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Premonition oder: Dramatisches Durcheinander


Lange hat man nichts mehr von Sandra Bullock gehört. Inzwischen ist die Gute verheiratet, immer mal wieder ein bisschen schwanger (je nach Zeitschrift) und scheint das Leben zu geniessen. So kommt also nach dem gelungenen Lake House der neue Film der sympathischen Schauspielerin, in dem sie sich wiederum mit mysteriösen Zeitproblemen rumärgern muss. In Amerika ein solider Erfolg, ist der Film ein bisschen gar wirr angelegt und verlangt äusserste Aufmerksamkeit des Zuschauers, damit man auch nur annähernd den Taten der Figuren folgen kann.

Anfänglich ists noch recht überschaubar. Mann stirbt, Frau trauert und sieht den Kerl am nächsten Morgen wieder in der Küche sitzen. Und wenn das nicht schon verwirrend genug wär, fängt Premonition nun an, völligen Wirr-Warr zu produzieren. Figuren, die man nicht kennt, tauchen auf. Pillen werden geschluckt und der Gatte verschwindet immer mal wieder ins Jenseits. Das mag zwar anfänglich recht interessant sein, wird aber bis an die Schmerzgrenze praktiziert. Und wer da nicht mit vollem Elan und Eifer bei der Sache ist, den wird auch die schlussendliche Auflösung nicht mehr gross interessieren.

Nach vielen Komödien und Herz-Schmerz-Filmen wandelt Sandra Bullock nun auf den Spuren von Mothman Prophecies oder Dragonfly. Sie hat ihre guten Szenen, wenn sie die Niedergeschlagen- und Hilflosigkeit der Hauptfigur zeigen darf und beweist, dass sie mehr kann, als nur herzig gucken und tappsig durch die Requisiten fallen. Julian McMahon hingegen erwärmt sich nur langsam an dieser Geschichte und macht, für einen geliebten Ehemann und Sympathiefigur des Films, einen eher unsympathischen Eindruck. Da hilft auch sein Wandel im Lauf des Films nicht viel.

Als Nebendarsteller sind Peter Stormare (Fargo, Constantine) und Amber Valletta (Hitch) völlig unterfordert und überflüssig. Leider, denn vor allem Ersterer ist immer wieder für coole Performances gut.

Fazit: Premonition zieht sich leider recht zähflüssig durch die Geschichte, dafür macht Sandra Bullock eine gute Figur. Die Geschichte ist zu wirr und mit der Zeit zu unübersichtlich, als dass man ihr ohne Probleme folgen könnte. Im Finale macht zwar das Meiste wieder Sinn, jedoch ist es dann fast zu spät, um aus einem netten Mystery-Versuch noch einen guten Film zu machen.

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muri's Wertung: 3 Sterne

Interessant:
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,509359,00.html

muri's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat muri (2007-10-05 09:47:14)

Interessant:
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,509359,00.html

Dear Lord b)

Da bin ich froh, dass es 'HBO' und 'Showtime' gibt :)

Markus' Wertung: Noch nicht bewertet

Das muss ja echt ne fetzige Heat-Fassung gewesen sein. :d Da ist dann der SNL-Soprano-Joke wirklich nicht mehr weit hergeholt!

Chemic's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat Chemic (2007-10-05 10:08:41)

Das muss ja echt ne fetzige Heat-Fassung gewesen sein. :d Da ist dann der SNL-Soprano-Joke wirklich nicht mehr weit hergeholt!

Gabbagul? There is no Gabbagul?! :d:o

Markus' Wertung: Noch nicht bewertet

Zum Film: Was für ein langweiliger Streifen! =D

V8 Power's Wertung: 2.0 Sterne

So auch gesehen, gar nicht mal schlecht dieser Genremix. Der Streifen verdient auf Grund feiner Suspense 4 Sterne bis genau 2 Minuten vor dem Schluss. Danach hatte irgend ein Heini das Gefühl er müsse jetzt noch so eine allwissentliche Botschaft zur Bekehrung des Publikums anfügen was mir den ganzen Film versaut hat.

Chemic's Wertung: 3.0 Sterne

Ich fand den Film kurzweilig und doch recht spannend. Und ja, auch der Schluss ist völlig ok und ich finde es absolut richtig, dass

Spoiler zum Lesen Text markieren

es kein wirkliches Happy-End gegeben hat. Und ich fand es richtig, dass Linda das Schicksal nicht abwenden konnte (also, dass der Mann überlebt hätte). Das wäre dann unglaubwürdig gewesen.

WideScreen03608's Wertung: 4.0 Sterne


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