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Happily N'Ever After oder: Aufruhr im Märchenland


So, jetzt reichts dann aber mal. Nach Hoodwinked, Cinderella 3 und Shrek 3 sollten jetzt dann aber die Märchenfilme im Animationsstil durch sein. Genug der sieben Zwerge, der verlorenen Schuhe, den dämlichen Prinzen oder teuflischen Stiefmüttern. Mit Happily Never After kommt nun noch so ein Trickfilm über den Märchenwald zu uns. Alle wollen sie frech sein, lustig und gar untypisch gegenüber den bekannten Vorlagen. Mit Stimmenpower aus Hollywood angereichert fräst diese Variante jedoch recht deutlich am Publikum vorbei.

Das verhältnismässig kleine Budget des Films merkt man vor allem den Animationen an. Die sind nämlich weder schön, noch niedlich, geschweige denn ausgereift. Im sehr gewöhnungsbedürftigen Cartoon-Stil geht die Geschichte hier ab und kann höchstens mit den eingestreuten Sprüchen und einigen Slapstick-Einlagen punkten. Meist aber guckt man dem Geschehen einfach zu, schumzelt hin und wieder und ist dann aber auch froh, wenn der Film nach knapp 80 Minuten wieder zu Ende ist.

Stimmlich ist vor allem das Real-Life Ehepaar Sarah Michelle Gellar und Freddie Prinz Jr zu erwähnen. Die Tatsache, dass sie beide gleichzeitig an einem Projekt mittun konnten, wird wohl den Ausschlag für diese Engagements gegeben haben. So richtig Eindruck hinterlassen sie aber nicht. Dann schon eher Sigourney Weaver, die als Stiefmutter mal so richtig böse sein darf. Stimmlich, versteht sich. Wer ein bisschen genauer hinhört, der wird Patrick Warburton erkennen, der ja schon in The Emperors New Groove oder The Wild schon gesprochen hat. Im kommenden Bee Movie wird er auch wieder von der Partie sein.

Fazit: Happily Never After hat neben vielen Tiefs und Plätschersequenzen auch solche, die richtig lustig sind. Leider sind diese viel zu selten und zusammen mit dem mir persönlich nicht viel sagenden Animationsstil reicht das nicht aus, um den Branchenführern in Sachen Märchen-Animation auf die Pelle zu rücken.

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muri's Wertung: 2.5 Sterne

Ganz so schlimm fand ich den Film nicht. Der Prinz liess auch kein einziges Klischee aus und er hat mich doch ziehmlich an den General aus "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" erinnert (Stichwort: Bedienungsanleitung):d
Die Zwerge im Camouflage Outfit konnten auch zum Lachen anregen und der böse Wolf sowieso (capichi).
Rumpelstielzchen und die böse Stiefmutter waren teilweise auch herrlich.
Natürlich kommt das ganze nicht an Shrek und co. ran, aber als Kinderfilm eignet sich das ganze noch lange.

HomerSimpson's Wertung: 4.0 Sterne


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