Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag The Heartbreak Kid
The Heartbreak Kid oder: Along came Miranda Ben Stiller ist nicht der lustigste Typ innerhalb des Frat Pack - diese Ehre gehört Will Ferrell - aber sicher der bekannteste des ulkigen Männerbundes. Der kleinwüchsige Quadratschädel polarisiert ganz schön. Es gibt nicht wenige OutNow.CH-User, die im Forum ihren Hass auf ihn offen kund tun. Dabei tut man ihm teilweise unrecht. Denn der Mann ist ausgesprochen vielseitig. Als satirische Karikatur kann er extrem witzig sein (Siehe Dodgeball, Zoolander, Starsky & Hutch). Reality Bites, seine erste Regiearbeit, war eine herausragende Zeitgeistkomödie. Wenn er aber den All-American Guy von nebenan spielen muss, geht es meist in die Hose (Siehe Meet the Parents, Along came Polly und - ganz schlimm - sein letzter A Night at the Museum, ein Kinderfilm der üblen Sorte.) Keeping the Faith ist die wunderbare Ausnahme, welche diese Regel bestätigt. Die Rolle des Normalos, der immer wieder ins Fettnäpfchen tritt, verpassten ihm Bobby und Peter Ferelly zum ersten Mal von knapp zehn Jahren im Megahit There's something about Mary. Die Komödie ebnete Stillers Weg zum Superstar. In The Heartbreak Kid arbeitet er nun zum ersten Mal wieder mit dem Brüderpaar zusammen. Beide steuern ihre Trademarks zum grossen Ganzen bei. Der Schauspieler liefert seine gischpelige Ben Stiller Show ab (z. B. wenn ihm die Mariachis auf den Sack gehen). Die Regisseure fügen vulgäre Komik (ein Toupée im Schamhaarbereich) und den liebevollen Umgang mit allerlei Behinderungen ein (nach der Schizophrenie in Me, Myself and Irene oder den Siamesischen Zwillingen aus Stuck on you ist es diesmal eine weniger drastische Septumdeviation). Da Ben Stiller mittlerweile ein Superstar ist, kann er dabei seinem Papi eine Nebenrolle zuschanzen (Jerry Stiller spielt einen sexsüchtigen Senior), und er darf die Shirts seines Kumpels Jack Johnson tragen. Die Frauen im Film sind aufstrebende Talente. Malin Akerman, ein kanadisches Model mit schwedischen Wurzeln, was ihre überraschende Freizügigkeit im Film erklärt, ist eine genauso quirlige Ulknudel, die sich gerne zum Deppen macht, wie damals Cameron Diaz. Michelle Monaghan sorgt als bodenständige Southern Belle mal wieder für schmelzende Männerherzen. So entsteht dann eine "turbulente Verwechslungskömodie", wie man es wohl dann auf der DVD-Hülle umschreiben wird. Leider wurden die Farrelly-Brüder in Sachen Komik mittlerweile von einem Herrn namens Judd Apatow mehr als nur eingeholt. Man muss dem Film aber zugute halten, dass der Trailer, der wieder mal sehr detailiert ist, trotzdem nicht alles verrät. Es passiert gegen Ende genug, um die Binsenwahrheit "Drum prüfe, wer sich ewig bindet" nochmals zu festigen. Die Story ist übrigens ein Remake eines gleichnamigen Films mit Cybill Shepherd und Charles Grodin aus dem Jahre 1972. Wesentliches wie ein ganz fieser Sonnenbrand scheint dabei übernommen worden zu sein. Sogar bei der Übersetzung zum deutschen Verleihtitel hielt man sich an die Tradition. Was in den 70er Jahren noch "Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht" wurde, heisst heute "Nach Sieben Tagen - ausgeflittert". Nämlich dämlich müssen sie sein! |
100 Dinge, die man in diesem Film lernen konnte. Zusammengetragen von den Usern der IMDb.
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Zitat rm (2007-10-01 03:00:00)
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love "47" |
Bis jetzt weiss wohl jeder auf Outnow, dass ich Ben Stiller mag, ok. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich absolut jeden Film mit ihm gut finde, bestes Beispiel: The Heartbreak Kid! [Editiert von El Chupanebrey am 2008-01-31 22:25:25] |
Bin auch ein bisschen enttäuscht. Witze und Gebrechen wie bei Deuce Bigalow 2 und ein Ben Stiller, der mit Flaum vor dem Gesicht aussieht wie ein Neanderthaler aus 10000 B.C., sowie eine enttäuschend langweilige Geschichte machen den Film zu nichts mehr als einem Zwischenhappen, den man sogleich wieder vergisst. Einzig Jerry Stiller ist lustig, aber das wissen wir nicht erst seit King of Queens. Michelle Monaghan ist nett anzuschauen, hat aber irgendwie nicht viel mehr zu tun. Fazit: Für einen harmlosen Kinobesuch ohne grosse Erwartungen reichts grad noch aus. Fakt ist aber, dass die Komödien mit Ben Stiller stets nach dem selben Muster verlaufen und qualitativ immer schlechter werden. Dafür gibts am Schluss eine sexy Eva Longoria zu sehen. Ist doch auch was, oder? 2,5* |
Also ich fand den Film gar nicht so schlecht. Ziemlich lustig sogar! Aber etwas möchte ich hier klarstellen: Der Film ist nichts für Ben Stiller-Hasser. Ich möchte dann hier keine Kommentare lesen wie "Der Fim wäre genial ohne Ben Stiller" oder so ähnlich. Nur wer diesen Typ mag wird richtig auf seine Kosten kommen. Sonst gibts wieder einen oder sogar null Sterne für einen Film der es gar nicht verdient hat. Aber zurück zum Film: Klar, es ist nicht gerade die beste Komödie des Jahres, aber es hat zum Teil schon den einen oder anderen Riesen-Lacher dabei. Zwischenzeitlich kommen auch ein bisschen Gags à la American Pie, nämlich ziemlich versaute, aber das stört nicht wirklich Spoiler zum Lesen Text markieren
die zum Ende des Films nochmal einen Lacher für den Heimweg bringt. Alles in allem hatte ich viel Spass und dieser Film ist eine gute Komödie, vorallem für Leute die am Wochenende einfach nur ins Kino sitzen, Popcorn essen und lachen wollen. 4,5* |
[Editiert von El Chupanebrey am 2007-11-02 16:21:56] |
Ich mag Ben Stiller als Schauspieler und ich denke ich habe so 15mal nen leisen Lacher losgelassen und ein paar Gags gesehen. Aber der Film ist grottenlangweilig gewesen. |
Deutscher Titel: Nach 7 Tagen ausgeflittert?! oO Ausserdem hat wohl das DVD Cover der Stift designed... [Editiert von RandyMeeks am 2008-03-13 17:41:38] |
Nicht gerade das gelbe vom Ei oder das Musterbeispiel für eine Komödie. Man hätte definitiv mehr aus dem Plot rausholen können. Doch für einen netten Filmabend, bekommt man zwar keine hochklassigen Witze, aber trotzdem den einen oder anderen guten Lacher geboten. Die Schauspieler machen ihren Job teilweise gut, aber auch nicht . Ben Stiller in seiner üblichen Trottel Rolle, vermag durchaus zu überzeugen. Doch andere Charakter fand ich einfach fehl besetzt. Aber eben., das ganze war doch nicht ganz das was ich mir anfangs erhoffte hatte. Eine 08/15 Komödie für zwischen durch, aber eine Wiedersehen mit der DVD wird's wohl nicht geben. |
The Heartbreak Kid ist so eine richtig schwache Komödie. Die erste Hälfte war langweilig, die grossen Lacher bleiben aus. Es gibt ab und zu etwas zu Schmunzeln. Dann in der zweiten Hälfte wird mir alles zu übertrieben und noch langweiliger. Die Gags sind wohl unterste Schublade. Das einzige was mir wirklich positiv aufgefallen ist, ist der Auftritt von Eva Longoria (ich mag sie [Editiert von ()=() am 2009-02-02 17:55:42] |

