! |
War begeistert! |
lol? das happy end ist gar nicht so happy wie alle annehmen! da sieht man wie wenig einer vom film kapiert hat: cruise wird inhaftiert und kriegt so ein kopfteil. dieses bewirkt, dass der inhaftierte in fantasien schwebt und in einer traumwelt lebt! ->dass cruise am schluss den mord aufzuklären vermag und alles wieder in die richtigen wege leitet kann aber auch eine traumwelt sein, die sich der inhaftierte ex cop gemacht hat!! würde nun spielberg wie ursprünglich geplant, kein happy end machen, so würde diese seite des filmschlusses einfach wegfallen und es gäbe keine doppelbödigkeit! was spielberg am schluss geleistet hat ist einfach nur genial, doch leider vermögen nur die wenigsten so weit denken! der film ist super clever! vorallem wenn man mehr als nur die hauptstory kapieren will! es sind die details, und die ganz kleinen geheimnisse das films, sie ihn so kostbar machen. wer alle detail und geheimnisse entdeckt und aufzuklären vermag, wird den film als einer der besten der filmgeschichte anerkennen! alle anderen werden sich von den special effekten (die superb eingesetzt wurden, damit die story nicht in den hintergrund verdrängt wird!) blenden lassen! lol, cruise ist genial, egal in welchem film! soll mir einer sagen welcher film mit ihm scheisse war! ich warte immernoch auf einen cruis-flopp! den es bis jetzt nie gegeben hat und wie ich cruise kenne, auch nie geben wird! wer etwas anderes behauptet kennt seine filmgeschichte überhaupt nicht! 1258 Beiträgend Filmgott Tom Cat Cruise - diesmal nicht der Herzensbrecher oder obergeile Zahnspangenjüngling... Was für ein Glück! das zeugt doch von schauspieler kenntnis nicht wahr? solche posts sind einfach nur traurig!! |
Zitat Xantrias (2004-12-29 15:25:58)
Egal wie mans interpretiert. Das ändert an der Qualität des Films gar nichts. |
Zitat Xantrias (2004-12-29 15:25:58)
Collateral in allen anderen war er grossartig btw: minority report war eine weitere hollywood-hochglanz-verhunzung einer philip k. dick story... armer kerl... |
Zitat gargamel (2004-12-29 16:06:58)
Irgendwas hat dir dieser Mann doch angetan. Denn seine Leistung in Born on the Fourth of July, Eyes Wide Shut und Collateral als scheisse zu bezeichnen ist unerhört. Welches Rating du Minority Report schlussendlich gibst, würde mich allerdings doch noch interessieren. |
hä? dachte, hätte den schon mal bewertet? na gut... mag den tom einfach nicht. find' ihn auch wirklich nicht gut. ich denke, fast jeder hat so hass-schauspieler/innen, die allein durch ihr vorkommen einen film schon fast ruinieren für einem... bei mir ist es halt tom "the curse" cruise... und dann kann ich's halt nicht lassen, diesen schauspieler-anhimmelern jeweils eins auf die finger zu hauen, seien's nun tom cruise oder julia roberts fans... |
Naja als Cruise Fan will ich mich ja nicht bezeichnen. Finde aber er hat bei seinen letzten paar Projekten immer gute Drehbücher ausgewählt, und dabei auch verschiedenes versucht. Und hass Schauspieler gibt es natürlich auch bei mir Aber hat dich die Präsenz von Cruise in Minority Report bei deinem Rating beeinflusst, oder findest du einfach den Film als Adaption nicht genügend. Obwohl du dem Film ja immerhin 4 Sterne anrechnest. [Editiert von 'lonelywriter' am 29 Dez 2004 16:47:36] |
nö, 4 sterne (= gut) ist die wertung ohne cruise-malus... nein, ich fand, das das ding zu sehr an der oberfläche blieb und die story auf das whodunnit beschränkte... aber auf jeden fall sehr schönes production design. |
Auf die Gefahr hin, langsam als Troll von der Seite geschubst zu werden... Mein Fazit zu Minority Report... Wiedermal ein typischer Spielberg...'he always fucks up the end'... Die Idee, dass man durch den Hintereingang der Polizei gleich zu den pre-cogs kommt...no prob...der gefallene Sohn kommt immernoch rein (Passwort ändern?), hat ja seine Augen in der Westentasche (Verwesung?)...usw... Übel... |
"he always fucks up the end" ! sorry, aber ich glaube du solltest dir den film nochmal und mit mehr aufmerksamkeit anschauen! |
Und wie das Ende müllig ist...Gemäss der Kugel zu Beginn wird, soweit ich mich noch erinnern kann, gesagt, dass Tom Cruises-Charakter den Mord im Affekt begeht. Das Ende zeigt aber ganz klar, dass er das nicht getan hat...
Leider nicht [Editiert von 'markus_staeheli' am 28 Jan 2005 06:33:33] |
ok was das ende angeht kannst du hier gar nix schreiben, denn anscheinend hast du am ende doch noch geschnarcht! erstens, rechnet die polizei nicht damit, dass er ins hauptquartier reinspaziert! zweitens, als der daniel herausfindet dass er agatha holen will, wäre es taktisch sehr sehr unklug, wenn er es ändern würde. er kommt rein, die augen melden alarm, sie schlagen zu und anderton sitzt in der falle. ICH habe biologie gehabt, und verwesung kannst du erst nach einer woche oder zwei erwarten! ausserdem richtet sich der retina-scanner nach der retina (netzhaut) auf dem auge. diese haut ist zwar schon nicht gerade die stabilste, aber sie ist nicht so sensibel als dass sie sich nach 14 stunden auflösen!! |
ausserdem, hatte er die augen schön ein einer plastiktüte luftdicht verpackt! tschuldigung,aber ein bisschen logisch überlegen solltest du schon bevor du meinen beitrag auseinander nimmst und ihn ins lächerliche zu ziehen versuchst!! |
Zitat Xantrias (2005-01-28 19:37:14)
Über acht Stunden bleiben die Muskeln am Leben, da sie ihre Energieversorgung kurzfristig auch ohne Sauerstoff aufrecht erhalten können. |
lol?heisst das das auge ist bis dahin futsch??auch wenns luftdicht verpackt ist?kannst mir ja einiges sagen aber DAS würde ich sehr komisch finden...immerhin werden spenderorgane auch in luftdichte tüten verpackt und versendet... so wie es aussieht hast du das aus dem encarta oder irgendwo aus dem internet rauskopiert!auf jeden falls siehts danach aus... |
Zitat Xantrias (2005-01-28 22:29:13)
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Zitat papp (2005-01-29 02:03:59)
passend zum film: you can run but you can't hide |
genau... |
Mir hat der Film sehr gut gefallen, war doch mal etwas anspruchsvoller als der sonstige Hollywoodkram. (Den ich aber häufig auch gern sehe. [Editiert von 'EricDraven' am 30 Jan 2005 17:18:48] |
Ich fand den Film nicht übel. Die einzelnen Szenen sind spannend und überzeugend gemacht. Gelegentlich kommen ein paar dazwischen, die ich nicht unbedingt als gut bezeichnen würde, z.B. als Cruise mit der holographischen Aufnahme seines Sohnes spricht oder als er in der Autofabrik in ein Auto hineingebaut wird. Das wirkt zwar originell, aber irgendwie schadet es dem Film mehr. Nur die Precrime-Anlage wirkt etwas unglaubwürdig. Rein aus naturwissenschaftlicher Sicht frage ich micht, wie soetwas möglich ist, mittels Menschen in die Zukunft zusehen. Warum sagt die Frau mehr aus, als die beiden Männer? Wieso können sie sogar die Namen feststellen? Die sind ja im Menschen nicht biologisch verankert. |
Mit Minority Report wird ein spezielles Konzept vorgestellt, das sogenannte Precrime-Verfahren. Drei sogenannte PreCocs können voraussehen wann Morde geschehen, und die Cops müssen diese Morde verhindern. Diese "Täter" werden dann verhaftet und ins Gefängis geworfen. Ein Konzept das zwar interessant ist, sich aber durch den ganzen Film zu erklären versucht und es irgendwie doch nicht schafft. Obwohl einige Argumente und Erklärungen sehr gut sind, wirft es doch mehr Fragen auf als es beantwortet. Die Welt allerdings die Steven Spielberg hier geschaffen hat wirkt durchgehend glaubwürdig und könnnte irgendwann wirklich mal so sein. Zwar nicht so dreckig wie bei Blade Runner mal nbischen Clean und Sauber aber schadet auch nicht. Tom Cruse ist mir sowieso unsympatisch spielt immer nach den gleichen mustern, nur hat er mich bei diesem sogar noch überzeugt und endlich mal sein grinsen vom Gesicht gewischt. Auch sonst agieren nur gute Schauspieler vor der Kamera, wobei Colin Farrel mich als Cop am wenigsten überzeugte. Dieses etwas Wackelige Konzept wird dann auch bis zum Ende verfolgt und gipfelt dann auch in einem etwas Konstruierten aber noch einigermassen nachvollziehbaren Schluss. Fazit: Ein gut inszenierten Actionthriller mit einigen Logiklöchern, die dann zwar mit einer Glaubwürdigen Welt, guten Schauspieler und einigen Rasanten Actionsequenzen überspielt werden. Kein Höhenflug aber sicher ein Blick wert für interessierte Science Fiction Fans. [Editiert von Skynet am 2006-01-06 02:14:53] |
Minority Report hat die erwartungen problemlos erfüllt. |

